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Famous Walls in the City of Stars

Eintrag vom von Melanie Tasch

Seit mehreren Wochen tourt unsere Syossyourself-Instawall jetzt schon durchs Land! Höchste Zeit mal einen Blick auf ihre prominenten Vorbilder zu werfen.

Los Angeles – Stadt der Engel, Stadt der Hollywood-Stars, Stadt großer Filme aber auch Stadt der berühmtesten Street Arts. Manche würden Los Angeles sogar als das Mekka der Instawalls bezeichnen. Keine andere Metropole ist so bekannt für ihre Vielfalt an Street Art. In der Stadt, in der die Reise unserer Syossyourself-Instawall quasi mit dem Highlight der Elton John Aids Fundation Academie Award Viewing Party endet, findet man die bekanntesten ihrer Art. Darunter sind beispielsweise „The Pink Wall“ von Paul Smith, die „Made in L.A.“ Wall an der Melrose Avenue oder auch die „Angel Wings“ von Colette Miller.

 

pinkwall

 

madinla

 

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Keine geringeren Kunstwerke galten als Vorlage für die Syossyourself-Instawall. Der Künstler Manuel Murel, der die Syossyourself-Instawall gestaltet hat, ist auf diesem Gebiet ein „alter Hase“. Seit mittlerweile 18 Jahren ist er im Mural Art-Business (Wandmalerei) zu Gange und hat bereits aufgehört seine Wände zu zählen.

Für ihn definieren sich Instawalls dadurch, dass sie wenig Botschaft vermitteln. Man soll sich gerne davor hinstellen, es darf aber nicht schade sein, einen Teil des Kunstwerks mit dem Körper zu verdecken, bzw. darf die Botschaft dadurch nicht verloren gehen. Die Verbreitung von guter Laune, tollen Farben und einem gewissen „Feeling“ muss transportiert werden. Manuel Murels erste Instawall ist gleichzeitig sein wohl bekanntestes Werk. „ONE FROG A DAY, KEEPS THE DOCTOR AWAY!“ prangt über einem riesen Frosch, dem gerade genüsslich über den Rücken geleckt wird. Die Reaktionen von Passanten auf diese Wall am Wiener Donaukanal waren beachtlich. Sogar Erzählungen, wie es denn sei einen Frosch wirklich abzulecken, waren darunter.

 

pinkwall

 

Eine gewisse Interaktion von Wand und posierender Person im Gesamtkonzept bedenken zu müssen, war bei der Syossyourself-Instawall eine Premiere für Manuel. Diese Art von Instawall wurde mit den berühmten „Engelsflügeln“ von Colette Miller sehr stark geprägt, birgt aber, laut dem Künstler, noch viel Potential diesen Trend weiterzudenken. Vor allem in Österreich ist dieser noch nicht zur Gänze angekommen.

Auch Michael Prügl, seinerseits Instagramer, Blogger und Community Manager bei igersvienna beschreibt diese Kunstart als relativ jungen Trend in Österreich. Für ihn agiert eine Instawall als Medium um eine kurze Botschaft zu senden, die durch das Inszenieren eines Selfies, das Posten und das Teilen des Fotos verbreitet wird. Die Wand an sich muss dabei nicht einmal ästhetisch aussehen, sie muss als Medium auf einem Foto wirken. Dabei wird oft auch ein starker Bezug zu der Stadt, in der diese Instawall steht, hergestellt. So ist der Wiedererkennungswert einer Stadt mittlerweile durch das Foto einer Instawall genauso hoch, wie ein Bild einer bekannten Sehenswürdigkeit. Im Zeitalter von Instagram und Facebook assoziiert man mit der „Pink Wall“ dasselbe, wie mit einem Foto des Kodak Theatres. Im Kopf erscheint sofort eine Millionenmetropole – Los Angeles! Die Stadt, in der du, mit etwas Glück, bald am Red Carpet stehen könntest.

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Fotos: Pink Wall: © Achim Hepp, Quelle: flickr.com/photos/achimh/33483583614, Angel Wings: © Elvert Barnes, Quelle: flickr.com/photos/perspective/15101205508, One Frog A Day, Keeps The Doctor Away: © Manuel Murel

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