Filminfo zu

The Legend of Hercules

The Legend of Hercules

Action, Fantasy. USA 2014. 99 Minuten.

Regie: Renny Harlin
Mit: Kellan Lutz, Scott Adkins, Gaia Weiss, Liam McIntyre

Halbgott. Held. Herkules. Der schöne Kellan Lutz kämpft mit reichlich Herzblut & Sixpack gegen einen Tyrannen von Ziehvater, für die Liebe einer schönen Prinzessin und mit seiner göttlichen Herkunft.

Filmstart: 1. Mai 2014

Es war einmal ein Göttervater, nennen wir ihn Zeus, der es nicht lassen konnte, mit schönen, sterblichen Frauen Babies zu zeugen. Gut so, sonst wäre niemals die großartige Geschichte von Herkules geschrieben worden, Sohn von Königin Alkmene, Ziehsohn von König Amphitryon, Halbbruder des sterblichen Iphikles und zu Anfang seines Daseins unter den Menschen als Alkide bekannt. Hollywood nimmt sich nun des Halbgotts, der nach einer Reihe von Prüfungen zum Helden und in den Olymp aufsteigt, an - wenn auch mit einer Portion künstlerischer Freiheit.

Sklave, Gladiator, Rächer. Der junge Alkide ist am Boden zerstört, als ihm seine große Liebe, die kretischen Prinzessin Hebe (Gaia Weiss), entrissen wird: Sein tyrannischer Vater (Scott Adkins) bestimmt, dass sie Iphikles (Liam Garrigan) ehelichen soll. Im gleichen Atemzug schickt Amphitryon den ungeliebten Alkide in die Schlacht in die ägyptische Wüste, wo es den Handlangern des Königs zwar nicht gelingt, ihn umzubringen, aber er wird in die Sklaverei gezwungen. Fortan nennt Alkide sich Herkules, sorgt als schier unbesiegbarer Gladiator in den Arenen der Antike für Furore und kennt nur ein Ziel: zurückzukehren nach Griechenland, um den Tyrannen vom Thron stoßen und Hebes Hochzeit mit Iphikles zu verhindern.

Unsterblich inspirierend. Mit schöner Regelmäßigkeit blättern Hollywoods Produzenten in den Sagen des klassischen Altertums und schicken Brad Pitt als Achilles aufs Schlachtfeld, kreieren mit 300 gleich ein neuen visuellen Stil oder lassen Sam Worthington die Titanen ärgern. Aber weder Spartaner noch Trojaner sind jetzt gefragt, 2014 ist das Jahr des ultimativen Superhelden der griechischen Mythologie: Herkules kommt heuer nämlich gleich im Doppelpack ins Kino. Bevor später im Jahr Dwayne Johnson seine mächtigen Oberarme in die Schlacht werfen wird, macht Kellan Lutz (Twilight und demnächst an der Seite von Stallone in The Expendables 3) mit The Legend of Hercules den Anfang als Titelheld, Prädikat: schön, stark, leidenschaftlich. Regisseur Renny Harlin, Spezialist für Action & Horror und alles dazwischen, schmettert dem Zuschauer einen waschechten Sandalenfilm entgegen, einen muskelbepackten Helden frei nach der Herkules-Mythologie, der zwischen Gladiatorenkämpfen und familiären Intrigen stets nur Augen für seine große Liebe hat.

Text:  Dina Maestrelli

Credits

Titel The Legend of Hercules
Originaltitel The Legend of Hercules
Genre Action/Fantasy
Land, Jahr USA, 2014
Länge 99 Minuten
Regie Renny Harlin
Drehbuch Sean Hood, Daniel Giat, Renny Harlin, Giulio Steve
Kamera Sam McCurdy
Schnitt Vincent Tabaillon
Musik Tuomas Kantelinen
Produktion Boaz Davidson, Renny Harlin, Danny Lerner, Les Weldon
Darsteller Kellan Lutz, Scott Adkins, Gaia Weiss, Liam McIntyre, Roxanne McKee, Liam Garrigan, Rade Serbedzija
Verleih Sony

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

Herkules mit Strähnchen?

Abgesehen von einigen geläufigen Namen hat dieser Film eher wenig mit der griechischen Mythologie zu tun. Das Drehbuch ist, wie im Artikel beschrieben, "mit einer Portion künstlerischer Freiheit" geschrieben worden.

Wenn man einige nette Kampfszenen sehen möchte, ist der Film vielleicht recht passabel, aber ansonsten sehe ich hier kaum Gründe sich durch diese 99 Minuten zu quälen.

23. April 2014
12:14 Uhr

von VladKat

Kommentar verfassen

Um Kommentare verfassen zu können, musst du eingeloggt sein.

Falls du bereits registrierter SKIP User bist, gehe zum , solltest du noch kein Benutzerprofil haben, kannst du dich hier registrieren.