Filminfo zu

Surrogates - Mein zweites Ich

Surrogates

Action, Comic-Verfilmung, Science-Fiction, Thriller. USA 2009. 88 Minuten.

Regie: Jonathan Mostow
Mit: Bruce Willis, Radha Mitchell

Action bis der Saft ausgeht. Bruce Willis als Mensch und Maschine in einer materialintensiven Schlacht um die Zukunft der Menschheit, spektakulär in Szene gesetzt von Jonathan Mostow (Terminator 3 – Rebellion der Maschinen).

Filmstart: 21. Januar 2010

Ein besseres Leben, wer wünscht sich das nicht. In nicht allzu ferner Zukunft ist die Menschheit diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher. Zumindest behaupten das allgegenwärtige Werbebotschaften. Surrogates – gedankengesteuerte, humanoide Androiden – sind Realität geworden. Niemand muss mehr sein home, sweet home verlassen, um zu arbeiten, tanzen zu gehen oder sonst wie mit seiner Umwelt zu interagieren. Man schickt einfach seinen Surrogate, sein zweites Ich. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Androiden sehen umwerfend aus, sind perfekte Ausgaben ihrer nicht immer ganz so makellosen menschlichen Gebieter. Was immer man mit seinem Surrogate auch anstellt, man geht für sich selbst keinerlei Risiko ein. Und das Allererfreulichste: Seit sich die Menschheit fast geschlossen der neuen Gesellschaftsordnung unterworfen hat, gibt es keine Gewaltverbrechen mehr. Nur in den dreckigen Ghettos der ewiggestrigen Technologiekritiker, streng abgeschirmt von der schönen, neuen Welt, herrscht noch der Geist früherer, primitiver Zeiten.

Mitten hinein in diese wahrgewordene Utopie platzt die Nachricht vom gewaltsamen Tod zweier Surrogates und deren Benutzer. Der Doppelmord stellt mit einem Schlag die gesamte Surrogate-Technologie in Frage. Mit dem heiklen Fall betraut werden die FBI-Agenten Greer (Bruce Willis) und Peters (Radha Mitchell) – bzw. deren Surrogates, selbstverständlich. Die Ermittlungen führen vom Erfinder der allerersten Surrogates, dem greisen, an den Rollstuhl gefesselten Dr. Lionel Carter (James Cromwell), mitten hinein in eine gigantische Verschwörung mit enormem Bedrohungspotential für die gesamte Menschheit. Die Jagd nach der offenbar mit militärischen Mitteln entwickelten Waffe, die es möglich macht, Surrogates und deren menschlichen Benutzer in einem Aufwaschen zu grillen, führt Agent Greer schließlich ins Hoheitsgebiet von The Prophet (Ving Rhames), dem Anführer der militanten Surrogate-Gegner. Die Ereignisse überschlagen sich, als Greers Surrogate zerstört wird und er als Mensch aus Fleisch und Blut weiterermittelt ...

Bruce Willis als faltenfreier Robocop mit blondem Haarschopf oder doch lieber das grimmige Original mit blutverschmiertem Glatzkopf? Eine rein rhetorische Frage natürlich, denn so richtig in Fahrt kommt Surrogates - Mein zweites Ich erst, als der puppengesichtige Doppelgänger verschrottet ist und the one and only Action-Hero zur Tat schreitet. Der philosophische Ansatz der Story kommt zwischen allerhand zur Explosion gebrachter Technik zwar etwas kurz, Fans von verschwörerischen Zukunftsvisionen werden aber garantiert ihren Spaß haben.

Text:  Dina Maestrelli

Credits

Titel Surrogates - Mein zweites Ich
Originaltitel Surrogates
Genre Action/Comic-Verfilmung/Science-Fiction/Thriller
Land, Jahr USA, 2009
Länge 88 Minuten
Regie Jonathan Mostow
Drehbuch Michael Ferris, John D. Brancato basierend auf dem Comic von Robert Venditti und Brett Weldele
Kamera Oliver Wood
Schnitt Kevin Stitt
Musik Richard Marvin
Produktion David Hoberman, Todd Lieberman, Max Handelman, Elizabeth Banks
Darsteller Bruce Willis, Radha Mitchell, Boris Kodjoe, Michael Cudlitz, Rosamund Pike, Ving Rhames, James Cromwell
Verleih Walt Disney Studios

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

nicht schlecht, kurz, unstimmig

Also eigentlich ist der Film recht gut, weil er sich nicht so in die Länge zieht. Bruce Willis spielt wie immer seine Paraderolle als Cop der Probleme mit seiner Frau hat. Und er spielt dies wie immer sehr gut, auch als Roboter!
Der Film selbst hat einige Unstimmigkeiten, weil es zwar diese super modernen Roboter gibt die alles erledigen für ihre "Operator" (Menschen), aber andererseits gibt es noch immer USB-Sticks. Wie futuristisch kann das schon sein? ;)

19. Januar 2010
09:10 Uhr

von Knolli6

naja...

Wieder so ein Science Fiction Film (nach Gamer), der zwar eine interessante klindene Idee hat, aber zeimlich schwach umgesetzt wurde - meine Hauptfrage - was haben die Menschen davon, wenn sie roboter auf die Strasse schicken - und liegen die den ganzen Tag in der Schale? - Leider ein schwaches Drechbuch!!

26. Januar 2010
08:24 Uhr

von ischgucke

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