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Epic - Verborgenes Königreich

Epic

Abenteuer, Animation, Komödie. USA 2013. 91 Minuten.

Regie: Chris Wedge

Hätte ich auf Papa gehört! Unerschrocken war Mary Katherine ja schon immer. Und doch hätte sie nie erwartet, dass ihr größtes Abenteuer im heimischen Schrebergarten auf sie wartet. Ein epischer 3D-Animationsspaß von den Machern von Ice Age und Rio.

Filmstart: 16. Mai 2013

Wie jeder Teenager denkt die 17-jährige Mary Katherine, kurz: MK, oft an ihre Träume und Wünsche. Ihr Allergrößter ist jedoch ein ganz simpler: ein normales Familienleben. Denn seit MK wieder in ihrem Elternhaus lebt, ist es gerade der Familienalltag mit ihrem verschrobenen Vater, der sie regelmäßig in den Wahnsinn treibt. Immer wieder führt ihr der passionierte Forscher bizarre Experimente vor, mit der er die Existenz einer unsichtbaren Welt mit klitzekleinen Lebewesen beweisen will. Doch MK ist schließlich kein kleines Kind mehr und hält das alles für ziemlich großen Unfug. Und wie soll sie ihren Vater jemals wieder ernst nehmen können, wenn dieser einer unsichtbaren Fantasiewelt hinterherjagt?
Völlig überraschend wird ihre eigene Wahrnehmung kurz darauf auf eine harte Probe gestellt: Durch einen magischen Zufall findet sich MK nämlich in genau jener Welt wieder, von der ihr ihr Vater so oft erzählt hat. In Moonhaven, in der Tiefe des Waldes, tobt seit jeher ein Kampf zwischen den Kräften des Guten und den Mächten des Bösen, der durch die Ankunft des Teenagers neuen Zündstoff erhält. MK lernt nicht nur die Leafmen, die tapferen Kämpfer kennen, die diese wundersame Welt vor dem zerstörerischen Schergen Mandrake (herrlich fies in der Originalversion: Christoph Waltz) und seinen Boggans beschützen sollen, sondern entwickelt eine tiefe Bindung zum rebellischen Krieger Nod, der ein ähnliches Familienschicksal teilt wie MK.
Von Anfang an ist dem Teenager bewusst, dass sie ihr Zuhause und ihren Vater erst wiedersehen kann, wenn sie den Mut aufbringt, die Leafmen in ihrem aufopferungsvollen Kampf zu unterstützen. Die nötige Schützenhilfe bekommt das tapfere Gespann von der erhabenen Königin Tara und dem skurrilen Schnecken-Duo Mub und Grub. Doch können sie Mandrake und die Boggans wirklich aufhalten und die fragile Welt von Moonhaven retten?

Zauberhaft. Nach frostig-amüsanten Eiszeiten (Ice Age) und bunten Papagei-Abenteuern (Rio) entführt uns der neueste Streich der Blue Sky Studios in die unsichtbare Welt des heimischen Vorgartens - und der ist tatsächlich weitaus aufregender und belebter, als wir es wohl jemals für möglich gehalten hätten! Epic - Verborgenes Königreich ist ein einfallsreiches und mitreißendes 3D-Animationsabenteuer, das den Blick der Zuschauer für die unscheinbaren Dinge des Lebens öffnet und ihnen dabei ein grandioses Kinoabenteuer beschert.

Text:  David Rams

Credits

Titel Epic - Verborgenes Königreich
Originaltitel Epic
Genre Abenteuer/Animation/Komödie
Land, Jahr USA, 2013
Länge 91 Minuten
Regie Chris Wedge
Drehbuch Daniel Shere, Tom J. Astle, Matt Ember, James V. Hart basierend auf dem Roman The Leaf Men and the Brave Good Bugs von William Joyce
Kamera Renato Falcão
Schnitt Andy Keir, Tim Nordquist
Musik Danny Elfman
Produktion Jerry Davis, Lori Forte
Stimmen in der OV Amanda Seyfried, Josh Hutcherson, Amanda Seyfried, Josh Hutcherson, Beyoncé Knowles, Christoph Waltz, Colin Farrell, Jason Sudeikis, Steven Tyler, Chris O'Dowd
Verleih Centfox

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

Fantastische Welt für Junge und Junggebliebene...

Also anfangs war ich ja äusserst skeptisch: Aber schliesslich ( nach einiger Überredungskunst )gingen wir an einem Sonntag-NM dann doch in diesen Film, und es war ein richtiger Glücksfall. Wir liessen uns richtiggehend 90 min lang verzaubern, tauchten ein in eine Welt wie no nie zuvor gesehen, und das alles in 3 D. ( ...absolutes muss! )
Super gemachter Animationsfilm, fantastische Effekte,eine menge Wortwitz und ganz ganz viel Fantasie...
Prädikat : ein hervorragendes Kleinod !

6. Juli 2013
13:38 Uhr

von filmkritik

Neues von den Wurzelkindern

Der computeranimierte Mix von "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" und einer Neuinterpretation der Wurzelkinderwelten Sybille von Olfers ist ein für Teenies altersadäquates Abenteuer voller anmutig gestalteter Wunderwesen nah am Kitsch oder darüber hinaus. Schön anzusehen ist das Ganze, obwohl ein Publikum älteren Semesters von der einfachen, vorhersehbaren Storyline eher unterfordert wird. Infantiles Fantasykino für Volksschulabsolventen.

13. Mai 2015
14:14 Uhr

von filmgenuss

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