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Take Five: Was ihr diese Woche nicht verpassen solltet

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Die SKIP-Redaktion hat die Film- und Serienstarts dieser Woche gesichtet und verrät euch fünf Highlights, die ihr unbedingt schauen solltet.

Tully

Die nach Juno und Young Adult dritte Zusammenarbeit zwischen Schreiberin Diablo Cody und Regisseur Jason Reitman wirft einen ungeschönten und authentischen Blick auf das Elternleben. Charlize Theron brilliert darin als dauererschöpfte Dreifachmutter Marlo, die von der nicht minder großartigen Mackenzie Davis (Halt and Catch Fire) als titelgebender Nacht-Nanny unterstützt wird. Ein ebenso realitätsnaher wie überraschender und humorvoller Film über die Mammutaufgabe Mamasein.

Tully – ab 31.05. im Kino.

 

 

Patrick Melrose (Staffel 1)

Drogencocktail statt Fünf-Uhr-Tee: Schon vor Jahren bezeichnete Benedict Cumberbatch den überaus intelligenten, aber seelisch bis zur bewussten Selbstzerstörung verstörten Roman-Antihelden Patrick Melrose als absolute persönliche Traumrolle. Glücklicherweise ist sein Wunsch an die richtigen Ohren gelangt! Dank dieser abwechslungsreichen Adaption von Edward St Aubyns semi-autobiographischer Buchvorlage können sich Zuschauer nämlich an einer wahrlich preisverdächtigen Performance erfreuen. Eine mehrere Dekaden umspannende Charakterstudie in fünf Episoden, die trotz ihres beklemmenden Inhalts durchaus zu berauschen weiß.

Patrick Melrose (Staffel 1) – ab 29.05. auf Sky 1.

 

 

Arrested Development (Staffel 5)

They’ve made a huge tiny mistake. Genauer gesagt ja: zwei. Am unsichtbaren Fehlgriff, den sexistischen Set-Sauereien von Jeffrey Tambor wird der Comedy-Klassiker noch länger laborierenl, dafür ist der sichtbare fürs erste einmal ausgeräumt. Die Unstimmigkeiten der langatmig verschachtelten Comeback-Staffel aus 2013 wurden zurückgenommen; in Season 5 macht sich der überverkorkste Fernsehfamilienclan wieder im konventionelleren, aber eben auch vergnüglicheren Sitcom-Format mit Hingabe zum Horst: die schmähführerische Chemie zwischen den Cast-Mitgliedern ist von neuem entfacht, der Witz sprudelt wieder prächtig selbstreferenziell. So darf das noch lange weitergehen.

Arrested Development (Staffel 5) – ab 29.05. auf Netflix.

 

 

Cobra Kai (Staffel 1)

Auftragen, polieren! 34 Jahre nach dem berühmt-berüchtigten Kranichkick vercheckt Daniel Larusso (Ralph Macchio) erfolgreich Neuwagen, während Johnny (William Zabka) sich eher mit Mühe durchs Leben manövriert. Die Lebensgeister des zweiteren erfahren jedoch eine Reinkarnation, als er sich dazu entschließt, das Cobra Kai-Karate-Dojo neu zu eröffnen, um einigen gebeutelten Kids beizubringen, wie sie sich zu verteidigen haben. Mit dieser Originals-Produktion liefert Streaming-Neuling YouTube Premium ein nostalgiegeladenes Karate Kid-Seriensequel mit gut geschriebenen Charakteren, von dem man nicht wusste, dass man es braucht – und das man nun nicht mehr missen möchte.

Cobra Kai (Staffel 1) – ab sofort über YouTube Premium (die ersten beiden Folgen sind gratis).

 

 

Big Little Lies (Staffel 1)

Ein Todesfall in der idyllischen Küstenstadt Monterey wirft dunkle Schatten auf die scheinbar makellosen Leben der befreundeten Mütter Madeline (Reese Witherspoon), Celeste (Nicole Kidman) und Renata (Laura Dern). Während für die Zuschauer bis zum Schluss unklar bleibt, wer überhaupt das Opfer des mysteriösen Unglücks ist, entzwirbelt sich sieben Folgen lang in Rückblicken ein dicht gestricktes Netz aus Geheimnissen und Lügen, das die Frauen umgibt. Bitterböse, spannend, emotional: Auf die vom Hollywood-Diven-Duo Witherspoon und Kidman produzierte HBO-Miniserie prasselte sowohl bei den Emmys als auch bei den Golden Globes ein Platzregen an Auszeichnungen hernieder – ab Donnerstag ist die erste Staffel der Show endlich auch im ORF zu sehen.

Big Little Lies (Staffel 1) – ab 31.05. auf ORF eins.

 

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