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Best of Han Solo: Die 10 legendärsten Momente des Star Wars-Helden

Eintrag vom von Claudia Dlapa

Dieser Tage startet mit Solo: A Star Wars Story endlich das heiß erwartete Spin-off des grandiosen Weltraumschmugglers. Höchste Zeit, um noch einmal auf die bisherigen Glanzmomente des rebellischen Helden zurückzublicken.

10. "Möge die Macht mit dir sein."

In: Episode IV - Eine neue Hoffnung

Der alles durchdringenden Energie, aus der Jedis ihre Kraft schöpfen, steht Han von Anfang an skeptisch gegenüber – schließlich war er auf seinen Schmugglertouren schon im ganzen Universum unterwegs ohne jemals mit der "Macht" in Berührung gekommen zu sein. Im Kampf gegen Widersacher setzt er lieber auf Handfestes, denn: "Hokey religions and ancient weapons are no match for a good blaster at your side, kid!"

Die berühmteste aller Star Wars-Phrasen kommt Han erst über die Lippen, als er sich von Luke verabschiedet, der gerade dabei ist, seinen X-Wing zu besteigen, um den Todesstern in die Luftleere zu jagen. Weil Han das Manöver für eine hirnrissige Selbstmordaktion hält – und kein Geld dabei rausspringt – weigert er sich die Mission zu unterstützen. Doch seine Wohrtwahl verrät, dass sich bereits freundschaftliche Gefühle gegenüber Luke in sein Herz geschlichen haben …

 

 

9. In der Mos Eisley Cantina I

In: Episode IV - Eine neue Hoffnung

Gleich zwei Szenen in der Mos Eisley Cantina schaffen den Sprung in die Top Ten der besten Solo-Momente. Die erste zollt dem Umstand Tribut, dass der schlagfertige Halunke in der Cantina seinen allerersten Auftritt im Star Wars-Universum hat. Obi-Wan und Luke treffen ihn dort, um ihn als Piloten zu engagieren. Er soll die beiden unbeobachtet von den Augen des Imperiums zum Planeten Aldaran fliegen – offensichtlich eilt Han der Ruf eines fähigen Schmugglers voraus. Obwohl er eine unverschämt hohe Geldsumme für seine Dienste fordert, kommen Obi-Wan und er ins Geschäft.

 

 

8. "Erzähl mir nie, wie meine Chance stehen."

In: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Gern geht Han auch mal das eine oder andere Risiko ein, um sich aus einer misslichen Lage zu befreien. So schreckt er in Episode V nicht davor zurück, den Millennium Falcon durch ein lebensgefährliches Asteroidenfeld zu steuern, um ein hartnäckiges Geschwader imperialer Verfolger abzuschütteln – und das, obwohl C3PO die Wahrscheinlichkeit eine Aktion wie diese zu überleben auf 3.720 zu 1 berechnet. Doch wie sich herausstellt, trifft Han die richtige Entscheidung – neben Chewie zählt eben auch das Glück zu seinen engsten Verbündeten.

 

 

7. "Hey, ich bin's."

In: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi Ritter

Immer wieder glänzt Han durch selbstichere Hands-on-Mentalität – eine Taktik, die überraschend oft, aber eben nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Als Leia, Luka und Han in Episode VI auf dem Mond Endor eine Handvoll Stormtroopers überlisten müssen, um an den Schildgenerator des Todessterns heranzukommen, nimmt Han die Sache spontan in die Hand und schleicht sich an die Wachen heran. Als Luke und Leia ihn bitten, leise zu sein, weil noch mehr Stormtroopers unterwegs sein könnten, hat Han nur einen verschmitzten Grinser und ein hochmütiges "Hey, ich bin’s" für die beiden übrig. Die Strafe folgt auf dem Fuß: Han tritt auf einen Zweig, das Knacken alarmiert die Wachen – Luke und Leia müssen’s richten.

 

 

6. Leia: "Ich liebe dich." Han: "Ich weiß."

In: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Han und Leia: eines der charmantesten "Was sich liebt das neckt sich"-Paare der Hollywood-Filmgeschichte. Von Anfang an lässt Leia Han wissen, was sie davon hält, dass seine Bemühungen im Kampf gegen das Imperium einzig und allein durch die Aussicht auf finanzielle Entlohnung motiviert sind – nämlich gar nichts. Dass Han allzu häufig den arroganten Schuft raushängen lässt, schreckt Leia ab, aufrichtig zu ihren Gefühlen zu stehen. Erst als Han der unfreiwillige Karbonit-Freeze droht, nützt sie den Abschied für ein spontanes Liebes-Geständnis. Wohl um Leia für ihr Zögern zu tadeln sowie in der Hoffnung, dass sich die beiden nicht für immer Lebewohl sagen, reagiert Han auf Leias "Ich liebe dich" mit einem selbstgefälligen "Ich weiß" – und rettet den Moment damit vor allzu dramatischem Kitsch.

Harrison Ford soll beim Dreh der drei ursprünglichen Star Wars-Episoden häufig improvisiert haben – beim Dreh der Szene bewies er damals, dass er seine Figur bereits besser kannte als Star Wars-Mastermind George Lucas selbst: Das generische "Ich liebe dich auch", das laut Skript vorgesehen war, tauschte er spontan gegen überhebliche Schlagfertigkeit Solo-Style.

 

 

5. Han rettet Luke

In: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Seit Hans heroischem Beitrag zur Zerstörung des Todessterns in Episode IV wissen wir, dass im selbstgefälligen Schuft ein nobler Held steckt, der nicht davor zurückschreckt, sein Leben aufs Spiel zu setzten, um das seiner Freunde zu retten. Als Luke am Anfang von Episode V nach einer Patrouille am Eisplaneten Hoth nicht ins geheime Basislager der Rebellen zurückkehrt, zögert Han keine Sekunde, in die klirrend kalte Schneelandschaft aufzubrechen, um seinen Freund aufzuspüren. Als er den Vermissten lebend, aber bewusstlos und knapp vorm Erfrieren auffindet, muss Han kreativ sein. Die lebensrettende Idee kommt ihm, als er sieht, wie sein Tauntaun, mit dem er dem jungen Jedi zu Hilfe geritten ist, von der Kälte niedergestreckt wird. Beherzt greift er sich Lukes Lichtschwert und schlitzt den Bauch des toten Tieres auf, um den bewusstlosen Freund mit den dampfenden Gedärmen zu wärmen. Als Zeugen der Szene sind wir froh, dass sich das Geruchskino nicht durchgesetzt hat und staunen über Hans pragmatische Heldentat.

 

 

4. "Chewie, wir sind zu Hause."

In:  Episode VII - Das Erwachen der Macht

32 Jahre mussten sich Fans von Han Solo nach der Siegesfeier der Rebellen auf Endor am Ende von Episode VII gedulden, um den Space Cowboy wiederzusehen – 2015, im Sequel Das Erwachen der Macht, war es dann endlich soweit: Meisterlicher hätte man die lang erwartete Reunion nicht skripten können, denn in ebenjenem Moment, in dem der erwartungsfreudige Zuschauer mit Han Solo wiedervereint wird, spielte sich ganz Ähnliches auch auf der Leinwand ab: Han findet den Millennium Falcon wieder, sein geliebtes und offenbar lange Zeit verschollenes Schmuggler-Raumschiff. Er und Chewie spüren den Weltraumfrachter auf, nachdem Rey und Finn mit ihm vom Planeten Jakku vor der Ersten Ordnung geflüchtet sind. Mit den Worten "Chewie, wir sind zu Hause" betritt Han das vertraute Innere des Millennium Falcon und präsentiert sich gleichzeitig zum ersten Mal dem Kino-Publikum – die Herzen tausender Star Wars-Fans jubelten.

 

 

3. In der Mos Eisley Cantina II

In: Episode IV - Eine neue Hoffnung

In der staubigen Spelunke auf Lukes Heimatplanet Tatooine ereignet sich in Episode IV eine der meist diskutierten Szenen der Star Wars-Geschichte: Han trifft auf den Kopfgeldjäger Greedo, der für Jabba the Hutt Schulden eintreiben soll. Während der Konfrontation fallen Laserschüsse und Greedos Körper sackt leblos am Tisch zusammen. Ist Han ein eiskalter Killer oder reagiert er in Notwehr? Beides! Im Original ist es Han, der zuerst schießt, in der digital überarbeiteten Special Edition aus dem Jahr 1997 Greedo – George Lucas schien die erste Variante im Nachhinein als zu kaltblütig, um den vergleichsweise noblen Charakter Han Solos zu beschreiben. Fun Fact: In der DVD-Version, die 2004 auf den Markt kam, schießen die beiden gleichzeitig.

 

 

2. "Komm nach Hause. Wir vermissen dich."

In: Episode VII - Das Erwachen der Macht

Im Sequel zu Episode VI lernen wir eine wenig vertraute, nämlich schwermütige Seite des forschen Weltraumschmugglers kennen: Han und Leia quält die Tatsache, dass sie ihren gemeinsamen Sohn Ben an die dunkle Seite der Macht verloren haben. Han konfrontiert Ben alias Kylo Ren, um ihn zur Rückkehr zu bewegen und wählt dabei die Worte eines liebenden Vaters: "Komm nach Hause. Wir vermissen dich." Der kaltschnäuzige Draufgänger gibt sich im Angesicht seines abtrünnigen Sprösslings ungewohnt emotional. Umso schockierender Kylos Reaktion: Der verlorene Sohn ist nicht stark genug, um der Verführung der dunklen Seite zu widerstehen – lieber tötet er jenen Menschen, der ihn allzu schmerzvoll an ein Leben erinnert, dem er nicht aus vollster Überzeugung den Rücken gekehrt hat. Von Kylos Laserschwert durchbohrt stürzt Han in die Tiefe: Eine der, für Han-Fans wohl DIE dramatischste Szene der gesamten Star Wars-Saga.

 

 

1. "Yahoo!"

In: Episode IV - Eine neue Hoffnung

Nachdem sich Han im Lager der Rebellen von Luke verabschiedet und ihm gesteht, dass er beim Angriff auf den Todesstern nicht mitfliegen wird, liefert Solo die heldenhafteste Aktion seiner Star Wars-Geschichte ab. Zwar nähert sich Luke mit geladenen Laserkanonen und unterstützt durch die "Macht" der Achillesferse des Todessterns; doch nachdem auch sein letzter Mitstreiter ausgeschaltet worden ist, ist er schutzlos seinem Verfolger Darth Vader ausgeliefert. Kurz bevor der den Rebellen einen Strich durch die Rechnung macht, stößt Han am Steuer des Millennium Falcon zum Geschehen und entschärft die brenzlige Situation durch einen gezielten Schuss auf die feindlichen TIE Fighter – Luke kann gefahrlos zum alles entscheidenden Schlag ausholen und den Todesstern zu Sternenstaub pulverisieren. Durch seinen heroischen Einsatz rettet Han nicht nur Lukes Leben, sondern unterstützt auch den Kampf der Rebellen gegen das Imperium – eine selbstlose Tat, die aus dem egoistischen Schuft einen loyalen Freund und Helden macht.

 

 

>>Zum Filmeintrag von Solo: A Star Wars Story

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