Nach American Beauty wieder ein neues Film-Meisterwerk mit Kevin Spacey: Haley Joel Osment (The Sixth Sense) entdeckt als sein Schüler ein geniales Glücksprinzip, das die Welt verbessern könnte!
Der Journalist Chris Chandler (Jay Mohr) steht eines nachts im verregneten Los Angeles vor seinem schrottreifen Auto. Plötzlich kommt ein fremder Mann auf ihn zu und schenkt ihm einen brandneuen Jaguar.
Als Chandler seine Sinne wieder beisammen hat, erwacht seine journalistische Neugier. Er wittert eine Story, denn wenn ein Mann einem Wildfremden einfach so einen nagelneuen Jaguar schenkt, dann muss er ein dickes Geheimnis zu verbergen haben.
Gleich am nächsten Tag beginnt er mit den Recherchen. Sein erster Weg führt ihn naturgemäss zu seinem Wohltäter, der - wie er inzwischen herausgefunden hat - Thorsens heißt. Auch ihm ist etwas Gutes widerfahren. Ein Mann hat seiner Tochter das Leben gerettet. Und als er ihm danken wollte, meinte der nur: "Zahl es weiter!" Nicht "Zahl es zurück", sondern "Zahl es weiter". Von wem stammt diese Idee, die sich plötzlich wie ein Lauffeuer in ganz Amerika zu verbreiten scheint?
Chandlers Recherchen führen ihn von Los Angeles bis nach Las Vegas. Zum 12jährigen Trevor (Haley Joel Osment), der mit seiner Mutter Arlene (Helen Hunt) in Las Vegas lebt und der bescheidene Erfinder dieses neuen "Glücksprinzips" ist: Wenn dir jemand etwas Gutes getan hat, dann zahle es nicht zurück, sondern zahle es weiter und tu drei anderen Leuten etwas Gutes! Und diese drei anderen Menschen zahlen es jeweils wieder an drei andere Menschen weiter. Danach geben es diese siebenundzwanzig an jeweils drei andere Menschen weiter. Und wenn es jeden Tag jemand an drei andere Menschen weitergibt, dann sind das in zwei Wochen schon 4.782.969 Menschen. So funktioniert das Glücksprinzip. Und wenn es alle anwenden, dann wird die Welt bald besser sein.
Der geniale Trevor testet anhand seines privaten Umfelds auch gleich, ob sein Glücksprinzip in der Praxis anwendbar ist. Und versucht, seine dem Alkohol verfallene Mutter mit seinem Lehrer (Kevin Spacey) zu verkuppeln. Als Trevors leiblicher Alkoholiker-Vater, der sich aus dem Staub gemacht hatte, überraschend zurückkehrt (der Rockstar Jon Bon Jovi spielt ihn), gerät das "Glücksprinzip" ins Wanken. Doch während dessen Erfinder Schwierigkeiten hat, seine private Umwelt zu verbessern, verbreitet sich seine Idee weiter.
Mimi Leder inszenierte dieses Paradestück modernen Sozial- und Gefühlskinos, jene Mimi Leder, die bislang eher mit Action-Produktionen wie Projekt: Peacemaker (mit George Clooney und Nicole Kidman) oder Deep Impact von sich reden machte. (gd)
Filminfo & Credits |
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|---|---|
| Titel | Das Glücksprinzip |
| Originaltitel | Pay it Forward |
| Genre | Drama |
| Land, Jahr | USA, 2000 |
| Länge | 123 Minuten |
| Regie | Mimi Leder |
| Drehbuch | Leslie Dixon nach dem Roman von Catherine Ryan Hyde |
| Kamera | Oliver Stapleton |
| Schnitt | David Rosenbloom |
| Musik | Thomas Newman |
| Produktion | Peter Abrams, Robert L. Levy, Steven Reuther |
| Darsteller | Kevin Spacey, Helen Hunt, Haley Joel Osment, Jay Mohr, James Caviezel, Jon Bon Jovi, Angie Dickinson |
| Verleih | Tobis Film |
Bewertung |
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| Humor | |
| Action | |
| Spannung | |
| Anspruch | |
| Romantik | |
| Erotik | |