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Shutter Island

Shutter Island

Psychothriller. USA 2009. 148 Minuten.

Regie: Martin Scorsese
Mit: Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley

Zwei Cops (Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo) ermitteln in einem mysteriösen Kriminalfall auf einer Insel, die eine Anstalt für geisteskranke Schwerverbrecher beherbergt. Verstörend-genüssliche Bestseller-Verfilmung von Regie-Virtuose Martin Scorsese.

Filmstart: 26. Februar 2010

Im Jahre 1954, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, ist Paranioa keine Ausnahme, sondern die Regel. Überall vermutet man den unsichtbaren Feind, nirgends ist man vor der internationalen Verschwörung sicher. Da sind Kriegsveteran und US-Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio in seiner vierten Scorsese-Hauptrolle) und sein neuer Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) fast froh, dass sie sich in den nächsten Tagen mit einer viel konkreteren Gefahr auseinandersetzen müssen - wie sie glauben. Auf der kleinen Insel Shutter Island vor Boston, die das Ashecliffe Hospital beherbergt, eine geschlossene Anstalt für geistesgestörte Kriminelle, ist nämlich offensichtlich eine Patientin verschwunden: Eine hochintelligente, gemeingefährliche, psychopathische Kindermörderin. Einfach ausgebüchst, aus einem verschlossenen Raum, aus dem mit allen Schikanen gesicherten Institut. Als Daniels und Aule auf Shutter Island eintreffen, cool, routiniert und ach so professionell, ahnen sie nichts von dem Albtraum, der sie erwartet. Denn in Ashecliffe ist nichts so, wie es scheint - das beginnt schon mit dem seltsamen Dr. Cawley (Ben Kingsley), der die beiden Polizisten mehr Psychoanalyse als Unterstützung angedeihen lässt. Und je weiter Teddy und Chuck in das Innere der riesigen Anstalt mit ihren endlosen Gängen, durchgeknallten Patienten und zahllosen verschlossenen Türen, hinter denen sich mysteriöse Rätsel und schreckliche Geheimnisse zu verbergen scheinen, vordringen, desto mehr wird ihnen bewusst, dass hier auf Shutter Island etwas ganz Übles lauert. Dunkle Verschwörungen, entsetzliche medizinische Versuche oder gar eine übernatürliche Macht? Als dann noch ein mächtiger Hurrikan die kleine Insel heimsucht, wächst in den beiden verunsicherten Männern die eine Gewissheit, dass dieser Fall wohl ihr letzter sein wird ...

Nach einer Reihe von beinharten und ultra-realistischen Thrillern wie Mystic River (den Clint Eastwood oscargekrönt verfilmte) überraschte der amerikanische Bestseller-Autor Dennis Lehane mit dem düsteren Mystery-Thriller Shutter Island - seine Hommage an die großen Gothic-Romane der Romantik wie Frankenstein sowie an die Pulp-Movies und Horror-Groschenheftchen seiner Jugend. Martin Scorsese fand in der unglaublich packenden, albtraumhaften Story die perfekte Vorlage für seine vierte Zusammenarbeit mit Leo DiCaprio, für den die Rolle als erst abgebrühter, dann in seinen Grundfesten erschütterter Cop im Kampf gegen dunkle Mächte eine völlig neue Herausforderung darstellte. Ihm zur Seite steht eine großartige Kollegenschaft: Neben Mark Ruffalo und Ben Kingsley glänzen Michelle Williams, Emily Mortimer, Patricia Richardson und der legendäre Max von Sydow als zwielichtig-bedrohlicher Anstaltspsychiater.

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Shutter Island
Originaltitel Shutter Island
Genre Psychothriller
Land, Jahr USA, 2009
Länge 148 Minuten
Regie Martin Scorsese
Drehbuch Laeta Kalogridis nach dem gleichnamigen Roman von Dennis Lehane
Kamera Robert Richardson
Schnitt Thelma Schoonmaker
Produktion Martin Scorsese, Mike Medavoy, Brad Fischer
Darsteller Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Emily Mortimer, Patricia Clarkson, Ted Levine, Elias Koteas, Max von Sydow, Michelle Williams
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

enttäuschend

schlampereien wie anschluss-schnittfehler ärgern schon in den ersten minuten des films. das darf einem filmhochschüler im ersten semester passieren, nicht aber herrn scorsese. der rest ist auch enttäuschend. null suspense. dafür in den letzten 20 minuten eine komplette umkehr des bisher gesehenen. wer sich gern an der nase herumführen lässt, ist hier richtig. alle anderen sollten sich die 2 stunden 18 minuten schenken.

16. März 2010
16:58 Uhr

von ribanna

Oscar

Dieser Film ist einfach nur genial und oscarwürdig. Shutter Island wurde extra verschoben um bei der nächsten Oscarverleihung eine Chance zu haben. Für mich sind die Oscars für den besten Film und den besten Hauptdarsteller (Leo di Caprio) jetzt schon vergeben. Wer sich diesen Film nicht anschaut, ist selbst schuld.

20. April 2010
14:10 Uhr

von JamesBond007

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