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Der Schuh des Manitu

Der Schuh des Manitu

Komödie. Deutschland 2001. 90 Minuten.

Regie: Michael "Bully" Herbig
Mit: Rick Kavanian, Michael "Bully" Herbig, Christian Tramitz

Indianerspielen, bis der Medizinmann kommt: Michael 'Bully' Herbig und seine Cowboys aus der Bullyparade erforschen den wilden Westen bis weit jenseits der Scherzgrenze.

 

1865, irgendwo im wilden, weiten Westen. Die Lage ist beengt. Abahachi, Häuptling der Apachen (Michael 'Bully' Herbig), und sein weißer Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) sind nämlich kunstvoll an jeweils einem Marterpfahl befestigt, und vor ihnen steht ein wilder Haufen Schoschonen, angeführt vom großen Häuptling Listiger Lurch - im Begriff, Abahachi plus Ranger den Garaus zu machen. Aber wenigstens mit dem Wetter haben sie Glück gehabt.
Der Zorn der Schoschonen hat natürlich seinen guten Grund. Und eine lange Vorgeschichte: Hat doch Abahachi irgendwo in der Prärie ein leerstehendes Lokal gefunden und sofort gewußt: Das wird das perfekte Stamm-Lokal, ein Apachen-Pub für Abahachis ganzen Indianer-Stamm!
Die Finanzierung ist auch bald geklärt, die reichen Schoschonen wollen die Kaufsumme vorstrecken. Doch der Immobilienmakler aus Wyoming, Santa Maria (Sky Du Mont) ist ein falscher Hund, der dem Sohn von Listiger Lurch, Falscher Hase, die Kohle abluchst und ihn noch dazu heimtückisch ermordet.
Und jetzt hat es der Erzschurke Santa Maria auch noch geschafft, Abahachi und dem Ranger die ganze Sache in die Mokassins zu schieben. Todgeweiht, aber ungebrochen hängen sie jetzt also am Marterpfahl. Doch da hat Abahachi die rettende Idee: Ein vergrabener Schatz, mit dem man sich doch ganz komplikationslos von allem Unbill freikaufen könnte! Blöd nur, dass dieser Schatz - wie ja zu der Zeit allgemein üblich - gut versteckt, und die dazugehörige Schatzkarte auf vier verschiedene Leute aufgeteilt ist.
Und so machen sich die Blutsbrüder nach ihrer abenteuerlichen Flucht aus dem Schoschonenlager auf die Suche nach den Schatzkartenviertel-Trägern: dem griechischen Findelkind Dimitri (Rick Kavanian), der umwerfen Barsängerin Uschi (Marie Bäumer) und vor allem Abahachis schwulem Zwillingsbruder und Besitzer der Puderrosa-Ranch, Winnetouch (Bully Herbig).
Harte Männer, Mustangs, Marterpfähle. Nachdem Bullyparade-Capo Michael 'Bully' Herbig schon als Regisseur des Kinohits Erkan & Stefan bewiesen hatte, dass seine Sketches absolut Breitwand-Format haben, läßt er jetzt auch seine TV-bewährte Western-Bande auf die große Leinwand. Endlich, kann man da nur sagen: Der Schmäh der münchnernden Prärie-Bewohner macht dermaßen süchtig, dass nicht nur die Fans der allzu kurzen TV-Sketches schon längst nach einer höheren Dosis verlangten.

Text:  Gini Brenner

SKIP-Tipp

Workaholic im Wilden Westen: "Nur" mit Regie führen, wie in seinem Kino-Debüt Erkan & Stefan, gab sich Sketch-Perfektionist Michael "Bully" Herbig diesmal nicht zufrieden. In Der Schuh des Manitu fungiert er nicht nur als Regisseur, Produzent und Drehbuch-Co-Autor, sondern spielt gleich zwei tragende Rollen.

SKIP-Tipp von Gini Brenner

Credits

Titel Der Schuh des Manitu
Originaltitel Der Schuh des Manitu
Genre Komödie
Land, Jahr Deutschland, 2001
Länge 90 Minuten
Regie Michael "Bully" Herbig
Drehbuch Rick Kavanian, Murmel Clausen, Michael "Bully" Herbig, Alfons Biedermann
Kamera Stephan Schuh
Schnitt Alexander Dittner
Musik Ralf Wengenmayr
Produktion Michael "Bully" Herbig, Michael Wolf
Darsteller Rick Kavanian, Michael "Bully" Herbig, Christian Tramitz, Sky du Mont, Marie Bäumer, Hilmi Sözer, Tim Wilde, Oliver Wnuk
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

SO GENIAL !!!

8 mal im Kino gesehen :)

31. Oktober 2012
06:34 Uhr

von helll

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