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Mission: Impossible – Actionheld auf der ganzen Welt

Eintrag vom

Zum Start von Mission: Impossible Fallout zeigen wir euch einige der Schauplätze, an denen Tom Cruise als Ethan Hunt in der 22-jährigen Franchise-Geschichte bereits Kopf und Kragen riskiert hat, um die Welt zu retten.

Mission: Impossible (1996), Prag (Kampa)

Vermutlich dachte 1996 noch niemand daran, dass aus Mission: Impossible einmal ein derartiges Franchise werden würde – ok, außer vielleicht Tom Cruise, der hier erstmals auch die Rolle des Produzenten übernahm. Zwar war Brian de Palmas M:I-Startschuss in den USA der dritterfolgreichste Film des Jahres, Sequels standen damals allerdings noch nicht an der Tagesordnung. Der Spionage-Vibe eines komplett in Nebelschwaden gehüllten Prags diente jedenfalls als perfekte Umgebung für die erste verkorkste Mission von Ethan Hunt und der Impossible Missions Force, die von den eigenen Leuten hintergangen wird. Gedreht wurde für besagte erste Mission hauptsächlich auf der Prager Moldauinsel Kampa, die westlich durch den künstlichen Seitenkanal Čertovka von der Prager Kleinseite getrennt wird. Auch die Karlsbrücke, von der aus Ethan seine Kollegin Sarah Davis (Kristin Scott Thomas) noch zu warnen versucht, ist von Kampa durch eine Treppe erreichbar.

 

 

Mission: Impossible II (2000), Dead Horse Point State Park

Nachdem Suspense-Spezialist Brian De Palma das Angebot, für den zweiten Teil zurückzukehren, nicht annehmen wollte, übernahm kein geringerer als Action-Meisterdirigent John Woo die Regie. Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in und um Sydney statt, wo auch eine Sevilla-Location nachgebaut wurde. Einzig das berühmte Kletter-Intro wurde außerhalb Australiens abgedreht. Tom Cruise zeigt darin mitten im Dead Horse Point State Park in Moab, Utah, wie man eigentlich nicht Soloklettern sollte – etwaige Sicherungen wurden im Nachhinein digital entfernt. Vor allem die südliche Spitze des Parks bietet auf etwas mehr als 1700 Metern Höhe eine atemberaubende Aussicht auf den 600 Meter darunterliegenden Colorado River. Neben der Kletterszene wurde hier übrigens auch das Finale des Kultfilms Thelma & Louise gedreht.

 

 

Mission: Impossible 3 (2006), Shanghai (Pudong)

Nach dem eher kontroversiell aufgenommenen Mission: Impossible II, wurde für den Regieposten in Teil 3 Lost-Spezi J.J. Abrams engagiert, der hier sein Langfilmdebüt gab. Darin verschlägt es den anfangs etwas zurückgezogen lebenden Ethan Hunt unter anderem nach Shanghai, wo er für Bösewicht Owen Davian (herausragend: Philip Seymour Hoffman) die sogenannte „Hasenpfote“ besorgen soll, ansonsten stirbt Hunts Verlobte Julia Meade (Michelle Monaghan). Zu sehen sind im von Wolkenkratzern durchwirkten Finanzviertel Pudong der 468 Meter hohe Oriental Pearl Tower sowie der 88 Stockwerke hohe Jin Mao Tower, von dem Cruise runterläuft bzw. springt. Auch die gegenüberliegende, berühmte Uferpromenade The Bund ist bei voller Nachtbeleuchtung kurz zu sehen.

 

 

Mission: Impossible – Phantom Protokoll (2011), Dubai

Auch im vierten Eintrag wurde die Tradition, einen neuen Regisseur zu engagieren, fortgesetzt. Brad Bird, der zuvor Die Unglaublichen und Ratatouille inszenierte, feierte hier sein Realfilm-Debüt und setzte einen der schwindelerregendsten Stunts der Reihe um. In Dubai, das übrigens bekannt für seine besonderen Film-Konditionen ist, müssen Hunt und sein Team Atom-Codes besorgen, um ein nukleares Armageddon zu verhindern. Logischerweise klettert Hunt dafür an der Außenwand des mit 828 Metern höchsten Gebäudes der Welt hoch: dem Burj Khalifa. Das von US-Architekt Adrian Smith entworfene Bauwerk löste 2007 den Taipei 101 (508 Meter) als Spitzenreiter ab und erreichte seine heutige Höhe Anfang 2009, eher er 2010 offiziell eröffnet wurde. Zumindest bis 2020 sollte der Burj Khalifa Rekordhalter bleiben, denn mit dem ebenfalls von Adrian Smith entworfenen Jeddah Tower schießt derzeit an der Westküste Saudi-Arabiens ein Wolkenkratzer in die Höhe, der 1007 Meter erreichen soll – und, wer weiß, vielleicht wird sich Tom Cruise von dort ja in einem zukünftigen Mission: Impossible-Teil hinunterstürzen.

 

 

Mission: Impossible – Rogue Nation (2015), Wien

Fünf Filme hat es gedauert, bis es Ethan Hunt erstmals nach Österreich verschlagen hat. Beim CIA in Ungnade gefallen, lotst er in Mission: Impossible – Rogue Nation auch seinen Ex-IMF-Kollegen Benji Dunn (Simon Pegg) zur Wiener Staatsoper, wo ein Attentat auf den Kanzler verübt werden soll. Mindestens so spannend, wie die Szenen in- und außerhalb der Oper, ist auch die Tatsache, dass Benji es schafft, bei der Station Schottenring aus der U-Bahn auszusteigen und bei der Oper bzw. der Station Karlsplatz raufzukommen – das muss man erst mal schaffen. Als Regisseur und Autor fungierte dieses Mal Christopher McQuarrie, mit dem Cruise bereits des Öfteren zusammengearbeitet hat. Er sollte schließlich auch der erste Filmemacher sein, der bei zwei MI-Filmen die Regie übernahm – Mission: Impossible Fallout fungiert dabei als direkte Fortsetzung von Rogue Nation.

 

 

Mission: Impossible Fallout (2018), Paris, Neuseeland, London

Wer geglaubt hat, die Aktion am Burj Khalifa wäre nicht zu toppen, wird im sechsten Eintrag eines Besseren belehrt. Egal, ob Tom Cruise sich in London bei einem Gebäudesprung einen Knöchel bricht (die Szene ist im Film zu sehen), helmlos auf dem Motorrad durch Paris um den Arc de Triomphe jagt, sich mit einem HALO-Sprung (große Höhe, niedrige Öffnung) aus einem Flugzeug haut oder in Neuseeland (Kaschmir im Film) einen Helikopter selbst fliegt und ihn letzten Endes auch crasht – der sechste Eintrag bietet 2 ½ Stunden fulminante Action-Unterhaltung, ohne dabei ermüdend zu wirken. Der Verzicht auf Greenscreens und sonstiges CGI sorgt darüber hinaus dafür, dass Mission: Impossible Fallout guten Gewissens in einem Atemlos-Zug mit Mad Max: Fury Road genannt werden kann, dem bis dato wohl besten Actioner der jüngeren Filmgeschichte. 

 

 

Dieser Text entstand im Rahmen des Kinostarts von Mission: Impossible Fallout in Zusammenarbeit mit Constantin Film.

 

Bild: Constantin Film

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