Festivals

Sean schön

Cannes 2011

Eintrag vom von Gini Brenner

Wie schön, von Sean Penn bleibt uns heuer mehr als seine bedeutungsvollen Blicke in Terrence Malicks seltsamem Tree of Life: Nicht nur hostete der engagierte Menschenrechts-Aktivist sein erstes Charity-Dinner im noblen Carlton Hotel, bei dem wir zwischen Superstars wie Sean, Leonardi DiCaprio, Rosario Dawson, Uma Thurman, Robert DeNiro, Faye Dunaway oder Jane Fonda zusahen, wie Donations wie ein Kurzauftritt im nächsten Dustin-Hoffman-Film um schlanke 22.000 Euro versteigert wurden. Nein, auch in Paolo Sorrentinos This Must Be The Place machte Sean gute, wenn auch sehr ungewöhnliche Figur: Er spielt einen alternden Rockstar à la Robert Smith von The Cure, der seine Vergangenheit aufarbeitet. Weird.

Gegen Ende des Festivals wird auch die Nervosität vor dem großen Palmwedeln am Sonntag immer größer. Um so feiner, dass einer der Österreichischen Vertreter schon einen ersten Preis eingeheimst hat, und nicht den schlechtesten: Wir gratulieren Karl Markovics für sein tolles Drama Atmen zum Europa Cinemas Label für den besten europäischen Film der Festival-Reihe Quinzaine des Réalisateurs!

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