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Edge of Tomorrow

Edge of Tomorrow

Action, Science-Fiction. USA 2013. 113 Minuten.

Regie: Doug Liman
Mit: Tom Cruise, Emily Blunt

Wieder weg, wieder da: Tom Cruise ist gefangen in der Zeitschleife - gemeinsam mit einem Haufen blutrünstiger Aliens. Doch er hat die großartige Emily Blunt auf seiner Seite: spektakuläre SciFi von Die Bourne Identität-Mastermind Doug Liman.

Filmstart: 29. Mai 2014

England in der nahen Zukunft: Eine unerbittliche Alieninvasion hat begonnen, die Erde zu erobern. Trotz aller Bemühungen gelingt es keiner Armee der Welt, die Eindringlinge aufzuhalten; gnadenlos metzeln sie die Menschheit nieder. Alles scheint verloren.
Es ist das reinste Selbstmordkommando, zu dem Major Bill Cage (Tom Cruise) völlig unerwartet und gänzlich unfreiwillig eingezogen wird: Er verfügt über keinerlei Kampferfahrung, ihm wird schlecht, wenn er Blut sieht. Kurz, er ist komplett nutzlos in der Schlacht, selbst wenn es um sein eigenes Leben geht. Undenkbar, dass er gegen die Invasion bestehen kann. Und tatsächlich: Als er und seine Männer am Strand abgesetzt werden, um die Angreifer abzuwehren, sind binnen Minuten alle tot.
Doch etwas muss in diesem Kampf geschehen sein. Denn im nächsten Moment findet sich Cage in der gleichen Situation wie tags davor wieder: Er ist gefangen in einer Zeitschleife und muss den selben fürchterlichen Tag, die selbe grauenvolle Niederlage, mit allen Schmerzen erneut erleben, wieder und wieder. Jedes Mal stirbt er, unweigerlich, denn die Übermacht ist nicht zu besiegen. Und egal, wie oft er seine Vorgesetzten anschreit, sie anfleht, eine andere Strategie zu finden, weil er ja weiß, dass die Mission scheitern wird, egal, wie sehr er um Verständnis wirbt - er hat keine Chance.

Wonder woman. Doch dann trifft Cage auf Rita Vrataski (Emily Blunt in ihrer ersten Actionrolle), eine Kämpferin, die mit geradezu atemberaubender Behändigkeit gegen den Feind antritt. Und sie, endlich, versteht Cage. Denn auch sie war gefangen in einer solchen Zeitschleife und hat damals Einblicke in die Strategie des Feindes erhalten, die zum Sieg hätten führen können. Doch bevor sie zum endgültigen Vernichtungsschlag ausholen konnte, verlor sie ihre Fähigkeit, den selben Tag immer wieder zu erleben. Vrataski erklärt sich bereit, Cage zu trainieren, jeden Tag von neuem. Und während sie diesen Tag jedes Mal neu erlebt, wird Bill Cage im Lauf der Zeit immer besser, immer gewandter, und die Möglichkeit rückt näher, die Invasion tatsächlich aufzuhalten …

Genial anders. Edge of Tomorrow ist spektakuläre Science Fiction mit ungewöhnlichem Zugang: Die Kombination aus Und täglich grüßt das Murmeltier-Selbsterfahrung, gewaltigen Kanonen und furcheinflößenden Feinden ergibt einen komplexen Actionfilm mit ordentlich Wumms und noch mehr Hirn, und mit überraschend viel Witz trotz der düsteren Ausgangsbasis.
Ursprünglich beruht Doug Limans Film auf der japanischen Light Novel All You Need is Kill von Hiroshi Sakurazaka, einem illustrierten Militärroman um einen 18-jährigen Rekruten, der seinen ersten Tag an der Front immer wieder neu erleben muss. Doch für einen SciFi-Film dieser Größenordnung brauchte es einen bewährten Superstar - also wurde das Drehbuch für Tom Cruise umgeschrieben: "Wir mussten eine völlig neue Geschichte finden dafür, warum jemand Unerfahrener im Alter von Tom plötzlich an der Front ist", so Doug Liman. "Für mich hat das die Sache spannender gemacht, weil dieser Typ dadurch auch seine Lebenserfahrung mitbringt. Und das macht auch die Beziehung zu Emily Blunt viel komplexer."

Text:  Magdalena Miedl

Credits

Titel Edge of Tomorrow
Originaltitel Edge of Tomorrow
Genre Action/Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2013
Länge 113 Minuten
Regie Doug Liman
Drehbuch Christopher McQuarrie, Jez Butterworth, John-Henry Butterworth basierend auf dem Roman von Hiroshi Sakurazaka
Kamera Dion Beebe
Schnitt James Herbert
Musik Christophe Beck
Produktion Jason Hoffs, Gregory Jacobs, Tom Lassally, Jeffrey Silver, Erwin Stoff
Darsteller Tom Cruise, Emily Blunt, Brendan Gleeson, Bill Paxton, Noah Taylor, Lara Pulver, Jonas Armstrong, Kick Gurry, Charlotte Riley
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

3 Kommentare

ganz OK

Kurz gesagt: für einen Tom-Cruise-Film gar nicht so schlecht.

29. Mai 2014
19:48 Uhr

von Troublemaker

Genial anders, das triffts am besten

Wenn man sich also ganz unvoreingenommen darauf einlässt, und nicht andauernd darüber nachdenkt,das hierbei Mr.Cruise die Hauptrolle spielt,wird man mit einem erstaunlich guten SF-Blockbuster überrascht.
Wobei derselbige schon wesentlich schlechtere Filme im laufe seiner 30ig jährigen Karriere abgeliefert hat !
Fazit: Wem Minority Report und Saving Privat Ryan gefallen hat,der bekommt hier einen handwerklich sehr gut gemachten Actionfilm mit Hirn, der eben genial anders ist...
Prädikat: sehenswert
4/5 Sterne

30. Mai 2014
23:46 Uhr

von filmkritik

Überraschend gut gelungener Sci-Fi-Film

Der Vergleich mit Minority Report und Saving Private Ryan von "Filmkritik" hinkt ein wenig wie ich finde, besser beschreibt es wohl eine Mischung aus "World Invasion: Battle Los Angeles" und "Täglich grüßt das Murmeltier". Und zu meiner eigenen Überraschung haben sie tatsächlich SEEEHR viele humoristische Einlagen eingebaut die sich durch den (fast) ewigen Kreislauf bilden und quasi durch den gesamten Film ziehen.

2. Juni 2014
22:06 Uhr

von Hedonist

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