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Take Five: Was ihr diese Woche nicht verpassen solltet

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Die SKIP-Redaktion hat die Film- und Serienstarts dieser Woche gesichtet und verrät euch fünf Highlights, die ihr unbedingt schauen solltet.

Lady Bird

Greta Gerwig bedient in ihrem semi-autobiografischen Regie-Erstling zwar klassische dem Coming-of-Age-Genre entsprechende Figuren, dennoch fühlt sich jeder Moment dank spitzzüngigem Dialogwitz und detailverliebter Inszenierung frisch und unverbraucht an. Allen voran brillieren Saoirse Ronan und Laurie Metcalf als umwerfend authentisches Mutter-Tochter-Gespann, das trotz unterschiedlichster Lebenseinstellungen sichtbar bemüht ist, den nötigen Respekt für das Gegenüber aufzubringen. Der Humor geht bei all dem Drama nie verloren – und das ist ja bekanntlich das Wichtigste.

Lady Bird – ab 19.04. im Kino.

 

 

Ghost Stories

Mit dieser Ansammlung von Gänsehaut generierenden Geistergeschichten feierten die beiden Schöpfer Andy Nyman und Jeremy Dyson vor ein paar Jahren bereits im Theater Erfolg. Auch auf der Leinwand funktioniert die schockschwangere Horror-Anthologie ausgezeichnet, zieht sie doch alle Register des gepflegten Schauderns – von rasselnden Ketten bis zu flüchtig aufscheinenden Erscheinungen. Die kurzweiligen Ghost Stories werden geschickt in eine übergeordnete Rahmenhandlung verwoben, die sich nach einem ernüchternden Start bald in wildere Gefilde verliert. Unter anderem zählen Martin Freeman und Alex Lawther (The End of the  F***ing World) zu den Opfern des Spuks. Großes Gruseln aus Großbritannien.

Ghost Stories – ab 20.04. im Kino.

 

 

Stronger

Eigentlich wollte Jeff nur seine Ex-Freundin zurückgewinnen. Als er deshalb im Zielraum des Boston Marathons wartete, um sie anzufeuern, zündeten Attentäter einen Sprengsatz – der drei Menschen das Leben und ihn seine Beine kostete. Mit Stronger erzählt Regisseur David Gordon Green die wahre Geschichte von Jeff Baumann, der sich zurück ins Leben kämpfen musste, nachdem seine Welt am 15. April 2013 von einer Sekunde auf die andere gehörig aus den Fugen geraten war. Das Ergebnis ist ein bewegendes und mutmachendes Drama, das vor allem dank einer eindringlichen Performance von Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle noch lange im Gedächtnis bleibt.

Stronger – ab 20.04. im Kino.

 

 

The Alienist (Staffel 1)

Daniel Brühl entdeckt in der Romanadaption des gleichnamigen Bestsellers von Caleb Carr (dt. Titel: Die Einkreisung) die Kriminalpsychologie für sich und jagt im dreckdurchspülten New York von 1895 einen grausamen Bubenmörder. Ihm zur Seite stehen Luke Evans als Zeitungsillustrator und Dakota Fanning als erste Frau in den Diensten des New Yorker Police Departments. Eine Atmosphäre, die zum Duschen animiert und der mit Fortdauer immer verzweifelter werdende Hauptcast machen The Alienist zu einem Whodunnit, das trotz alt bekannter Muster vor allem in der zweiten Staffelhälfte gut zu unterhalten vermag.

The Alienist (Staffel 1) – ab 19.04. auf Netflix.

 

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Hard Sun (Staffel 1)

Die Idee zu der von BBC, Hulu und ZDF produzierten Thriller-Serie kam Neil Cross, dem Erfinder von Luther, angeblich beim Lauschen des Bowie-Songs „Five Years“. Entsprechend streng limitierte er die Restlebenszeit seiner Figuren: Nur fünf Jahre bleiben den Menschen in Hard Sun noch bis zum angekündigten Weltuntergang. Die von reichlich Backstorys geplagten Ermittler Elaine Renko (Agyness Deyn) und Charlie Hicks (Jim Sturgess) schlagen sich im präapokalyptischen London mit all jenen herum, die sich im Angesicht der Apokalypse zu diversen Gräueltaten hinreißen lassen.

Hard Sun (Staffel 1) – ab 16.04. im ZDF.

 

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