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Golden Globes 2018: Oprah Winfrey als eigentlicher Star

Eintrag vom von Volker Müller

Die 75. Golden Globes standen ganz im Zeichen von #metoo und der Time’s Up-Initiative – Oprah Winfrey sorgte mit eindringlicher Ansprache für Gänsehaut.

„Herzlich willkommen Ladies und verbliebene Gentlemen“, so begann Moderator Seth Meyers die diesjährigen Golden Globes. Der Comedian schoss dabei gleich zu Beginn scharf und pointiert in Richtung Weinstein, Spacey und Co. – und auch Donald Trump bekam sein Fett weg. 

 

 

Oprah Winfrey stiehlt Show

Acht Schauspielerinnen wurden von ebenso vielen Aktivistinnen der Time’s Up-Initiative begleitet. Emma Stone kam etwa mit der ehemaligen Tennisspielerin Billie Jean King, welche sie in Battle of the Sexes portraitiert und Michelle Williams (Alles Geld der Welt) mit Tarana Burke, der Begründerin von #metoo. Darüber hinaus entschieden sich fast alle Anwesenden aus Solidarität für schwarze Outfits.

 

Für den eindringlichsten Moment des Abends sorgte aber Oprah Winfrey. Die Moderatorin wurde mit dem Cecille B. Demille-Award ausgezeichnet und rührte mit ihrer Ansprache das Publikum im Saal und vor den Bildschirmen zu tränen.

 

 

Der einzige Tweet auf Donald Glovers Twitter-Account:

 

Weitere Reaktionen: 

 

 

Mehr von Oprah gab es dann noch backstage:



Natalie Portman mit Kritik

Gleich nach Oprahs Rede präsentierten Natalie Portman und Ron Howard den Award für die beste Regie, wobei Portman hervorhob, dass nur Männer nominiert waren. So gewann Lady Bird von Regisseurin Greta Gerwig zwar den Preis für die beste Komödie/Musical und Saoirse Ronan wurde als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, für eine Nominierung in der Regie-Kategorie reichte es dennoch nicht.

 

 

Der Preis ging übrigens an Guillermo del Toro, dessen Shape of Water – Das Flüstern des Wassers bei ingesamt sieben Nominierungen nur zweimal ausgezeichnet wurde. Zusätzlich gab es den Award für die beste Filmmusik.

 

>>Sämtliche Gewinner des Abends<<

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