Filminfo zu

Oskar und die Dame in Rosa

Oscar et la dame rose

Drama. Belgien, Frankreich, Kanada 2010. 105 Minuten.

Regie: Eric-Emmanuel Schmitt
Mit: Max von Sydow, Michèle Laroque, Amir

Eric-Emmanuel Schmitt verfilmt nach Odette Toulemonde einen weiteren seiner hinreißenden Bestseller mit Max von Sydow als gutherzigem Arzt.

Filmstart: 14. Oktober 2010

Der kleine Oskar (Amir) ist unglücklich. Er liegt im Krankenhaus und keiner sagt ihm, was wirklich los ist. Bis er es selbst herausfindet: Oskar hat Leukämie, unheilbar. Aus Wut darüber, dass ihn die Erwachsenen so lange im Dunklen gehalten haben, weigert er sich, zu sprechen. Bis er mit Rose (Michèle Laroque) kollidiert, ein rosa gekleidetes, schräges Geschöpf, deren Pizzaservice äußerst schleppend läuft. Genau wie Oskar verabscheut Rose eins am allermeisten: angelogen zu werden. Vielleicht entwickelt sich gerade deshalb eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden, auch wenn Oskar nicht mehr lange zu leben hat - umso intensiver sollen seine letzten Wochen werden, darum kümmert sich Rose mit aller Kraft. Und davon hat sie jede Menge ...

Schon mit François Dupeyrons Verfilmung von Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran mit Omar Sharif in der Titelrolle wurde klar, dass Schmitts wunderbare Geschichten, so verträumt und ungewöhnlich sie auch sein mögen, auch auf der großen Leinwand trefflich zur Geltung kommen. Deshalb nahm der Autor danach die Zügel gleich selbst in die Hand und nach der berückenden Liebesgeschichte Odette Toulemonde brachte er nun auch sein Oskar und die Dame in Rosa als Regisseur und Autor zugleich ins Kino.

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Oskar und die Dame in Rosa
Originaltitel Oscar et la dame rose
Genre Drama
Land, Jahr Belgien/Frankreich/Kanada, 2010
Länge 105 Minuten
Regie Eric-Emmanuel Schmitt
Drehbuch Eric-Emmanuel Schmitt basierend auf seinem eigenen Theaterstück
Kamera Virginie Saint-Martin
Schnitt Philippe Bourgueil
Musik Michel Legrand
Produktion Philippe Godeau, Bruno Metzger, Olivier Rausin
Darsteller Max von Sydow, Michèle Laroque, Amir
Verleih EMW

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

Ein Film mit Anleitung zur Wertschätzung

Ich kann mit für einen Kinoabend etwas leichteres vorstellen als das sterben eines krebskranken 10jähreigen Kinds. Das an seinen Eltern zweifelt wissen dass er nur noch kurz zu leben hat, aber zu feige sind es ihm zu sagen.

Wenige von uns werden wissen, dass sie nur noch wenig Zeit zum leben haben und so viel noch nicht erlebt haben. Oder wie es ist sich von jemand der bald stirbt sich zu verabschieden. Dieser Film schafft es dass man mitlachen kann aber auch feuchte Augen kriegt. Ein Film mit Anleitung zur Wertschätzung. Danke.

15. Oktober 2010
13:56 Uhr

von polak

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