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Das Beste kommt zum Schluss

The Bucket List

Abenteuer, Tragikomödie. USA 2007.

Regie: Rob Reiner
Mit: Jack Nicholson, Morgan Freeman

Wer sagt, dass das Leben vorbei ist, nur weil man todkrank ist? Man kann immer noch Abenteuer erleben, Freunde finden - sich sogar neu in die eigene Frau verlieben. Jack Nicholson und Morgan Freeman haben das Ende vor Augen – und noch viel vor!

Filmstart: 24. Januar 2008

Welch glückliche Vorsehung es war, den arroganten Grantscherben Edward Cole (Jack Nicholson) im Spital ausgerechnet zu dem smarten Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) ins Zimmer zu stecken, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Vorerst verhindert nämlich Eds Präpotenz jeden Kontakt mit Carter, von abfälligen Bemerkungen einmal abgesehen. Doch Carter ist gutmütig. Stoisch erträgt er die Launen und Beleidigungen seines Bettnachbarn, mit dem er mehr als nur das Zimmer teilt: Beide haben Krebs ohne Aussicht auf Heilung. Carter lebt schon eine zeitlang mit seiner Krankheit, ist längst abgebrüht; den stinkreichen Edward aber haben Diagnose, Operation und Chemo kalt erwischt. Mit seinem überkandidelten Kaffee-Ritual und dem persönlichen Assistenten, den er nur vorbeikommen lässt, um ihn mit verbalen Watschen zu versorgen, will er sich ein Stück Normalität bewahren. Was die Erkrankung bis jetzt nicht geschafft hat, nämlich Ed für das wirklich Wesentlichen empfänglich zu machen, gelingt einem zerknüllten Zettel: Carter hat eine Liste gemacht. Dinge notiert, die er vor seinem Tod noch gern erlebt hätte. Darauf stehen Sätze wie "Zeuge von etwas wirklich Majestätischem werden" oder "Einem völlig Fremden helfen". Erst macht sich Ed lustig, doch dann packt ihn der Ehrgeiz. Er selbst ergänzt die Liste natürlich mit weit profaneren Wünschen als Carter: "Das schönste Mädchen der Welt küssen", "Ein Tattoo machen lassen" oder "Sky Diving" steht dann da zum Beispiel. Aber egal, die beiden grundverschiedenen und in ihrem Los doch so verbundenen Männer schließen einen Pakt: Gemeinsam werden sie einen Punkt nach dem anderen auf dieser Liste abhaken, egal wie unvernünftig, egal wie exzentrisch. Es soll eine aufschlussreiche Reise um den Globus werden, mit großen Einsichten und kleinen Rückschlägen, ein einmaliges Abenteuer zweier Männer, die nichts zu verlieren haben, aber unendlich viel gewinnen können.

Jack Nicholson und Morgan Freeman sind grundsätzlich ja alleine schon einen Film wert. Seite an Seite verleihen der alte Schelm und Hollywoods charismatischer Schweiger dieser zu tiefst bewegenden Geschichte vom Leben vor dem Sterben sogar in ihren dunkelsten Momenten noch eine versöhnlich stimmende Leichtigkeit. Und dabei spielen sie doch eigentlich nur sich selbst: Zwei alte Deppen, die für den Abschied von dieser großartigen Welt noch lange nicht bereit sind, egal, was der Doktor sagt!

Text:  Dina Maestrelli

Credits

Titel Das Beste kommt zum Schluss
Originaltitel The Bucket List
Genre Abenteuer/Tragikomödie
Land, Jahr USA, 2007
Regie Rob Reiner
Drehbuch Justin Zackham
Kamera John Schwartzman
Schnitt Robert Leighton
Musik Marc Shaiman
Produktion Craig Zadan, Rob Reiner, Alan Greisman, Neil Meron
Darsteller Jack Nicholson, Morgan Freeman, Beverly Todd, Sean Hayes
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

ein duo mit klasse

morgan freeman und jack nicholson sind ja mal zwei wirklich tolle schauspieler, soviel steht fest! ob sie auch in dieser rolle überzeugen können? sind zwei derart charismatische schauspieler in einem film unterzubringen?
mal schaun...

21. Januar 2008
00:03 Uhr

von boernieat

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