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Alien: Covenant

Alien: Covenant

Action, Horror. USA 2017. 123 Minuten.

Regie: Ridley Scott
Mit: Katherine Waterston, Michael Fassbender, Billy Crudup, Danny McBride

Beuschelreißer. Das wohl bedrohlichste Monster der Kinogeschichte ist los: Unbezwingbar stark, unersättlich blutrünstig und unentrinnbar schnell. Ridley Scotts umwerfendes Sequel zu Prometheus – Dunkle Zeichen, mit Michael Fassbender, Billy Crudup und Katherine Waterston (Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind).

Filmstart: 18. Mai 2017

About the Story

„Covenant“, das bedeutet auf Deutsch „Abkommen“, oder „Verpflichtung“. Und so eine Verpflichtung hat das einzige Wesen, das auf dem riesigen Raumschiff namens Covenant nicht im kyrogenischen Tiefschlaf ruht, übernommen: Android Walter (Michael Fassbender) wacht über eine Handvoll Crewmitglieder, Siedler und eine große Anzahl menschlicher Embryonen auf ihrer jahrelangen Reise zum neuen Heimatplaneten.
Doch keine Weltraumreise ohne unerwartete Zwischenfälle. Die Druckwelle einer Sternen-Explosion beschädigt das Schiff, und mehrere Menschen werden getötet – darunter auch der Captain (James Franco in einem ziemlich genialen Cameo). Die restliche Crew, frühzeitig aus dem Kälteschlaf erwacht, muss das Schiff wieder in Ordnung bringen. Dabei empfängt die Covenant Signale von einem nahen Planeten. Der entpuppt sich im Hyperspace-Scan als bewohnbare, mit üppiger Vegetation bewachsene Welt – und viel näher gelegen als das ursprüngliche Ziel. Und so entscheidet der neue Captain Oram (Billy Crudup), die Covenant umzuleiten. So eine Gelegenheit kann man doch nicht ungenutzt vorüberfliegen lassen. Also landet wenig später ein Expeditions-Shuttle auf der Oberfläche des unbekannten Planeten – mit einer Handvoll Crew-Mitgliedern, darunter Walter, Oram und Daniels (Katherine Waterston) – die Witwe des getöteten Captains. Voller Staunen blicken sie sich in der wilden, scheinbar unberührten Landschaft um. „Hört ihr das? Man hört nichts.“, meint Daniels. Keine Vögel, keine Insekten. Es gibt keine Tiere hier. Keine Tiere? Doch, eine Lebensform gibt’s, und zwar das mächtigste Raubtier von allen …

Behind the Scenes

Mit Alien hat Ridley Scott 1979 Kinogeschichte geschrieben. Mehr als 3 Jahrzehnte später beschloss er, das mittlerweile entstandene Franchise wieder in die Hand zu nehmen und drehte den ersten Teil seiner geplanten Prequel-Trilogie: Prometheus – Dunkle Zeichen. Alien: Covenant schließt handlungstechnisch direkt daran an und übertrifft den Vorgänger um Welten. Ein bildgewaltiges SciFi-Epos, bei dem sich Scott nicht nur mit seiner Vorliebe für megalomanische Kulissen selbst übertroffen hat: Sowohl die Action-Szenen als auch das dramatische Zusammenspiel seiner Charaktere ist vom Feinsten. Und ja, eh, die Aliens sowieso: Chestbuster, Facehugger, Xenomorph und Neomorph – grausig wie nie. Und doch vergisst Scott nie die Wurzeln des Alien-Erfolgs: „B-Movies erreichen eine unglaubliche Wirkung, wenn sie richtig gemacht sind“, weiß er, so gibt es zahlreiche wohlgesetze Genre-Elemente.

Cast & Crew

Wie gefährlich die Viecher sind, wissen wir ja schon: Nur ein einziges Crewmitglied der Prometheus hat überlebt, Android David taucht wieder auf – und wird wieder von Michael Fassbender gespielt. Noomi Rapace ist trotz anderslautender Gerüchte nur als Foto und Zeichnung zu sehen, von Guy Pearce gibt’s ein Cameo. Aber die neue Crew steht der alten um nichts nach: Billy Crudup ist ein wunderbar gequälter Captain, und Katherine Waterston, diesmal die große Heldin, bietet den Aliens bis zum Schluss ordentlich Paroli.

Text:  Gini Brenner, Kurt Zechner

Credits

Titel Alien: Covenant
Originaltitel Alien: Covenant
Genre Action/Horror
Land, Jahr USA, 2017
Länge 123 Minuten
Regie Ridley Scott
Drehbuch John Logan, Dante Harper, Jack Paglen, Michael Green
Kamera Dariusz Wolski
Schnitt Pietro Scalla
Musik Jed Kurzel
Produktion Ridley Scott, Mark Huffam, Michael Schaefer
Darsteller Katherine Waterston, Michael Fassbender, Billy Crudup, Danny McBride, Demián Bichir, Carmen Ejogo, Nathaniel Dean, Amy Seimetz
Verleih Centfox

1 Kommentar

Kurzes Fazit zu Alien: Covenant

Vollständiges Review findet ihr auf:
https://horrorfilme-portal.de/alien-c...

Morgen ist es endlich soweit. Alien: Covenant ist ein grundsolider, düsterer Alien Streifen der sich wunderbar im Kino anschauen lässt. Man sollte aber nicht zuviel erwarten, er hat nichts wirklich Originelles aber ist immerhin besser gelungen als Prometheus.

17. Mai 2017
07:23 Uhr

von TEASE87

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