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Dredd

Dredd 3D

Action, Science-Fiction. GB 2012. 95 Minuten.

Regie: Pete Travis
Mit: Karl Urban, Lena Headey, Olivia Thirlby

Showdown in Mega-City One. In einer brutal-trostlosen Zukunft kämpft Karl Urban als gesichtsloser Richter und Vollstrecker in Personalunion gegen das Kartell von Drogenqueen Ma-Ma (Lena Headey) - in 3D, in Zeitlupe und ohne viele Worte zu verlieren.

Filmstart: 15. November 2012

Ich bin das Gesetz! In einer Zukunft, in der die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert, liegen die Aufgaben von Polizei und Justiz in den Händen der Judges. Sie verfolgen das Verbrechen, richten über die Gesetzesbrecher und vollstrecken ihr Urteil an Ort und Stelle - was für den Delinquenten in der Regel tödlich endet. Wer an seinem Leben hängt, sollte also lieber schauen, dass er sich nicht am falschen Ende von Lawgiver, wie Judge Dredd (Karl Urban) sein Schießgewehr liebevoll nennt, wiederfindet. In den Ruinen der uns bekannten Zivilisation leben die Menschen in sogenannten Mega-Cities - Enklaven von Chaos, Armut, Überbevölkerung und Verbrechen im ansonsten zur nuklearen Wüste verkommenen Planeten, genannt Cursed Earth. 800 Millionen Einwohner alleine in Mega-City One, zusammengepfercht in Slum-artigen Wohntürmen - in dieser vor dem Verfall stehenden Gesellschaft ist es nur mehr ein kleiner Schritt zur Gesetzlosigkeit. Zunehmend wird auch die synthetische Droge Slo-Mo zum Problem, eine Substanz, die einen alles in extremer Zeitlupe erleben lässt. Produktion und Vertrieb von Slo-Mo liegen in den Händen von Ma-Ma (Lena Headey). Ihr Hauptquartier hat die gewissenlose Drogenbaronin im 200-stöckige Hochhaus Peach Trees aufgeschlagen, das sie sich längst zur privaten Festung ausbauen hat lassen. Höchste Zeit, dass Judge Dredd ein Exempel statuiert.
Tag der Abrechnung. Zusammen mit der neuen Rekrutin Cassandra Anderson (Olivia Thirlby) nimmt sich Dredd Peach Trees vor. Dank Cassandras Fähigkeit, Gedanken zu lesen, kriegen sie schnell einen von Ma-Mas Handlangern zu fassen. Doch jetzt geht der Spaß erst richtig los, denn Ma-Ma setzt alles in Bewegung, damit die Judges das Gebäude auf keinen Fall lebend verlassen: Peach Trees wird abgeriegelt, die Bewohner sind durchwegs auf Seiten der Hausherrin, und von außen holt sich Ma-Ma korrupte Judges zu Hilfe. Doch einer wie Dredd geht auch vor einem Imperium dieser Größenordnung nicht kampflos in die Knie ...

Urban vs. Stallone. Während man 1995 nicht den Mut hatte, Superstar Sylvester Stallone einen ganzen Film lang unter einem Helm zu verstecken, können Hardcore-Dredd-Fans diesmal beruhigt sein: Von Karl Urban gibts nur das Kinn zu sehen. Überhaupt bleibt diese Verfilmung der 1977 geschaffenen Comicfigur insgesamt erfreulich treu, nicht zuletzt, weil man Dredd-Erfinder John Wagner als Produzent mit an Bord hatte. Absolut gelungen ist die visuelle Umsetzung der fulminanten Actionsequenzen: Die Kamera führte Oscar-Preisträger Anthony Don Mantle, und besonders in den atemberaubenden Zeitlupenszenen zeigt sich das volle Potenzial von 3D-Kino.

Text:  Dina Maestrelli

Credits

Titel Dredd
Originaltitel Dredd 3D
Genre Action/Science-Fiction
Land, Jahr GB, 2012
Länge 95 Minuten
Regie Pete Travis
Drehbuch Alex Garland basierend auf den Comics von John Wagner und Carlos Ezquerra
Kamera Anthony Dod Mantle
Schnitt Mark Eckersley
Musik Paul Leonard-Morgan
Produktion Alex Garland, Andrew Macdonald, Allon Reich, John Wagner
Darsteller Karl Urban, Lena Headey, Olivia Thirlby, Domhnall Gleeson, Rakie Ayola, Tamer Burjaq, Wood Harris
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

Einfach Geil :)

Also angeblich gab es ja den Film früher schon mal mit Sly Stallone, hab den allerdings nie gesehen daher hab ich keine vergleichswerte! Das mal vorab!

Des weiteren muss ich sagen war der Film einfach nur geil, geile Action, bisschen Witz, und das gut verpackt.

Einzig und allein das Ende hätte bisschen besser sein können.

16. November 2012
18:52 Uhr

von blackbaerli

So ein Dre..

Schon die Vorschau versprach nichts Gutes!
Bin aber dann doch mit Freunden zum Film gegangen und ich schwöre: so einen Dreck habe ich selten gesehen. Ich gehe jährlich ca. 40-50 mal ins Kino, aber so etwas Dämliches habe ich auf der Leinwand vorher noch nicht gesehen.

Schade um jeden Cent!

20. November 2012
11:49 Uhr

von dreamcatcher

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