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Men in Black 3

Men in Black 3

Action-Komödie, Science-Fiction. USA 2012. 103 Minuten.

Regie: Barry Sonnenfeld
Mit: Josh Brolin, Emma Thompson, Will Smith, Tommy Lee Jones

Black is the new black! Endlich gibts das dritte Kino-Abenteuer der fabulösen Men in Black - und wieder geben die Herren Agenten J und K (Will Smith & Tommy Lee Jones) ihr Bestes, die Erde vor Langeweile und ungustligen Aliens zu retten. Diesmal zwingt ein hochkrimineller Außerirdischer Agent J zur Zeitreise in die Sixties - wo ihn ein junger K (Josh Brolin) mit altbewährter Trockenheit in Empfang nimmt. Großartiger SciFi-Actionspaß - erstmals in 3D!

Filmstart: 25. Mai 2012

Wenn man in einer Branche wie der der Men in Black von Routine sprechen könnte, ja, dann läuft alles nach Plan. Agent J (Will Smith) und sein bewährter Partner, Agent K (Tommy Lee Jones), sind wie üblich damit beschäftigt, im wahrsten Sinne des Wortes illegale Aliens dingfest zu machen. So wie in diesem netten Chinarestaurant ums Eck: Dort stehen einige Speisen auf der Karte, die man auf der Erde eigentlich nicht servieren dürfte - und die Spezialität des Hauses gibts tatsächlich in der ganzen Galaxis sonst nirgends. Doch nachdem die Belegschaft mit bewährter Überzeugungkraft zum Einlenken gebracht und sämtliche menschliche Zeugen der schleimig-heftigen Rangelei geblitzdingst wurden, ist wieder ein produktiver Agenten-Tag vorüber.
Am nächsten Tag ist alles anders. K ist verschwunden. Spurlos. Er ist nicht zu erreichen, in seiner Wohnung lebt eine junge Mutter, im Hauptquartier stehen lauter neue Gesichter - und Js Chefin, Agentin O (MIB-Neuzugang Emma Thompson), sieht den verwirrten J nur vielsagend an: "K? Der ist seit über 40 Jahren tot!"

Irgendwas stimmt hier nicht. Und weil ein Man in Black keiner ist, der ein "Es ist eben so" einfach stehen lässt, hat J auch bald herausgefunden, was: Boris (Jermaine Clement), einer der schlimmsten intergalaktischen Verbrecher von überhaupt, hat es tatsächlich geschafft, aus dem sichersten aller Hochsicherheitsgefängnisse auszubrechen und sich eine Zeitmaschine zu verschaffen. Damit ist er zurück in die Sixties und hat dort denjenigen unschädlich gemacht, der ihn dereinst ins Gefängnis brachte: Sie ahnen es, kein anderer als ein um vieles jüngerer Agent K.
Immer diese Sache mit den Zeitreisen. Der versierte Kinogeher weiß ja aus Filmen von Zurück in die Zukunft bis Terminator ganz genau, wie gefährlich es ist, wenn ein Gegenwärtiger in der Vergangenheit herumwurschtelt. Auch die Men in Black stehen jetzt vor einer kritischen Situation. Dadurch, dass Agent K frühzeitig eliminiert wurde, konnte er eine seiner größten Heldentaten nicht mehr zu Ende bringen: K hat dereinst ein Schutzschild installiert, das die Erde vor der feindlichen Übernahme durch Boris’ außerirdischen Kollegen beschützt.
Und ohne Agent K gibt es auch das Schutzschild nicht, die Erde steht wiedermal kurz vor der Vernichtung. Folgerichtige Misson für Agent J: Ebenfalls mit der Zeitmaschine zurück ins Jahr 1969 düsen, um Boris aufzuhalten und zu verhindern, dass Agent K das Zeitliche segnet.
Einen Augenblick später findet sich J Aug' in Aug' mit dem 29-jährigen Agent K (Josh Brolin, zum Küssen!). Gut, dass sich der überraschend schnell von Js Geschichte überzeugen lässt - denn die Swinging Sixties sind für den Agenten aus der Zukunft ein hartes Pflaster. Andere Waffen, andere Fahrzeuge, andere Aliens. Und - größter Kulturschock von allen: K kann lächeln!
Worüber? Na zum Beispiel über Js Versuche, mit all den supercoolen Sixties-SciFi-Agenten-Gadgets zurechtzukommen. Oder über seine großen Augen, als sie dem Geheimnis um Boris' finsteren Plan auf die Spur kommen - die sie ausgerechnet in die Factory, das Atelier des legendären Sixties-Künstlers Andy Warhol führt, wenig überraschend ein Treffpunkt für Aliens aller Art. Darunter der mysteriöse Griffin (Michael Stuhlbarg), der in mehreren Parallelwelten zugleich lebt …

Vor 15 Jahren haben Will Smith, Tommy Lee Jones und Regisseur Barry Sonnenfeld mit dem ersten Men in Black-Film bewiesen, dass sich Action, SciFi und Komödie aufs allerbeste vertragen, wenn mans nur richtig macht. Das Erfolgsrezept funktioniert auch beim dritten Mal noch perfekt - nicht zuletzt durch den großartigen Josh Brolin (No Country for Old Men, True Grit), der als junger Agent K fast noch liebenswert-grantiger rüberkommt als das Original Tommy Lee Jones.

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Men in Black 3
Originaltitel Men in Black 3
Genre Action-Komödie/Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2012
Länge 103 Minuten
Regie Barry Sonnenfeld
Drehbuch Etan Cohen, David Koepp, Jeff Nathanson, Michael Soccio
Kamera Bill Pope
Schnitt Wayne Wahrman, Don Zimmerman
Musik Danny Elfman
Produktion Laurie MacDonald, Walter F. Parkes, Steven Spielberg
Darsteller Josh Brolin, Emma Thompson, Will Smith, Tommy Lee Jones, Alice Eve, Tim Burton, Justin Bieber, Bill Hader, Michael Stuhlbarg, Lady Gaga, Jemaine Clement, Nicole Scherzinger
Verleih Sony

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

3 Kommentare

man in black 3

*habenwill*

16. Mai 2012
21:43 Uhr

von have_fun20

:)

Glitschig, lustig & actionreich - genau so hab ich mir MIB 3 vorgestellt :) zum Schluss gabs auch noch eine echt berührende Szene. Auf jeden Fall ansehen!! :)

26. Mai 2012
10:39 Uhr

von Mina92

;)

Sehenswert ... auch ohne Mops Franky

30. Mai 2012
09:07 Uhr

von jokerr22

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