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Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest

Action-Komödie. USA 2006. 150 Minuten.

Regie: Gore Verbinski
Mit: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley

Der Sommer ist gerettet! Wenn die Kinoleinwand weiter wird als alle sieben Meere zusammen, dann kann das nur eines bedeuten: Captain Jack Sparrow geht wieder auf Abenteuer-Beutezug, und die größte Piraten-Saga der Filmgeschichte in eine neue Runde.

Filmstart: 27. Juli 2006

Wir erinnern uns mit Genuss: Karibische Gefühle satt sorgten für ein sonniges Ende des ersten Teils von Fluch der Karibik. Der junge Nachwuchs-Pirat Will Turner (Orlando Bloom) hielt erfolgreich um die Hand seiner großen Liebe Elizabeth Swann (Keira Knightley) an, und der chaotisch-liebenswerte Piratenkapitän Jack Sparrow (Johnny Depp) kriegt sein Schiff, die Black Pearl, zurück. Doch leider besteht das Leben auch im Inselparadies nicht nur aus romantischen Sonnenuntergängen - und außerdem sind Piraten ja auch nicht dafür gemacht, bis an ihr Lebensende friedlich im ruhigen Hafen der Liebe herumzuschippern.
Apropos Lebensende. Um dem zu entgehen, hat Jack einst einen Pakt mit einem gewissen Davy Jones (Bill Nighy) abgeschlossen, der im geheimnisvollen Reich zwischen Leben und Tod einiges zu sagen hat. Keine gute Idee. Davy Jones, Kapitän des legendären Geisterschiffs Flying Dutchman, ist nämlich nicht nur äußerst hässlich anzusehen, sondern dazu noch ein sehr unangenehmer Geschäftspartner. Und jetzt will er von Jack die alten Schulden eintreiben - und das bedeutet für den freigeistigen Freibeuter nichts weniger, als dass er für alle Zeiten als Seelen- und willenloser Sklave unter Jones´ Herrschaft grausame Höllenqualen erleiden muss. Klar, dass Jack dieses Schicksal unter allen Umständen vermeiden will: Er muss einen Weg finden, Davy Jones´ Bann zu brechen. Eine Voodoo-Priesterin führt ihn auf die richtige Fährte: Im Besitz des Geister-Captains befindet sich eine geheimnisvolle versperrte Truhe, deren Inhalt der Schlüssel zu seiner Macht darstellt. Doch während Jack alles unternimmt, um an die Truhe zu kommen, gerät er auch seinem besten Freund Will und seinen Heiratsplänen in die Quere. Und schließlich liegt es an der noblen Lady Elizabeth, die Ehre der Piraten samt ihres eigenen Liebesglücks zu retten ...
Wie Jack Sparrow und seine Freunde dem bösen Davy Jones von der Schippe springen, bleibt noch unser Geheimnis. Dass sie es schaffen, ist allerdings längst klar: Denn gleichzeitig mit Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 haben Regisseur Gore Verbinski, Produzent Jerry Bruckheimer und ihr Team auch schon den dritten Pirates-Teil in den Kasten gebracht. In Pirates of the Caribbean: Worlds End wird Elizabeth vom fiesen chinesischen Piratenkapitän Sao Feng (Chow Yun-fat) entführt. Ob sie gerettet wird und endlich ihren Will in die Arme schließen kann, und wie das Schicksal aller aufrechten Piraten der sieben Meere aussieht erfahren wir allerdings erst 2007.

Text:  Kurt Zechner

Credits

Titel Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Originaltitel Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest
Genre Action-Komödie
Land, Jahr USA, 2006
Länge 150 Minuten
Regie Gore Verbinski
Drehbuch Ted Elliott, Terry Rossio
Kamera Dariusz Wolski
Schnitt Craig Wood
Musik Hans Zimmer
Produktion Jerry Bruckheimer
Darsteller Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Stellan Skarsgård, Bill Nighy, Jack Davenport, Naomie Harris, Tom Hollander, Mackenzie Crook
Verleih Buena Vista International

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

Fluch der Karibik 2

Fast-Food-Ketten wie „McDonald's“ oder „Burger King“ erfreuen sich heutzutage großer Beliebtheit. Aber warum? Sicherlich werden keine kulinarischen Leckerbissen geboten, doch dies ist auch überhaupt nicht beabsichtigt. Stattdessen verlassen sich die Betreiber auf andere Qualitäten. Wie der Name schon andeutet, erhält man sein Essen ohne lange Wartezeiten. Ferner bekommt der Kunde exakt das, was er bestellt und wird nicht auf welche Art auch immer überrascht. Ein BicMac ist ein BicMac. Egal zu welcher Uhr- oder Jahreszeit. Nein, „Filmstarts.de“ ist nicht zu den Restaurant-Kritikern übergelaufen, der Einstieg hat durchaus einen filmischen Hintergrund, denn Jerry Bruckheimer ist gewissermaßen der „McDonald's“ des Film-Business. Verwirrt? Nun, eigentlich liegt dieser Vergleich auf der Hand. Wer eine Karte zu einem Bruckheimer-Film löst, weiß genau, auf was er sich einlässt. Hochglanzoptik, eine technisch nahezu perfekte Umsetzung, Action in allen Variationen, Komik, Patriotismus, attraktive Darstellerinnen und Darsteller, eine obligatorische Liebesgeschichte – eben alles in einem Film komprimiert, damit eine möglichst große Zielgruppe angesprochen wird. Doch eben deshalb meiden viele Bruckheimer-Filme wie der Teufel das Weihwasser, denn durch die konsequente Vereinung sämtlicher Genres sind sie logischerweise oberflächlich und ohne jedweden Tiefgang. Künstlerischer Anspruch ist zweitrangig - was zählt, ist einzig das Box-Office-Ergebnis.

14. Juli 2008
21:50 Uhr

von stefanroelli

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