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Der letzte Jude von Drohobytsch
Der letzte Jude von Drohobytsch
Dokumentation. Österreich, Ukraine 2011. 94 Minuten.
Regie: Paul Rosdy
Alfred Schreyer, Jahrgang 1922, geboren in Drohobytsch in der heutigen Ukraine, überlebte die Nazi-Verfolgung, Zwangsarbeit und Konzentrationslager, und kehrte nach dem Krieg als einziger Jude in seine Heimatstadt zurück.
Filmstart: 9. März 2012
Dass er Sänger und Violinist in einem Kinofoyer-Orchester war - eine einzigartige, bis 1963 bestehende Sowjet-Tradition -, ist bei weitem nicht das Außergewöhnlichste, das es über Alfred Schreyer, Jahrgang 1922, zu berichten gibt. Der in Drohobytsch - einst Teil Österreich-Ungarns, dann zu Polen gehörig, heute ukrainisch - geborene Jude überlebte die Nazi-Verfolgung, Zwangsarbeit und Konzentrationslager. Alles hat er verloren, nur seinen Optimismus nicht. Vielleicht hat ihn deshalb das Glück nie ganz verlassen. Nach dem Krieg kehrte er als einziger Jude in seine Heimatstadt zurück - eine spontane Entscheidung. Wer weiß, wo es ihn aus dem Roten-Kreuz-Lager in Berlin sonst hinverschlagen hätte. Zur Präsentation "seines Films" kommt der alte Mann, der fast ein Jahrhundert europäische Geschichte zwischen Tragik und Hoffnung verkörpert, auch nach Wien.
Credits
| Titel | Der letzte Jude von Drohobytsch |
|---|---|
| Originaltitel | Der letzte Jude von Drohobytsch |
| Genre | Dokumentation |
| Land, Jahr | Österreich/Ukraine, 2011 |
| Länge | 94 Minuten |
| Regie | Paul Rosdy |
| Drehbuch | Paul Rosdy |
| Kamera | Peter Roehsler |
| Schnitt | Paul Rosdy |
| Verleih | Thimfilm |



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