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8. /slash Filmfestival: Die Highlights

Eintrag vom von Christoph Prenner

Gar nicht so leicht den Durchblick zu bewahren bei so viel Blutgespritze! Aber keine Sorge, wir haben sie übersichtlich für euch arrangiert – die Highlights des diesjährigen /slash Filmfestivals.

Österreichs größtes Festival des Fantastischen Films geht in seine achte Runde – und das erste Mal ist SKIP als Medienpartner des /slash mit an Bord! Was man neben der Österreich-Premiere von Es und den großen John Waters-Festspielen keineswegs versäumen sollte, erfahrt ihr hier.

 

Blade of the Immortal

Viele Regisseure müssen sich damit zufriedengeben, dass sie alle drei, vier Jahre neue Filme in die Kinos kriegen. Und dann gibt es Takashi Miike. Dieser japanische Hansdampf-in-allen-Genregassen liefert nämlich drei, vier Langfilme jährlich ab – und hat seine Werkliste so jüngst in den dreistelligen Bereich gewuchtet. Ebenjene, von SKIP und /slash gemeinsam präsentierte 100. Arbeit rund um einen unfreiwillig unsterblichen Krieger ist sein erster Samurai-Actioner seit 13 Assassins – und ebenjenem Meisterwerk in Sachen schauwert- und tiefgangreichem Schwerter-Spektakel vom Scheitel bis zur blutgetränkten Sohle uneingeschränkt ebenbürtig.

Fr, 22. Sept., 20 Uhr im Filmcasino  >>Wir verlosen 5 x 2 Tickets!

Blade of the Immortal

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Colossal

Dass man sich mit zugkräftig hochgeschraubtem Promillepegel manche Blödheit eintreten kann: Wer könnte davon nicht ein Lied lallen? Wenn nach der Zecherei aber gleich eine Millionenstadt am anderen Ende der Welt in Schutt und Asche liegt, weil sich das Alltagsmonster Alkoholsucht in einem ganz realen, ungestüm durch Seoul stampfenden hochhaushohen Ungetüm manifestiert hat, hat man es mit dem spinnertsten Genre-Mash-up 2017 zu tun: diesem brillanten Hybrid aus Indie-Drama und Kaiju-Action, featuring die beste Anne Hathaway seit vielen Feierabenden.

Sa, 30. Sept., 20.30 Uhr im Filmcasino

Colossal

 

Hounds of Love

Ein Titel, der einen nicht in die Irre führen sollte: Mit dem versponnenen Pop von Kate Bushs Hit hat dieser Aussie-Psychothriller so viel gemein wie Dobermänner mit Dackeln. Eher schon steht Ben Youngs Regiedebüt, in dem ein Serienkillerpärchen ein Teenager-Mädchen kidnappt und in einem Vorstadt-Verließ gefangen hält, in der Tradition jüngerer Verstörungen aus Down Under wie Animal Kingdom oder Snowtown: ein grimmiges und zutiefst aufwühlendes Ausleuchten von hammerharten menschlichen Abgründen. Dicke Empfehlung für starke Nervenkostüme.

Mo, 25. Sept., 23 Uhr im Filmcasino

Hounds of Love

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It Stains the Sands Red

Auch hier ein Titel mit Potential für falsche Erwartungen. Denn das Blut im Sand hat es hier zwar auch; im Zentrum steht aber ein Szenario, dem der (vergebene) Titel It Follows beinahe besser zu Gesicht stünde: In der Post-Apokalypse stapft eine Stripperin auf Heels und Koks durch die Wüste, ihr dabei unermüdlich auf den Fersen: ein Zombie. Aber treibt ihn bloß der Hunger an – oder noch andere Gefühle? Hitzeflirrendes, humorvolles Horrordrama, das die Gesetze des filmischen Umgangs mit den Untoten immer wieder von Neuem furchtlos gegen den Strich zu bürsten vermag.

So, 24. Sept., 21 Uhr im Filmcasino

It Stains the Sands Red

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>>Zum vollständigen Programm des /slash Filmfestivals 2017

Der Ticketverkauf startet am 8. September! Mehr Infos gibt's hier.

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