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Prometheus - Dunkle Zeichen

Prometheus

Action, Science-Fiction. USA 2012. 124 Minuten.

Regie: Ridley Scott
Mit: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ridley Scott schickt das hypermoderne Raumschiff Prometheus (Besatzung: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Idris Elba) auf die Reise in ein Lichtjahre entferntes Sonnensystem - doch dort wartet neben faszinierenden Erkenntnissen über die Menschheit auch bis dato unvorstellbares Grauen.

Filmstart: 9. August 2012

Der Name ist Programm. In der Sagenwelt der Griechischen Antike war Prometheus der Schöpfer und Lehrmeister der Menschen, der sogar Göttervater Zeus' Strafe annahm, um sie zu beschützen. Und in der nahen Zukunft wird ein stolzes Raumschiff nach diesem mutigen Pionier benannt: Die Prometheus, ein ultramodernes, vom milliardenschweren Großkonzern Wayland Industries finanziertes Space Shuttle, dafür gemacht, eine handverlesene Schar von Erdlingen mehrere Lichtjahre in ein fernes Sonnensystem zu bringen, um dort Antworten auf die großen Fragen zu finden, die die Menschen seit Jahrtausenden beschäftigen: Woher kommen wir? Wer oder was hat uns geschaffen? Und vor allem: Warum eigentlich?
Das Ziel: Ein Mond eines Planeten im Sonnensystem Zeta Reticuli, vier Lichtjahre von der Erde entfernt. Von hier, so ist sich das Wissenschaftler-Paar Dr. Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) sicher, haben uns die Außerirdischen "Ingenieure" eine Einladung geschickt. Im kyrogenischen Tiefschlaf geht die Reise los. Mit an Bord: Meredith Vickers (Charlize Theron), Mitarbeiterin von Wayland Industries und kalt berechnende Leiterin der Expedition; Androide David (Michael Fassbender), der die jahrelange Reise als einziger nicht in kyrogenischem Schlaf verbringt - und sich die Zeit mit dem Studium uralter Sprachen und Peter-O'Toole-Filmen vertreibt; Captain Janek (Idris Elba), ein raubeiniger Weltraum-Seemann; dazu eine bunt zusammengewürfelte Crew - und ein paar fatale Geheimnisse.  

Als die Prometheus schließlich ihr Ziel erreicht, entdeckt die Besatzung eine riesige, faszinierende und ganz offensichtlich künstlich erbaute Anlage - die ursprünglichen Bewohner scheinen allerdings längst ausgestorben. Doch die anfängliche Enttäuschung weicht schnell namenlosem Grauen, als sich den Menschen - und dem Androiden - allmählich offenbart, was auf dem fernen Planeten wirklich auf sie wartet …

Found in Space: Sir Ridleys erster Weltraumausflug seit Alien (1979) und dessen Quasi-Prequel ist ein bildgewaltiges SciFi-Märchen, das zwar einige Lücken in der komplexen Story hat, die aber von der umwerfenden Optik und den tollen Schauspielern ordentlich wettgemacht werden. Und außerdem, wenns so schön heißt: "Der Weg ist das Ziel", sollte dann nicht selbstverständlich auch gelten: "Die Frage ist wichtiger als alle Antworten"?

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Prometheus - Dunkle Zeichen
Originaltitel Prometheus
Genre Action/Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2012
Länge 124 Minuten
Regie Ridley Scott
Drehbuch Damon Lindelof, Jon Spaihts
Kamera Dariusz Wolski
Schnitt Pietro Scalia
Musik Marc Streitenfeld
Produktion David Giler, Walter Hill, Ridley Scott, Tony Scott, Damon Lindelof
Darsteller Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Guy Pearce, Patrick Wilson, Idris Elba, Logan Marshall-Green, Sean Harris, Rafe Spall, Emun Elliott
Verleih Centfox

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

5 Kommentare

kann den film kaum erwarten!!!

Endlich wieder mal ein geiler Ridley Scott Streifen! Die Trailer versprechen einiges und das mitwirken von Damon Lindelof wir sicher seinen Teil betragen aus Prometheus einen neuen Klassiker zu machen!

2. Mai 2012
16:18 Uhr

von rennexp

2 Monate später... gähn...

Und die Industrie wundert sich über Piraterie!?
Den Film zeitgleich mit Untertiteln zu vertreiben ist keinem in den Sinn gekommen?
Warum Andere zwingen 2 Monate auf eine uninteressante und meist schlechtere Deutschfassung zu warten?

21. Juni 2012
20:37 Uhr

von t3st0st3r0n

Alien - oder wie hiess der Film....

Zugegeben, die Special-Effects sind gut, und einige Schauspieler hübsch. Damit kann man die positive Seite der Bilanz mit Wohlwollen abschliessen.
Der Film richtet sich an alle, die noch nie einen Science-Fiction-FIlm gesehen haben, insbesondere nicht Alien (Teil 1). Nachdem Alien 1979 erschienen ist und zu diesem Zeitpunkt das offensichtlich angestrebte Zielpublikum, wenn überhaupt schon, noch in die Windeln kackte , kann man mit all den, bereits mehrfach wiedergekäuten und abgelutschten Ideen punkten - sonst leider nicht.
Mein Tip - seht euch Alien an, das ist optisch zwar nicht so opulent aber inhaltlich schlüssig und erzählt etwa 80% der Story von Prometheus - 2 Fliegen mit einer Klappe also.
Für mich eine, vor allem inhaltliche, Niederlage.

15. August 2012
00:45 Uhr

von m_i_z

Leichte Unterhaltung für Kenner

Das Positive:
- Die Special Effects
- Die Schauspieler
- Der Roboter mit den Türen :)

Das Negative:
- vorhersehbare Handlung
- Inhaltlich kann man hier keinen großen Wurf erwarten
- zu kurze Kampfszenen

Alles in allem ein guter Film um sich leicht zu unterhalten zu lassen. Ich war an keiner Stelle des Films inhaltlich überfordert. Die Kampf/Action Szenen waren ebenfalls gut, hätte besser gemacht werden können.

Sterne: 3/5

Wer die alten Alien Teile gesehen hat, bekommt hier nicht viel neues geboten.

27. August 2012
10:10 Uhr

von Destroyer

Kein großer wurf

recht anständige Effekte, die Schauspieler bemühen sich, aber insgesamt nicht schlüssig und irgendwie fad. Eine Fortsetzung ist zu befürchten ...

30. August 2012
08:26 Uhr

von Troublemaker

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