Das filmische Porträt einer einzigartigen Frau, die stets grantig-grundgütig das tut, was eigentlich die Aufgabe einer verantwortungsvollen Gesellschaft und damit deren demokratisch gewählter Regierung wäre: Menschen in Not zu helfen, mit vollem Einsatz und ohne Heiligenschein.
Ute Bock, geboren 1942 in Linz, arbeitete zunächst als Erzieherin und später als Leiterin eines Wiener Jugendheims. Immer öfter wurde sie mit tragischen Schicksalen junger Flüchtlinge konfrontiert. Schließlich gab sie mehreren afrikanischen Asylwerbern Obdach was ihr eine Anzeige wegen Bandenbildung und Drogenhandel einbrachte, die allerdings fallen gelassen wurde.
Seither organisiert, finanziert und betreut Ute Bock private Wohngemeinschaften für Asylsuchende, kümmert sich gemeinsam mit Mitarbeitern und Freiwilligen um Behördenwege, Soforthilfe und die Einnahme und Verteilung von Geld- und Sachspenden (siehe auch www.fraubock.at).
Der iranisch-österreichische Filmemacher Houchang Allahyari hat nun gemeinsam mit seinem Sohn (und Ute Bocks Neffen) Tom Dariusch ein lang geplantes Projekt verwirklicht: das filmische Porträt einer einzigartigen Frau, die stets grantig-grundgütig das tut, was eigentlich die Aufgabe einer verantwortungsvollen Gesellschaft und damit deren demokratisch gewählter Regierung wäre: Menschen in Not zu helfen, mit vollem Einsatz und ohne Heiligenschein.
Text: Gini Brenner
Filminfo & Credits |
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| Titel | Bock for President |
| Originaltitel | Bock for President |
| Genre | Dokumentation |
| Land, Jahr | Österreich, 2009 |
| Länge | 90 Minuten |
| Regie | Houchang Allahyari, Tom-Dariusch Allahyari |
| Drehbuch | Houchang Allahyari, Tom-Dariusch Allahyari |
| Kamera | Gabriel Krajanek, Peter Roehsler |
| Schnitt | Petra Allahyari, Michaela Müllner |
| Verleih | Stadtkino |