Filminfo zu

Sex and the City

Sex and the City: The Movie

Tragikomödie. USA 2008. 145 Minuten.

Regie: Michael Patrick King
Mit: Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Cynthia Nixon, Kristin Davis, Chris Noth

Style, Stilettos, scharfe Sprüche. Vier Jahre nach dem Finale der TV-Serie flattern Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda wie wunderschöne Phönixe auf die Kinoleinwand, für ein neues gemeinsames Abenteuer um Sex, Liebe, Manolos und Cosmopolitans.

Filmstart: 29. Mai 2008

Wenn Sie vor zehn Jahren irgend eine Frau auf der Straße gefragt hätten, ob sie schon mal was von Manolo Blahnik probiert hat, hätten Sie wahrscheinlich eine Ohrfeige bekommen. Heute dagegen würden Sie ziemlich sicher sehnsüchtige Seufzer ernten. Neben Stiletto-Allgemeinwissen haben wir alle Sex and the City einiges mehr zu verdanken. Zum Beispiel endlich mal die Message, dass das Liebesleben einer Frau nicht zwangsläufig mit ihrem dreißigsten Geburtstag endet, sondern im Gegenteil erst richtig spektakulär wird. Dass man auch mit 40 noch "one of the girls" sein kann, entzückend mädchenhaft und trotzdem mit beiden Beinen fest im Leben. Dass Freundschaften zwischen Frauen nicht von den Männern definiert werden, mit denen sie zusammen - oder nicht zusammen - sind. Das Rezept für den Cosmopolitan, dieser viel zu süße Cocktail, der genau so rosarot schmeckt wie er aussieht und so schön in den Kopf steigt. Oder einige feine Einblicke in versteckte Winkel von Manhattan, dieser tausend- und abertausendfach abgefilmten Großstadtinsel, die wir noch nie so gesehen hatten. Und nicht zuletzt die Erkenntnis, dass die ganz, ganz große Liebe oft gerade denen passiert, die so überhaupt nicht auf sie warten.

Im einem der meistgesehenen TV-Serien-Finale der Fernsehgeschichte durften wir mitfiebern, wie Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) endlich ihren Mr. Big (Chris Noth) in die Arme schließen konnte, so richtig, mit einem laut ausgesprochenen "Ich liebe dich" und allem Drum und Dran.

Und endlich, endlich steht die Traumhochzeit an. Mr. Big hat jetzt auch einen richtigen Namen, John James Preston nämlich - und ein ganz großes Ziel: Seine bezaubernde, clevere, verrückte, chice und soo sexy Carrie Bradshaw endlich zum Altar zu führen. Seit Wochen ist Carrie mit den Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt - so lange hat sie auf den berühmten schönsten Tag ihres Lebens warten müssen, nun soll alles perfekt werden. Natürlich werden auch Miranda (Cynthia Nixon) und ihr Ehemann Steve da sein, Charlotte (Kristin Davis) mit ihrem Harry, und die neo-monogame Samantha (Kim Cattrall) kommt sicher auch mit sexy Smith aus Los Angeles angeflogen. Es wird ein rauschendes Fest, ein unglaublicher Event, eine glamouröse stylishe wilde Nacht des reinen Glücks …

Plopp, Seifenblase. Kein Film kann doch mit dem Happyend anfangen, schon gar nicht, wenn dazwischen schon wieder soooo viel passiert ist. Die vier Mädels haben lang und mit viel Ensatz daran gearbeitet, dass ihr aufregendes Leben mit 40 noch lange nicht zuende ist – und so legt ihnen das Schicksal noch so manche große Überaschung vor die Nase. Und nicht jede davon ist so freudig wie die für Charlotte, die sich an das Leben mit ihrem chinesischen Adoptiv-Töchterchen gewöhnt - und erfährt, dass sie, die angeblich Unfruchtbare, selber schwanger ist. Miranda muss sich dagegen mit der Tatsache zurecht finden, dass Steve, ihr Steve, mit dem sie so viel durchgemacht hat und für den sie sogar aus ihrem geliebten Manhattan weggezogen ist, sie betrogen hat. Samantha wiederum zweifelt schmerzhaft an ihrer eigenen Liebesfähigkeit – und Carrie muss schockiert erkennen, dass sie vor lauter Bemühen, ihrem Liebesglück den perfekten Rahmen zu geben, den eigentlichen Sinn der Sache völlig aus den Augen verloren hat …

"Die Geschichte von Sex and the City - The Movie dreht sich um Freundschaft, erwachsen werden, die Entscheidungen, die wir treffen müssen und die großen und kleinen Triumphe, die wir erleben, wenn es die richtigen waren. Nicht viel anders als das in der TV-Serie war", erzählt Sarah Jessica Parker, die auch als Produzentin fungierte und massiv daran beteiligt war, dass dieser Film endlich zustande kam. "Aber diesmal gehen wir weiter, und tiefer. Unser Film ist ein Film für Erwachsene und wird sicher für viele Fans der Serie eine große Überraschung sein. Es wird so viel passieren … alles, alles wird am Ende anders sein."

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Sex and the City
Originaltitel Sex and the City: The Movie
Genre Tragikomödie
Land, Jahr USA, 2008
Länge 145 Minuten
Regie Michael Patrick King
Drehbuch Candace Bushnell, Michael Patrick King
Kamera John Thomas
Schnitt Michael Berenbaum
Musik Aaron Zigman
Produktion Sarah Jessica Parker, Darren Star, Michael Patrick King
Darsteller Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Cynthia Nixon, Kristin Davis, Chris Noth, Damian Young, Jason Lewis, Evan Handler, David Eigenberg, Jennifer Hudson
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

4 Kommentare

aaaah

ich zähle die tage..bin schon soooo gespannt auf diesen film...freu mich schon sooo mit all meinen mädls ins kinos zu stürmen und diesen göttlichen film anzuschauen,...das wird ein SEX AND THE CITY DAY!!!!!yeah ich sage nur brunchen,shoppen,shoppen,,lunchen,shoppen, shoppen shoppen..kino und danach lecker cosmopolitan schlürfen und film revue passieren lassen...aaaaah wann ist es endlich sooooooweeeeiit...aaah
love satc,
xoxo

1. Mai 2008
22:17 Uhr

von pipik

Ein Film mit allem Drum und Dran

Der Film hat mir (als Fan der Serie) sehr gut gefallen - Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda sind etwas älter geworden, doch haben sie noch immer mit allen möglichen kleineren und größeren Problemen zu kämpfen. Man kann in dem Film lachen, weinen und sich am Schluss wieder mal freuen, dass es beste Freundinnen gibt. Die 2 1/2 Stunden sind im Flug vergangen. Sympathisch ist auch Jennifer Hudson als Carries persönliche Assistentin!

6. Juni 2008
09:47 Uhr

von Tame

Ich bin enttäuscht...

Ich hatte mich so sehr auf den Film gefreut, aber irgendwie ist den Autoren meiner Meinung nach nicht wirklich was eingefallen. Während in der Serie spritzige Dialoge zwischen den Mädels eigentlich das Herz der Serie darstellten und als Draufgabe super Musik und Klamotten zum Zuge kamen, hat man sich im Film - so finde ich - einfach auf die Klamotten gestürzt und dialogtechnisch und inhaltlich blieb der Film auf der Strecke. Mir liegen die Worte "problembelastet und depressiv" auf der Zunge.

Normale Spielfilmlänge (statt auch noch Überlänge, die man irgendwie gefüllt hat!) wäre besser gewesen und weniger "Probleme" (Miranda von Steve betrogen - Thema zieht sich über den gesamten Film, Carrie-Hochzeitsproblemgeschichte, Samantha "will Sex muß aber treu sein"...). Es blieb leider bei nur ein paar witzigen Einfällen (Samantha legt sich Hündchen zu, Charlotte in Mexiko, Samantha's Nachbarshow,...)

Mr. Big (sieht noch besser aus als in der Serie und war zuckersüß im Film *schmacht*!!!) und der Schluß stimmen mich versöhnlich und die persönliche Assistentin war wirklich super!

11. Juni 2008
19:56 Uhr

von Schwan

super..

also ich war total begeistert von dem film.. ich war davor auch schon ein riesiger fan aber nach dem film ist das noch schlimmer geworden .. ich werde ihn mir sodort auf dvd kaufen wenn er auf den markt kommt.. und ich empfehle jedem diesen film.. schaut ihn euch an .. ihr verpasst was wenn ihr es nicht tut..

3. Juli 2008
18:55 Uhr

von misspink

Kommentar verfassen

Um Kommentare verfassen zu können, musst du eingeloggt sein.

Falls du bereits registrierter SKIP User bist, gehe zum , solltest du noch kein Benutzerprofil haben, kannst du dich hier registrieren.