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Die Eiskönigin - Völlig unverfroren

Frozen

Animation, Märchen. USA 2013. 93 Minuten.

Regie: Chris Buck, Jennifer Lee

Schnee von morgen: Aus dem romantischen Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen hat Disney einen neuen, potentiellen Klassiker geschaffen.

Filmstart: 28. November 2013

Frostige Zeiten sind angebrochen im Königreich Arendelle: Seit langem schon herrscht ein eisig kalter Winter ohne Frühling im Land. Doch vielleicht lässt sich der Frostzauber aufheben? Die junge Königstochter Anna ist unterwegs, gemeinsam mit ihren Freunden, dem Naturburschen Kristoff, dem tollpatschigen Schneemann Olaf und dem niedlichen Rentier Sven, um Annas Schwester Elsa zu besuchen, die unterkühlte Eiskönigin, die über das Land regiert.

Anna hofft, das Verhältnis zu Elsa etwas aufzuwärmen, doch die Reise hat es in sich: Unheimliche Kreaturen, schwarze Magie und das unfreundliche Wetter stellen sich den Gefährten in den Weg, alles scheint sich gegen die vier verschworen zu haben. In Wirklichkeit leidet Elsa insgeheim selbst unter ihrer scheinbaren Gefühlskälte, doch keiner weiß, was ihr wirkliches Problem ist: Was sie berührt, wird zu Eis - und das kann für jene, die ihr zu nahe sind, ganz schön gefährlich sein ...

Wie schon Arielle, die Meerjungfrau basiert auch Die Eiskönigin lose auf einem Märchen von Hans Christian Andersen: Unter der gemeinsamen Regie von Chris Buck (Tarzan, Könige der Wellen) und Jennifer Lee (der Drehbuchautorin von Ralph reichts) ersteht ein detailverliebtes Schneekönigsreich. Die deutschsprachige Version wartet übrigens mit einem Ösi-Zuckerl auf: Seine Majestät Robert Palfrader spricht den schrulligen Herzog von Pitzbühl.

Text:  Magdalena Miedl

Credits

Titel Die Eiskönigin - Völlig unverfroren
Originaltitel Frozen
Genre Animation/Märchen
Land, Jahr USA, 2013
Länge 93 Minuten
Regie Chris Buck, Jennifer Lee
Drehbuch Chris Buck, Jennifer Lee, Shane Morris basierend auf dem Märchen von Hans Christian Andersen
Schnitt Jeff Draheim
Musik Christophe Beck
Produktion Peter Del Vecho, John Lasseter
Stimmen in der DF Robert Palfrader, Hape Kerkeling
Stimmen in der OV Kristen Bell, Alan Tudyk, Idina Menzel, Ciarán Hinds
Verleih Walt Disney Studios

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

Schlechte Wahl

Da bin ich mit der Oscar-Academy leider gar nicht einverstanden - der eindeutig langweiligste Song hat gewonnen!

4. März 2014
10:48 Uhr

von Troublemaker

X Girl on Ice

Der Mickeymouse-Konzern hat sich wieder aufs Märchenerzählen besinnt, obwohl vorliegendes Musical nichts mit dem altbekannten Andersen-Märchen "Die Schneekönigin" zu tun hat. Die Traumschmiede Disney mag auch noch so überdimensional groß geworden sein - sie beheimatet zu Recht wohl die begnadesten kreativen Köpfe und die besten Animationskünstler, die zur Zeit für Film und Fernsehen arbeiten. Die bezaubernde und durchaus aufregende Geschichte über ein Geschwisterpaar und ein lang gehütetes Geheimnis schafft es spielend, mehrere Generationen vor der Leinwand zu vereinen. Obwohl sich die komplexe Story über das Anderssein, gesellschaftliche Isolation und Liebe jüngeren Semestern kaum erschließen wird, bleiben immer noch liebevoll gestaltete, ausgearbeitete Charaktere, die für Humor und Spannung sorgen. Die Raffinesse der agierenden Figuren samt ihrer verblüffend echten Mimik und Gestik ist sicher dem Disney eingegliederten Pixar-Team zu verdanken, die sowas einfach am Besten können.

21. April 2015
11:22 Uhr

von filmgenuss

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