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State of Play - Stand der Dinge

State of Play

Krimi. USA 2009. 127 Minuten.

Regie: Kevin Macdonald
Mit: Ben Affleck, Russell Crowe, Rachel McAdams

Ein fast makelloser Politiker. Ein räudiger Journalist mit Berufsethos. Und ein Mord, hinter dem weit mehr steckt als der bloße Affekt eines Verrückten. Russell Crowe und Ben Affleck in einem packenden Polit-Thriller von Kevin MacDonald.

Filmstart: 19. Juni 2009

Politik muss nicht immer dreckig und korrupt sein. Gerade liefert wieder ein Amerikaner den Beweis dafür. Sein Name ist Stephen Collins (Ben Affleck). Der Kongressabgeordnete und Anti-Terror-Kriegsveteran leitet ein Komitee zur Überprüfung undurchsichtiger Ausgaben des Verteidigungsministeriums. Er tritt dabei jenem Rüstungskonzern, der drauf und dran ist, mit seiner Söldner-Armee die US-amerikanische Landesverteidigung in seine vollständig privatisierten Hände zu bekommen, ganz schön auf die Zehen. Ein Saubermann, wie er im Buche steht, dieser Collins. Aber dann wird seine hübsche Assistentin ermordet. Vor die U-Bahn gestoßen von einem Verrückten. Und Collins bricht bei der eilig organisierten Pressekonferenz zum Kondolenzfall in Tränen aus. Der gelackte Collins hatte also ein Verhältnis mit seiner jungen Assistentin. Das gefällt den Medien. Einem Journalisten ist die ganze Geschichte allerdings suspekt: Cal McCaffrey (Russell Crowe), Zeitungsreporter der alten Schule und Collins’ ehemaliger Studienkollege und bester Freund, von seiner Chefin (Helen Mirren) ausgerechnet auf den Fall angesetzt, entdeckt hinter dem kleinen amourösen Geheimnis eine Verschwörung, die sich bis in die höchsten politischen Sphären zu ziehen scheint. Bald ist kaum noch die Übersicht zu behalten: Wer hier wen bespitzelt hat, wer wofür bezahlt und wer von wem geschmiert wurde, welches abgekartete Spiel der Rüstungskonzern treibt und wie weit Collins selbst und sein Mentor und Parteikollege George Fergus (Jeff Daniels), einer der mächtigsten Männer in Washington, ihre Hände in diesem schmutzigen Spiel haben, wird selbst McCaffrey überraschen. Dasselbe gilt für die junge Nachwuchs-Journalistin Della (Rachel McAdams), die bislang nur mit einem populistischen Blog beschäftigt war und nun nach und nach begreifen lernt, worum es bei seriösem Journalismus wirklich gehen sollte …

Regisseur Kevin MacDonald, selbst Journalist und außerdem ein hochdekorierter, u. v. a. oscarprämierter Dokumentarfilmer, hat für seinen vorigen Film The Last King of Scotland zurecht sehr viel Kritikerlob bekommen. Dementsprechend drängen sich in seinem neuen Film die Stars. "Das Studio fragte mich, wen ich haben will", erinnert sich MacDonald. "Ich möchte den besten Schauspieler der Welt, und das ist Russell Crowe, sagte ich. Wir schickten ihm das Drehbuch, und etwas mehr als zwei Wochen später stand er am Set."

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel State of Play - Stand der Dinge
Originaltitel State of Play
Genre Krimi
Land, Jahr USA, 2009
Länge 127 Minuten
Regie Kevin Macdonald
Drehbuch Matthew Michael Carnahan
Kamera Rodrigo Prieto
Schnitt Justine Wright
Musik Alex Heffes
Produktion Andrew Hauptman, Tim Bevan, Eric Fellner
Darsteller Ben Affleck, Russell Crowe, Rachel McAdams, Robin Wright, Helen Mirren, Jeff Daniels, Jason Bateman
Verleih UPI

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

Genialer Film

Wer Lust auf einen wirklich guten Politthriller hat, der sollte diesen Film auf keinen Fall verpassen. Absolute Top-Story, sehr realistisch, mit Russell Crowe und Ben Affleck top besetzt. Ein Katz-und-Maus-Spiel der ersten Klasse, das am Ende keine Fragen offen lässt.
Sehr empfehlenswert!!!!

25. Juni 2009
09:12 Uhr

von Mantahunter

Außergewöhnlicher Thriller mit Crowe & Affleck

da braucht man wenig dazu zu sagen. ob als detective, seemann, bankier, cowboy oder wie in diesem fall als journalist - ein unglaublich guter russell crowe, der von seiner arbeit was versteht.

Außerdem spannung pur bis zum finalen ende. helen mirren als feministische chefredakteurin, robin wright penn als sexy filmschönheit und ben affleck als ein besessener ich-mensch.

für diese 2 stunden im kino --> 2 plus punkte in der bewertung!

4. Juli 2009
17:55 Uhr

von Philipp87

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