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Das Lächeln der Sterne

Nights in Rodanthe

Drama, Liebesfilm. USA 2008.

Regie: George C. Wolfe
Mit: Richard Gere, Diane Lane, James Franco

Zwei Menschen und ihre Lebenskrisen: Diane Lane und Richard Gere erleben ein stürmisches Wochenende, das ihrer beider Leben für immer verändert. Große Gefühle nach dem Bestseller von Romantik-Spezialist Nicholas Sparks.

Filmstart: 17. Oktober 2008

Adrienne (Diane Lane) steht ein turbulentes Wochenende bevor. Eigentlich hätte sie einfach nur für ein paar Tage die Pension ihrer verreisten Freundin in Rodanthe an der wild-romantischen Küste North Carolinas hüten sollen. Nur ein einzelner Gast hat sich angesagt, kein großer Aufwand also. Es hätte eine entspannende Auszeit von Adriennes in letzter Zeit etwas unrundem Familienleben werden sollen. Aber wann gönnt einem der Alltag schon den Abstand, den man dringend brauchen würde? Viel wahrscheinlicher ist doch, dass er sich nicht abschütteln lässt, sich aufdrängt und immer dort auftaucht, wo er nichts verloren hat. So kommt Adriennes Ehemann, der vor Monaten ausgezogen ist, um sein Glück mit einer Anderen zu versuchen, mit seinem Anliegen also zur genau richtigen Zeit: Er habe seine Lektion gelernt und wünsche sich nicht sehnlicher, als zu ihr und den beiden Kindern zurückzukehren. Und überhaupt sei er draufgekommen, dass Adrienne die Liebe seines Lebens sei. Nichts wird's also mit der Entspannung. Die nächsten Tage wird Adrienne nichts Anderes zusammenbringen, als sich ihr Hirn zu zermartern, wie sie auf diesen plötzlichen Sinneswandel reagieren soll. Und jetzt zieht in Rodanthe auch noch ein Hurrikan auf. Das alte Holzhaus direkt am Strand hat zwar schon so manchen Sturm tapfer ausgehalten, aber ein bisschen Vorsicht schadet wohl nicht, und so hat die Haus-Sitterin einiges zu tun.

Als Paul Flanner (Richard Gere) in Rodanthe ankommt, ist er mit den Nerven am Ende. Der Star-Chirurg hat seiner Karriere alles geopfert: Seine Ehe ist zerbrochen, mit seinem erwachsenen Sohn hat er schon ewig kein Wort mehr gewechselt. Zuletzt hat ein harmloser Routineeingriff mit dem Tod der Patientin geendet. Paul ist nicht zum Urlaubmachen nach Rodanthe gekommen. Er ist auf der Durchreise, ohne sein genaues Ziel zu kennen.

Als der Sturm kommt, verbarrikadieren sich Adrienne und Paul im Haus. Man kommt einander näher, zunächst in Gesprächen. Die Offenheit zwischen den beiden völlig Fremden sorgt schnell für eine Atmosphäre der Vertrautheit. Ohne danach gesucht zu haben, sind zwei krisengeschüttelte Existenzen plötzlich mit einer Romanze konfrontiert, die so unerwartet wie überwältigend ist. Doch die Tage in Rodanthe sind gezählt, Adrienne muss in ihr altes Leben zurück und eine Entscheidung treffen, Paul seinen weiteren Weg überhaupt erst finden. Ob es ein Wiedersehen geben kann, steht in den Sternen ...

Als Leinwand-Liebespaar haben sich Diane Lane und Richard Gere schon mehrfach bewährt. Auch in dieser dramatischen Liebesgeschichte werden sie ihre Fans nicht enttäuschen.

Text:  Dina Maestrelli

Credits

Titel Das Lächeln der Sterne
Originaltitel Nights in Rodanthe
Genre Drama/Liebesfilm
Land, Jahr USA, 2008
Regie George C. Wolfe
Drehbuch Ann Peacock, John Romano nach dem Roman von Nicholas Sparks
Kamera Affonso Beato
Schnitt Brian A. Kates
Musik Jeanine Tesori
Produktion Denise Di Novi
Darsteller Richard Gere, Diane Lane, James Franco, Scott Glenn, Mae Whitman, Christopher Meloni
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

Melodramatischer Film

Der Film hat mir sehr gut gefallen und hat trotz schlechten Ausgang großen Tiefgang!! Super!!!

17. Oktober 2008
11:22 Uhr

von Gery

unglaublichstes Drehbuch

Ich habe noch nie ein Filmkommentar abgegeben, aber für "Das Lächeln der Sterne" hab ich mich extra registriert.

Heutzutage schaut man sich einen Film an um die Handlung zu sehen, die man eigentlich eh schon von Anfang an weiß. Hier hat es der Regisseur George C. Wolfe geschafft, dass der Film den Erwartungen nicht gerecht wird - sondern sie übertrifft. Im Kino hab ich den Film verflucht und gedacht "so eine Scheiße. was geht denn da jetzt ab" aber im Nachhinein finde ich es erstaunlich wie tief Situationen berühren können. Eben wie wirklich im Leben.

Ich empfehle euch den Film wirklich von ganzem Herzen. Der Schluss ist scheiße, aber genau deswegen ist der Film so gut. Traumhafte Landschaft und auch einiges zum Lachen. Schaut ihn euch an! Das ist nicht der spannenste Film den ich bisher gesehen hab, aber der BESTE...

19. Oktober 2008
15:45 Uhr

von Puce

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