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Panic Room

The Panic Room

Thriller. USA 2002. 100 Minuten.

Regie: David Fincher
Mit: Jodie Foster, Jared Leto, Forest Whitaker

Im neuen Thriller des Sieben-Machers David Fincher sitzt Jodie Foster in der Falle ihres eigenen Panic Rooms, während drei Fremde Angst und Schrecken verbreiten. Ein ästhetisch raffiniertes Spiel mit der Angst vom Horror-Meister.

Filmstart: 19. April 2002

Jodie Foster spielt die frisch geschiedene Meg Altman, die mit ihrer Tochter Sarah (Kristen Stewart) ein neues Leben beginnt. Und weil sie die Ex-Frau eines reichen Mannes ist, kann sie es sich leisten, eine New Yorker Prachtvilla zu beziehen, die eigentlich viel zu groß ist für eine alleinerziehende Mutter. Das Haus gehörte früher einem exzentrischen Millionär, der offenbar Angst vor Raubüberfällen hatte und sich deshalb gleich neben dem Schlafzimmer einen sogenannten 'Panic Room' einbauen ließ. Was so verwegen klingt ist in Wahrheit etwas ganz Banales: ein geheimer Raum, wie es ihn auch schon in mittelalterlichen Schlössern gab, in dem die Burgherren ihr Vermögen in Sicherheit bringen konnten, falls die Vandalen einfallen sollten.
Um so einen Tresorraum handelt es sich auch hier, nur ist dieser 'Panic Room' von heute mit modernster High-Tech ausgestattet. Dicke Stahlwände machen ein Eindringen unmöglich, und im Inneren befinden sich Monitore, über die das gesamte Haus überwacht werden kann.
Jodie alias Meg ist etwas befremdet, als sie diesen Panic Room entdeckt und nimmt ihn in Kauf, ohne auch nur daran zu denken, dass sie diese Ausgeburt eines paranoiden Spinners jemals brauchen würde. Doch unverhofft kommt oft. Während sie sich spät nachts unruhig im Bett wälzt, weil sie aufgeregt und noch nicht so recht daheim ist im neuen Haus, sieht sie plötzlich im Halbschlaf über einen Videomonitor, dass drei Fremde im Haus sind. Voller Panik flüchtet sie mit ihrem Kind in den 'Panic Room' - und jetzt verstehen wir plötzlich, woher dieser Geheimraum seinen Namen hat. Kaum vertraut mit der Sicherheitstechnologie, merkt Meg, dass sie das System nicht ordnungsgemäß aktiviert hat. Um Hilfe rufen kann sie also niemanden. Sie sitzt mit ihrer Tochter in der Falle ihres Panic Room. Eines aber geht: Meg kann über Lautsprecher mit den Eindringlingen kommunizieren. Sie gibt ihnen zu verstehen, dass sie sich verziehen sollen, denn in den Panic Room kommen sie sowieso nie hinein. Die drei Männer aber - das sind Burnham ('Ghost Dog' Forest Whitaker), Raoul (Countrystar Dwight Yoakam) und Junior (Jared Leto) - signalisieren zurück, dass sie nicht gehen können, denn das, was sie wollen, befindet sich in eben diesem Panic Room: ein Vermögen im Wert von mehreren Millionen Dollar.
Von da an zieht uns der Horror-Magier David Fincher (Sieben, The Game, Fight Club) in ein Labyrinth der Angst, das sich im Spannungsfeld zwischen den Fremden, die mit allen Mitteln versuchen, in den Panic Room einzudringen, und Meg, die mit allen Mitteln versucht, die Männer abzuwehren und auszutricksen, solange aufschaukelt, bis ein blutüberströmtes Finale nicht mehr aufzuhalten ist. (gd)

SKIP-Tipp

David Fincher, Meister des filmgewordenen Griffs an die Gurgel (Sieben, Fight Club), setzt nach und schickt Jodie Foster durch die Hölle im Eigenheim. Nichts für schwache Nerven!

SKIP-Tipp von Kurt Zechner

Credits

Titel Panic Room
Originaltitel The Panic Room
Genre Thriller
Land, Jahr USA, 2002
Länge 100 Minuten
Regie David Fincher
Drehbuch David Koepp
Kamera Darius Khondji, Conrad W. Hall
Schnitt Angus Wall, Jim Haygood
Musik Howard Shore
Produktion Gavin Polone, David Koepp, Judy Hofflund, Ceán Chaffin
Darsteller Jodie Foster, Jared Leto, Forest Whitaker, Dwight Yoakam, Kristen Stewart
Verleih Sony

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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