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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

X-Men: Days of Future Past

Action, Comic-Verfilmung, Fantasy. USA 2014. 130 Minuten.

Regie: Bryan Singer
Mit: Hugh Jackman, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Michael Fassbender, James McAvoy

Das Ende ist nah. Auf gleich zwei Zeitebenen stürzen sich die Mutanten unter der Führung von Wolverine (Hugh Jackman) in die Schlacht, um den Krieg mit den Menschen zu beenden, bevor dieser überhaupt beginnen kann. Bryan Singer ist als Regisseur zurück bei den X-Men, als Bösewicht trumpft Game-of-Thrones-Superstar Peter Dinklage groß auf.

Filmstart: 22. Mai 2014

 

Vergangenheit. 1972, zehn Jahre nach den Ereignissen von X-Men: Erste Entscheidung stehen die jungen Mutanten rund um Hank McCoy alias Beast (Nicolas Hoult) und Raven Darkwood alias Mystique (Jennifer Lawrence) und natürlich nicht zuletzt Charles Xavier (James McAvoy) und Erik Lehnsherr alias Magneto (Michael Fassbender) vor ihrer bis dahin größten Aufgabe. Die Entschärfung der Kuba-Krise war dagegen ein Kindergeburtstag. Allesamt werden sie von Wolverine (Hugh Jackman) aufgesucht - und was der zu erzählen hat, das haut den stärksten Mutanten um: Wolverine berichtet von einer düsteren Zukunft für die Träger des X-Gens, von einer Zukunft, in der die Mutanten vor ihrer Ausrottung stehen. Woher er das so genau weiß? Er hat es selbst erlebt, er kommt nämlich aus genau dieser ...

Zukunft. Die Anti-Mutanten-Hysterie unter den Menschen hat einen neuen, dramatischen Höhepunkt erreicht, als sich die von Trask Industries entwickelten Sentinels in die Lüfte erheben, Kampfroboter, entwickelt zur Jagd auf und Vernichtung von Mutanten. Die Bedrohung ist von einem Ausmaß, dass sogar zwei beste Feinde wieder zu einander finden: Professor X (Patrick Stewart) - wie er seiner Auflösung durch Jean Grey bzw. Phoenix in X-Men: Der letzte Widerstand doch noch entgangen ist, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, wir freuen uns einfach, dass er wieder da ist - und der gute, alte Magneto (Ian McKellen) legen viele Jahren der erbitterten Gegnerschaft beiseite, denn nur als Verbündete können die Mutanten der Vernichtung entgehen. Vielleicht.

Heal the world. Mit vereinten Kräften schickt man Wolverine also 50 Jahre in die Vergangenheit, um zu verhindern, dass die Mensch-Mutanten-Situation überhaupt je so eskalieren kann. Dazu braucht es, wie schon in der Zukunft, ein umfassendes Bündnis aller verfügbaren Mutantenkräfte, allen voran jene von Charles Xavier und Magneto, schon damals bitter verfeindet. Ausgerechnet der nicht gerade für seine Engelsgeduld berühmte Wolverine hat nun die Aufgabe, an die Vernunft der beiden Hitzköpfe zu appellieren, und sie von dem - von den zukünftigen Alter egos der beiden geschmiedeten - Plan zur Rettung der Mutanten zu überzeugen. Das kann ja heiter werden ...

Bigger, better, best. Bryan Singer, der Godfather des X-Men-Franchise ist zurück als Regisseur und serviert das größte und aufwändigste Mutanten-Spektakel, das sich die Fanbase nur wünschen kann. Von Beast über Rogue bis Storm, von Mystique über Iceman bis Shadowcat sind sie alle wieder mit dabei, dazu Colossus, Quicksilver, Havoc, Bishop und Warpath, um nur einige zu nennen. Besonders große Freude kommt auch angesichts des Gegenspielers der X-Men auf, Bolivar Trask: Ihn spielt Peter Dinklage, zuletzt in aller Munde (und mit Emmy & Golden Globe ausgezeichnet) als schlagfertiger Tyrion Lannister in Game of Thrones - 1,35 Meter pures Charisma. Großartig!

Text:  Dina Maestrelli

SKIP-Tipp

Da kommt Freude auf! Die neueste Runde Mensch gegen Mutanten (speziell die ersten rund 45 Minuten sind besonders gelungen!) wird auch den größten X-Men-Skeptiker aus den Socken hauen: Dank großartiger Schauspieler in einfach allen Rollen, fulminanter Action-Szenen (Quicksilvers großer, leider viel zu kurzer Auftritt ist schlicht le-gen-där!!) und einer spannenden Story kann man diese Comic-Verfilmung wirklich nur wärmstens empfehlen. So muss Mutanten-Action ausschauen!

SKIP-Tipp von Dina Maestrelli

Credits

Titel X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Originaltitel X-Men: Days of Future Past
Genre Action/Comic-Verfilmung/Fantasy
Land, Jahr USA, 2014
Länge 130 Minuten
Regie Bryan Singer
Drehbuch Simon Kinberg
Kamera Newton Thomas Sigel
Schnitt John Ottman
Musik John Ottman
Produktion Hutch Parker, Simon Kinberg, Bryan Singer, Lauren Shuler Donner
Darsteller Hugh Jackman, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Michael Fassbender, James McAvoy, Patrick Stewart, Ian McKellen, Peter Dinklage, Ellen Page, Halle Berry, James Marsden, Lucas Till, Shawn Ashmore, Omar Sy, Evan Peters, Daniel Cudmore, Bingbing Fan, Adan Canto, Booboo Stewart, Mark Camacho, Anna Paquin, Famke Janssen, James Marsden
Verleih Centfox

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

5 Kommentare

Super Film!

Ich habe die anderen Teile zuvor nicht gesehen aber das war überhaupt keine Problem! Der Film war echt von Anfang bis zum Ende super spannend und unterhaltsam!

23. Mai 2014
08:34 Uhr

von alex878

Spannend und Emotional zugleich

Als jahrelanger X-Men Fan habe ich mich seit Monaten auf diesen Film gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Super Besetzung, spannend, emotional. Eine reine Achterbahn.
Die Balance zw. der Originalbesetzung und den "Frischlingen" find ich klasse, es wurde versucht jedem genügend Spielzeit zu widmen.

28. Mai 2014
19:11 Uhr

von EasyB

Absolut gelungen!!

Days of Future Past fühlt sich an wie ein Best-of-X-Men-Klassentreffen: die alten, die jungen, Wolverine im Zentrum, eine super-spannende Story, großartige Schauspieler - hier wurde echt alles richtig gemacht!!

2. Juni 2014
11:16 Uhr

von Virago95

Durchaus spannend,aber auch irgendwie überladen

Lassen wir die Kirche mal im Dorf Leute !
Objektiv betrachtet: Sicherlich handelt es sich hier um einen absolut gelungenen x-men-Franchise. Aber ebenso fest steht, das durch die Vielzahl der Protagonisten die Storyentwicklung derselbigen leidet, und das ist schade. Hier hätte etwas weniger Action und Effekthascherei zugunsten einer wirklichen Charakterentwicklung wahre Wunder gewirkt. So das nun bei genauerer Betrachtung, für jemanden der nicht zur x-men Fangemeinde zählt, doch ein gewisser Ermüdungseffekt auftritt.
Fazit: gut gemeint,gut umgesetzt,aber ohne den Spirit der Anfänge...
Prädikat: sehenswert
4/5 Sterne

2. Juni 2014
16:23 Uhr

von filmkritik

Einfach nur genial

Die X-Men waren selten besser als in diesem Film. Ob es wohl ein eigenes Quicksilver-Movie geben wird?? Sein großer Auftritt ist meine Lieblingsszene, Evan Peters ist sowieso genial (siehe American Horror Story!!)

23. August 2014
12:29 Uhr

von Troublemaker

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