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Quentin Tarantino: Drehbuch fertig, Weinstein weg

Eintrag vom von Volker Müller

Nach den zahllosen Anschuldigungen gegen Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe befindet sich Quentin Tarantino auf der Suche nach einem neuen Studio. 

Die Aufregung war groß, als Mitte des Sommers erste Details zu Quentin Tarantinos „#9“ – weil neunter Film – bekannt wurden. Laut diversen Meldungen soll es sich dabei um eine Geschichte rund um den Psychopathen Charles Manson handeln. Margot Robbie (The Wolf of Wall Street) sei (als Manson-Opfer Sharon Tate) ebenso im Gespräch wie Jennifer Lawrence (Mother!), Leonardo DiCaprio (Django Unchained), Brad Pitt (Inglourious Basterds) und Samuel L. Jackson (Pulp Fiction). Wie die Kollegen von Deadline berichten, wandert das Drehbuch derzeit durch die Hände so gut wie aller Studiobosse. Nur auf Disney verzichtete man, da ein wahrscheinlich blutiger Tarantino-Film wegen der Altersfreigabe nicht zum Studio passe.    

 

Tarantino und Weinstein

Mit dem 1992 erschienenen Reservoir Dogs begann die Zusammenarbeit zwischen Quentin Tarantino und Harvey Weinstein. Weinstein entdeckte den Film beim Sundance Film Festival und finanzierte mit Miramax bzw. The Weinstein Company seither jeden Film Tarantinos. Umso schwerer fiel dem Regisseur die Entscheidung, das Studio und seine insgesamt 170 Mitarbeiter zu verlassen. Es ist wohl der Versuch, sich weiter vom Namen Weinstein und den damit in Verbindung gebrachten, nicht enden wollenden Anschuldigungen zu distanzieren. Vor allem, da Tarantino, laut eigenen Angaben, von zumindest zwei Fällen wusste, und nicht die Courage hatte, mehr zu unternehmen.

Tarantinos neunter Film soll 2019 in die Kinos kommen.

 

Bild: photopress.at

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