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Oblivion

Oblivion

Action, Science-Fiction. USA 2013. 126 Minuten.

Regie: Joseph Kosinski
Mit: Tom Cruise, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Andrea Riseborough

Gegen Ende des 21. Jahrhunderts: Die Erde ist unbewohnbar, nur wenige kümmern sich darum, dass Aliens sie nicht ganz übernehmen. Einer von ihnen entdeckt etwas Unerklärliches … Packendes, groß besetztes und visuell überragendes SciFi-Action-Märchen mit Tom Cruise, Olga Kurylenko, Angela Riseborough und Morgan Freeman.

Filmstart: 12. April 2013

Von unserer Zivilisation sind auf der Erde nur mehr traurige Ruinen übriggeblieben, auf der Oberfläche des einst blauen Planeten gibt es nur noch Verwüstung und radioaktive Strahlung. Seit dem Krieg mit den Aliens, der die Erdoberfläche nachhaltig vernichtet hat, hat sich der Rest der Menschheit in den sicheren Weltraum zurückgezogen. Und damit die Aliens, die sogenannten Scavengers, die Erde nicht komplett übernehmen, haben die Menschen ihr ehemaliges Hoheitsgebiet mit unbemannten Hightech-Drohnen bestückt, die alles gnadenlos vernichten, was ihrer Ansicht nach nicht hierher gehört.
Diese Drohnen brauchen Wartung. Zuständig dafür ist Jack (Tom Cruise, auf der Leinwand wieder einmal viel besser als sein Image), ein Ex-Soldat, der immer wieder auf der Erdoberfläche nach dem Rechten sieht, quasi wie ein menschlicher Wall-E.
Für die Dauer des Wartungsauftrags lebt Jack in einer futuristischen Basis knapp über den Wolken, gemeinsam mit seiner Partnerin Victoria (gespielt von der wunderbaren Angela Riseborough, die in Madonnas W.E. als Wally Simpson zu sehen war). Die ist eine ernsthafte Bürokratin und für die Einsatzplanung und -Überwachung zuständig, während Jack in einem sogenannten kleinen Raumschiff hin- und herfliegt - dabei ist er via Funkverbindung ständig mit Victoria verbunden.
Jacks und Victorias Mission ist nicht die Beliebteste und zeitlich begrenzt. Bisher gabs auch keinerlei ernsthafte Zwischenfälle, und Victoria wäre es sehr recht, wenn es bis zum Schluss so bleiben würde. Doch bei einem Einsatz beobachtet Jack, wie ein fremdes Raumschiff auf die Erde kracht - und lässt sich auch von Victorias fernmündlichem Drängen, das Unbekannte unbekannt sein zu lassen, nicht davon abhalten, das gecrashte Objekt zu untersuchen. Und er macht tatsächlich einen aufsehenerregenden Fund: Neben einigen toten Menschen findet er auch eine lebendige Frau in einem noch halbwegs unversehrten Tiefschlaf-Glassarg.
Mehrere Jahrzehnte war diese mysteriöse Person, sie nennt sich Julia (Olga Kurylenko), im Weltraum unterwegs. Bizarr also, was geschieht, als sie aufwacht: Sie erkennt Jack. Und irgendwie kommt sie ihm auch verdammt bekannt vor. Aber er kann nicht festmachen, warum, und so wie die Dinge gelaufen sind ist es sowieso unmöglich, dass sie einander schon mal begegnet sind …
Aber während Jack dieses Rätsel zu ergründen versucht, kommt schon ein noch größeres auf ihn zu: Bei einem seiner Routine-Ausflüge auf die Erdoberfläche gerät er in eine Falle. Doch die Lebewesen, die ihn mit gezogenen Waffen bedrohen, sind keine außerirdischen Scavengers, sondern sehen überaus menschlich aus. Aber … die Erde ist doch für Menschen absolut unbewohnbar? Warum sieht sich Jack dann einer ziemlich großen Schar von Menschen gegenüber, allesamt vielleicht nicht bei allerbester Gesundheit, aber definitiv quicklebendig? Der Anführer der bunten Schar (Morgan Freeman) kann das erklären - und konfrontiert Jack gleich mit noch ein paar ziemlich spektakulären Wahrheiten, die sein Weltbild ordentlich durcheinanderwürfeln …

Oblivion bedeutet auf soviel wie "Das Vergessen" - ein großes, schönes Wort, das sich trefflich als Titel für einen großen, schönen SciFi-Film eignet. Joseph Kosinski (Tron: Legacy) verfilmte hier seine eigene Graphic Novel als großes, existenzielles Abenteuer in Zeit und Raum. Neben der überragenden Optik fesselt vor allem der Cast: Tom Cruise kann wieder einmal Charisma beweisen, und seine Filmpartnerinnen Olga Kurylenko und Andrea Riseborough sind viel weniger Eye Candy als wirklich tolle Schauspielerinnen, die ihre Filmfiguren nicht nur äußerlich dreidimensional wirken lassen. Und das alles zur Filmmusik der französischen Hipster-Lieblinge M.8.3: Auf in die Zukunft!

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Oblivion
Originaltitel Oblivion
Genre Action/Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2013
Länge 126 Minuten
Regie Joseph Kosinski
Drehbuch Joseph Kosinski, Karl Gajdusek, Michael Arndt basierend auf der Graphic Novel von Joseph Kosinski und Arvid Nelson
Kamera Claudio Miranda
Schnitt Richard Francis-Bruce
Musik M.8.3
Produktion Peter Chernin, Dylan Clark, Duncan Henderson, Joseph Kosinski, Barry Levine
Darsteller Tom Cruise, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Andrea Riseborough, Nikolaj Coster-Waldau, Melissa Leo, Zoë Bell, James Rawlings
Verleih UPI

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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