Filminfo zu

Jesus liebt mich

Jesus liebt mich

Komödie. Deutschland 2012.

Regie: Florian David Fitz
Mit: Jessica Schwarz, Florian David Fitz

Der Weltuntergang kommt, und Jeshua (Florian David Fitz) will die Menschheit in aller Liebe darauf vorbereiten. Maria (Jessica Schwarz) hat sich Hals über Kopf in Jeshua verliebt - und will vom Ende nichts wissen. Was kommt? Die perfekte Weihnachts-Komödie.

Filmstart: 21. Dezember 2012

Das hätte sich Marie (Jessica Schwarz) nicht erwartet: Da fragt sie sich während ihres netten, nicht wahnsinnig ereignisreichen Kleinstadt-Lebens monate- und jahrelang, wann denn endlich der Richtige ihren Weg kreuzt, während sie sich immer wieder in den Falschen verliebt. Dann erklärt sie sich aus Resignation bereit, das Landei zu heiraten, das sich so beharrlich um ihre Hand bemüht hat, kippt aber am Hochzeitsaltar kurz vor dem Ja aus den Latschen. Und dann steht er auf der Straße tatsächlich einfach vor ihr: ein fescher junger Mann mit überaus positiver Ausstrahlung, der zielsicher und frohgemuts durch die Gasse schlendert und den Frieden lobt. Der Bursche (Florian David Fitz) ist aus Galiläa in Palästina zu uns gekommen. Ist er ein Terrorist? Nein - er ist Zimmermann. Oder einfach nur ein Verrückter? Wenn ja, dann scheint er keinesfalls gefährlich zu sein. Und warum hat er diese Narben an Händen und Füßen? Bald wird Jeshua sich als Jesus von Nazareth outen. Aber da fragt sich Marie längst, ob sie diesmal an den Falschesten aller Falschen geraten ist. Er verwandelt Saft in Wein, geht auf der Wasseroberfläche spazieren, außerdem ist er einfühlsam, selbstlos, aufmerksam und verständnisvoll, und er kann richtig zuhören. Es gibt allerdings auch eine Kehrseite: Jesus ist eigentlich nur wegen des bevorstehenden Weltuntergangs hier. Die Apokalypse, Armageddon, der Jüngste Tag – all das haben sie uns nicht umsonst jahrtausendelang versprochen. Aber keine Sorge: Jesuha ist hier, um Marie und alle anderen zu retten.

Die Wiederkehr des Messias ins Heute - als zündende Idee ein Dauerbrenner, den David Safier in seinem 2008 erschienenen Roman Jesus liebt mich nach Deutschland verlegt –und mit umwerfend komischem Ideenreichtum veredelt. Den Schauspieler Florian David Fitz hat der Roman so überzeugt, dass er sich hinsetzte und die Story in ein Drehbuch verwandelte. Dies hat er schließlich mit sich selbst in der Rolle des Jeshua zu seinem Regiedebüt gemacht. Dass er für die weibliche Hauptrolle die bekannt wählerische Jessica Schwarz gewinnen konnte, spricht für sich. Aber auch die Nebenrollen sind top besetzt - neben Hannelore Elsner sind Michael Gwisdek als Gott, Nicholas Ofczarek als Satan und Henry Hübchen als Erzengel Gabriel zu sehen.

Text:  cz

Credits

Titel Jesus liebt mich
Originaltitel Jesus liebt mich
Genre Komödie
Land, Jahr Deutschland, 2012
Regie Florian David Fitz
Drehbuch Florian David Fitz basierend auf dem Roman von David Safier
Kamera Stefan Unterberger
Schnitt Mona Bräuer
Musik Marcel Barsotti
Produktion Steffi Ackermann, Thomas Peter Friedl, Nico Hofmann, Ulrich Schwarz, Patrick Zorer
Darsteller Jessica Schwarz, Florian David Fitz, Nicholas Ofczarek, Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Michael Gwisdek, Johannes Allmayer
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

4 Kommentare

:)

Nachdem das Buch total witzig war, hoffe ich ,dass der Film ebenfalls so witzig wird!

22. November 2012
09:52 Uhr

von jokerr22

Film Jesus liebt mich

Titel klingt zunächst gut, Inhalt is aber alles andre als gut u christlich.
Jesus Christus, d heilige, vollkommene u sündlose Sohn Gottes, wird in d Film als lächerliche Figur u "Frauenheld" verspottet.
Christen sind nicht humorlos, aber Humor hat dort eine Grenze, wo religiöse Gefühle v Menschen verletzt werdn u d öffentl Friede gefährdet wird.
Bei diesem Film nach d Roman v David Safier handelt es sich eindeutig um Gotteslästerung (Blasphemie).
Bezeichnend ist d Antwort v David Safier in dem veröffentl Interview (beiAmazon) auf d Frage: Mit „Mieses Karma" u „Jesus liebt mich" habn inzwi 2 Weltreli ihr Fett weg bekommn. Wird in Ihrem nächsten Roman d Prophet Mohammed „behandlt"? Habn Sie für d Fall schon Ihren Eintrag im Telbuch löschen lassen?
David Safier: Nein ..
Was man sich gegenüber d Islam nicht getraut, scheint gegenüber d christli Glauben (u Judentum u anderen Religionen) kein Problem zu sein: alles, was ihnen heilig ist, "durch den Kakao zu ziehen" u zu verspotten.

14. Dezember 2012
12:14 Uhr

von Juliane7

:(

wow - selten so einen schlechten film gesehen... und auch ofczarek macht's leider nicht besser. wir waren zu dritt und alle 3 sind wir zwischendurch eingeschlafen. zu beginn witzig, jedoch dann will der film realistisch wirken und kommt dabei rechthaberisch, predigend und belehrend rüber. schade!

23. Januar 2013
11:18 Uhr

von cinelisl

:-((

Auf der Rangliste der schlechtesten Film ganz weit oben (TV eingeschlossen). Dass sich das Drehbuch nur marginal Anleihen am Buch nimmt, wäre noch ok, aber was übrig bleibt ist weder witzig noch interessant. Ich sehe überhaupt keine inhaltlichen oder sonstigen Qualitäten.
Bleibt noch die Frage: wie schafft man es bitte, mit so einem Drehbuch eine Projektfinanzierung auf die Beine zu stellen?

27. Januar 2013
17:11 Uhr

von frankp

Kommentar verfassen

Um Kommentare verfassen zu können, musst du eingeloggt sein.

Falls du bereits registrierter SKIP User bist, gehe zum , solltest du noch kein Benutzerprofil haben, kannst du dich hier registrieren.