Filminfo zu

John Rambo

Rambo

Action, Thriller. USA 2008. 93 Minuten.

Regie: Sylvester Stallone
Mit: Sylvester Stallone, Julie Benz, Paul Schulze

Der Dschungel lässt dich nie mehr los. Tief im Urwald von Thailand, an der Grenze zum bürgerkriegsgebeutelten Myanmar, findet John Rambo keine Ruhe: Sylvester Stallone (Rocky Balboa) ergänzt sein imposantes Spätwerk um einen Action-Reißer aus Fleisch und Blut. 

Filmstart: 15. Februar 2008

Vietnam sollte nicht der letzte aussichtslose Krieg gewesen sein, den die Amerikaner geführt haben. Aber der einst zur Tötungsmaschine ausgebildete John Rambo (Sly Stallone) hat jene Tage lange hinter sich gelassen, genau wie die darauffolgenden Jahre als Kriegsheld wider Willen. Rambo war nie für das Öffentliche. Dass es seit nunmehr 20 Jahren schön ruhig um ihn geblieben ist, verdankt er wohl seiner neuen Wahlheimat. Rambo ging zurück in den Dschungel. Er lebt jetzt in Thailand, an der Grenze zu Myanmar, das vor dem Putsch der faschistischen Militär-Junta Burma hieß. Im tropischen Hügelland um den Salween-Fluss findet er sich am besten zurecht; er kann in Frieden angeln und Giftschlangen fangen, mit denen er Geschäfte macht. Aber wenn Rambo nicht zum Krieg kommt, kommt der Krieg eben zu ihm: Neuerdings häufen sich Begegnungen mit Sanitätern, Rebellen und Flüchtlingen aus dem benachbarten Myanmar. Rambo ignoriert sie, solange es geht. Aber dann lässt er sich nach zähem Betteln dazu überreden, eine Gruppe amerikanischer Missionare flussaufwärts über die Grenze zu bringen, weil die Militärs in Myanmar die Pfade vermint haben. Kurz darauf kommt Pastor Marsh (Ken Howard) an und berichtet vom Verschwinden der Missionare. Und wieder kann Rambo nicht anders, als seine außergewöhnlichen soldatischen Fähigkeiten in den Dienst der guten Sache zu stellen: Er begibt sich mit dem zusammengewürfelten Söldner-Haufen des Pastors flussaufwärts ins Herz der Finsternis eines höllischen Krieges …

Das indigene Bergvolk der Karen, mit etwa fünf Millionen Menschen die zweitgrößte Ethnie in Myanmar, ist Opfer des längsten Bürgerkriegs der Menschheitsgeschichte: die UNO bezeichnet den seit 60 Jahren wütenden Kampf gegen die sparatistischen Splittergruppen der Karen als schleichenden Völkermord. Das gilt vor allem, seit die Militärputschisten am Ruder sind: Folter und Mord, Vergewaltigung und Verstümmelung regieren, eine Million Menschen lebt in Flüchtlingscamps, weitere Millionen flohen in den Dschungel und in die Berge, um sich dem fast aussichtslosen Kampf zu stellen. John Rambo hätte gerne nichts damit zu schaffen. Er hat seit 20 Jahren keinen Menschen mehr getötet. Aber der Mann ist einfach gestrickt. Man muss nur die richtigen Knöpfe drücken, und schon ist er bereits, für die gerechte Sache und die Rettung der Schwachen sein Leben zu riskieren und andere zu beenden. „Rambo ist ganz einfach zu verstehen“, sagt Sylvester Stallone, Autor, Regisseur und Hauptdarsteller des Films. „Die Rambo-Figur geht weit zurück auf jenen mythischen Einzelgänger, der gegen seinen Willen ausgewählt wird, eine Aufgabe zu erfüllen – weil das von Geburt an seine Bestimmung ist. Rambo appelliert an unsere Rechtschaffenheit, ist unkompliziert, ganz einfach zu verstehen. Recht ist Recht, und Unrecht ist Unrecht. Die Bösen verdienen ihre Strafe, und die Schwachen gilt es zu beschützen. Das bezieht sich auf die Geschichten, mit denen wir aufgewachsen sind – auf den Mythos von Gut und Böse.“  

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel John Rambo
Originaltitel Rambo
Genre Action/Thriller
Land, Jahr USA, 2008
Länge 93 Minuten
Regie Sylvester Stallone
Drehbuch Sylvester Stallone
Kamera Glen MacPherson
Schnitt Sean Albertson
Musik Brian Tyler
Produktion Kevin King, Avi Lerner, John Thompson, Sylvester Stallone
Darsteller Sylvester Stallone, Julie Benz, Paul Schulze, Graham McTavish, Matthew Marsden
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

4 Kommentare

Pflicht

Ich kann euch nur ein sagen das wird der Beste RAMBO und gleich auch der beste FILM des Jahres. Stallone hat viel Trainiert und viel gearbeitet, der Film wird klasse wie die Trailer beweisen. Ich hoffe Skip macht gute Promo. net so wie bei Rocky.........!!! Die Probe Vorführungen waren ein riesen Erfolg, nach den Angaben in so manchen Forums. Ich kann nur sagen GEHT INS KINO ZU RAMBO. Und holt euch Skip ;)

30. Dezember 2007
14:20 Uhr

von Luke16

da bin ich ja mal gespannt

klingt ja echt nicht schlecht! ist die frage, ob's denn wirklich so ist...
ich hoffe ihn mir im kino ansehen zu können!

14. Januar 2008
13:40 Uhr

von boernieat

packender action film

der film packt einen von anfang bis zum ende. ich habe selten so gut gemachtem, realistisch wirkende special effects in kampfszenen gesehen. alleine deshalb schon sehenswert. die story ist im gegensatz dazu leider etwas schwach, was aber nicht weiter interessiert.

27. Februar 2008
14:02 Uhr

von mistress_of_utopia

Thrilling

Ich hab wirklich noch nie einen fesselnderen,schockierenderen und realistischeren "action"-film gesehen als John Rambo.
Nicht nur der beste Rambo sondern auch einer der besten filme des Jahres.Der Film geht auf interresante weise auf die Charaktere zu und die Kammera fängt das geschehen auf eine teils klassische und packende art ein und trägt damit enorm zur erschütternden Atmosphäre bei.Diese ist nähmlich so real das ich behaupten kann,dass der einzige unterschied zum realen Krieg darin besteht,dass man beim zusehen sterben kann.

1. März 2008
17:05 Uhr

von madmaxxx

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