La Pivellina, Eröffnungsfilm der diesjährigen Viennale, ist der erste Spielfilm des bisher auf Doku-Arbeiten spezialisierten Filmemacher-Duos Covi/Frimmel. Es ist ein außergewöhnlicher Blick auf den italienischen Alltag, der seit dem Neorealismo kaum mehr so scharf und trist und doch poetisch gezeichnet wurde.
Pivellina, so nennt man im Slang der italienischen Zirkusleute ein kleines Mädchen. Und ein solches finden Patrizia und Walter, als sie während der Winterpause ihres kleinen Wanderzirkus durch ihre vorübergehende neue Heimat Rom spazieren: Auf einem Spielplatz sitzt die kleine Asia, zwei Jahre alt und ganz allein. Die beiden nehmen sich der Kleinen an. Gemeinsam mit dem 14-jährigen Nachbarsbuben Tairo, der sich Asia sehr nahe fühlt - er wurde nach der Scheidung seiner Eltern einfach sich selbst überlassen - entwickelt sich eine echte Familie, allerdings nur auf Zeit ...
La Pivellina, Eröffnungsfilm der diesjährigen Viennale, ist der erste Spielfilm des bisher auf Doku-Arbeiten spezialisierten Filmemacher-Duos Covi/Frimmel. Es ist ein außergewöhnlicher Blick auf den italienischen Alltag, der seit dem Neorealismo kaum mehr so scharf und trist und doch poetisch gezeichnet wurde, keineswegs depressiv, aber klar auf eine Wirklichkeit gerichtet, die vom Spaghetti-Sonnenschein-Großfamilienklischee so weit entfernt ist wie der Mond von der Sonne.
Text: Kurt Zechner
Filminfo & Credits |
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| Titel | La Pivellina |
| Originaltitel | La Pivellina |
| Genre | Drama |
| Land, Jahr | Italien/Österreich, 2009 |
| Regie | Rainer Frimmel, Tizza Covi |
| Drehbuch | Tizza Covi |
| Kamera | Rainer Frimmel |
| Schnitt | Tizza Covi |
| Verleih | Stadtkino |