Filminfo zu

Arrival

Arrival

Science-Fiction. USA 2016. 116 Minuten.

Regie: Denis Villeneuve
Mit: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker

Aliens landen auf der Erde – doch kein Mensch versteht, was sie sagen! Linguistin Dr. Louise Banks (Amy Adams) soll die Sprachbarrieren brechen. Visuell beeindruckender Gänsehaut-Thriller von Sicario-Regisseur Denis Villeneuve.

Filmstart: 25. November 2016

Welcome, Strangers! Eines Nachts stehen sie vor der Tür, die Männer vom CIA, und fordern Unterstützung ein: Aliens sind gelandet! Aber was wollen die auf der Erde? Antworten soll Dr. Louise Banks (Amy Adams) finden, renommierte Linguistikprofessorin und Sprachexpertin. Dr. Banks unterrichtet an der Uni und führt ansonsten ein zurückgezogenes Leben, trauert um ihre verstorbene Teenagertochter, telefoniert selten mit ihrer Mutter. Keine wesentlichen Familienverbindungen also, was bei lebensgefährlichen Jobs immer ein Vorteil ist. Und sie hat alle nötigen geheimdienstlichen Sicherheitsfreigaben, denn sie hat dem CIA immer wieder schon ausgeholfen, wenn es um Kommunikation mit womöglich feindlich gesonnenen Anderen ging.

Talk Talk Talk. Zuletzt waren das Widerstandskämpfer im Nahen Osten. Doch jetzt ist die Aufgabe ungleich größer: An mehreren Orten auf der ganzen Welt sind riesige schwarze Raumschiffe aufgetaucht, und niemand weiß, was die Aliens, die da drinstecken, vorhaben. Die Öffentlichkeit ist in Panik, die Zeit drängt: Schon fordern Populisten, die enormen Schiffe vorbeugend abzuschießen. Doch was, wenn dann Verstärkung aus dem All kommt? Also muss Louise Banks eilends eine Methode finden, mit den Aliens zu kommunizieren. Unterstützung kommt vom Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner). Doch wie mit Wesen Kontakt aufnehmen, die womöglich mit einer völlig anderen Form der Intelligenz ausgestattet sind? Durch andere Methoden als gesprochene Sprache kommunizieren? In einer anderen Dimension existieren? Vielleicht gar nicht denken, sondern nur instinktiv agieren?

Mission Accomplished. Was Denis Villeneuve mit Arrival gelingt, ist gewaltig. Als ob es nicht genug wäre, Amy Adams und Jeremy Renner im potentiell explosiven Dialog mit radikal fremden Wesen aus dem All zu inszenieren (mehr soll hier gar nicht verraten werden): Im stylishen Gewand eines ambitionierten Science-Fiction-Thrillers verhandelt der Film Konzepte von Sprache, von Denken, von Empathie und Erinnerung, die weit über die faszinierende Story hinausweisen. Arrival ist spektakuläre SciFi in triumphalen Bildern, zwischenmenschliches Melodram, und ein unvergesslicher philosophischer Trip in die Tiefen des menschlichen Bewusstseins.

Text:  Magdalena Miedl

Credits

Titel Arrival
Originaltitel Arrival
Genre Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2016
Länge 116 Minuten
Regie Denis Villeneuve
Drehbuch Eric Heisserer
Kamera Bradford Young
Schnitt Joe Walker
Musik Jóhann Jóhannson
Produktion Dan Levine, Shawn Levy, David Linde, Karen Lunder, Aaron Ryder
Darsteller Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg, Tzi Ma, Mark O'Brian
Verleih Sony

2 Kommentare

Viel Drama wenig SF

Gleich mal vorweg Amy Adams zeigt so viel Schauspielerische Leistung wie eine Schaufensterpuppe. Emotionsloses Gesicht egal was passiert....kann aber auch sein das es so gewollt ist weil die Filmrolle die sie Spiel emotional Gestört ist. (Asperger-Syndrom?)

Am Anfang des Films dachte ich ich wäre im falschen Saal.
Für das bisschen SF das im Film vorkommt vergebe ich 4 von 5 Punkten. Leider kann ich nur 3 Abziehen für den Rest.
Absolut dumme und unfähige Chars (Militär). Die gestörte Dr. Louise Banks und der belehrende erhobene Zeigefinger der Moral der "Geschichte" der sich durch den ganzen Film zieht haben mir den Spaß grundlegend geraubt. Für mich rausgeschmissenes Geld.

12. Dezember 2016
05:09 Uhr

von Twist

Am Anfang war das Wort

Arrival ist keine leichte Kost. Es ist, basierend auf einer Kurzgeschichte des Schriftsteller Ted Chiang, ein großes, düsteres, aber in keinster Weise hoffnungsloses Fragezeichen, das über der Menschheit und seiner Zukunft schwebt. Ein filmisches Mysterium, dass unsere Allwissenheit und unsere Sicht der Dinge hinterfragt. Die ganze Kritik auf https://filmgenuss.wordpress.com/2016...

12. Dezember 2016
19:14 Uhr

von moviecheck

Kommentar verfassen

Um Kommentare verfassen zu können, musst du eingeloggt sein.

Falls du bereits registrierter SKIP User bist, gehe zum , solltest du noch kein Benutzerprofil haben, kannst du dich hier registrieren.