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Need for Speed

Need for Speed

Action. USA 2014. 130 Minuten.

Regie: Scott Waugh
Mit: Aaron Paul, Dominic Cooper, Imogen Poots

Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht: Breaking Bad-Star Aaron Paul sinnt in der Kinoadaption der welterfolgreichsten Rennspielreihe als gelinkter Asphalt Cowboy hubraumstark auf Rache. Auf dem Beifahrersitz: die fesche Imogen Poots.

Filmstart: 20. März 2014

Speedy Gonzales mag grad noch schneller sein, dann wirds schon knapp: Tobey Marshall (Aaron Paul) gilt in seinem Heimathafen als talentiertester Street Car Racer von allen. Auf eine Profikarriere am Pedal hat er dennoch verzichtet - und stattdessen seinem Vater in der Autowerkstatt zu helfen begonnen. Nach dessen Ableben erbt er ebenjene auch - mitsamt einem gewaltigen Haufen Schulden. Wie es der Zufall so möchte, ist justament sein Ex-Renngegner Dino Brewster (Dominic Cooper) zufällig wieder zurück in der Stadt. Dieser ist nunmehr nicht nur erfolgreicher NASCAR-Teilnehmer, sondern auch gewillt, Tobey aus der Patsche zu helfen. Vermeintlich. Insgeheim hat Dino nämlich nie überwunden, dass er der schlechtere Fahrer ist - weswegen er den Rivalen in Folge gscheit übers Ohr haut: Für eine Straftat, mit der er nichts zu tun hat, wird Tobey für zwei Jahre ins Zuchthaus gesteckt. Wieder auf freiem Fuß, ist er auf sofortige Vergeltung aus. Bei einem legendären Straßenrennen in San Francisco will er Dino endgültig zeigen, wo Bartl den Sprit holt. Der erste Haken an der Sache: Dazu muss er, mit einer lässigen Auto-Dealerin (Imogen Poots) als Co-Pilotin, von New York aus erst mal an die andere US-Küste gelangen - und zwar in fast unmöglichen 45 Stunden. Der zweite Haken: Schon bald heften sich nicht nur diverse Einsatzeinheiten an seine Fersen, sondern auch von Dino herbeibestellte Kopfgeldjäger. Jetzt kann und muss Tobey beweisen, welch begnadeter Bleifuß er wirklich ist ...

Born to be vorn. Sagenhafte 140 Millionen Einheiten hat die Autorennspielreihe Need for Speed in den vergangenen zwei Jahrzehnten insgesamt abgesetzt - da kam eine Leinwandadaption nun echt nicht unbedingt aus dem Nichts. Umso überraschender präsentiert sich nun jedoch deren Umsetzung: Anstatt auf die größenwahnsinnig computereffektgestützte Überspitzung benachbarter Auto-Action-Abenteuer, setzt Regisseur Scott Waugh (Act of Valor) auf jene Sorte rohen und rasanten Asphalt-Realismus mit nerven- wie gummizerfetzenden Echt-Stunts, den man an 60er/70er-Jahre-Genreklassikern wie Fluchtpunkt San Francisco oder auch Cannonball schätzt. Kinetisch kraftvolles Kino, mit Tiger im Tank.

Text:  Christoph Prenner

Credits

Titel Need for Speed
Originaltitel Need for Speed
Genre Action
Land, Jahr USA, 2014
Länge 130 Minuten
Regie Scott Waugh
Drehbuch George Gatins basierend auf der gleichnamigen Videospiel-Serie
Kamera Shane Hurlbut
Schnitt Paul Rubell, Scott Waugh
Musik Nathan Furst
Produktion John Gatins, Patrick O'Brien, Mark Sourian
Darsteller Aaron Paul, Dominic Cooper, Imogen Poots, Dakota Johnson, Michael Keaton, Scott Mescudi, Ramon Rodriguez, Rami Malek
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

uncharismatisch und wertlos

Eine einzige Abfolge von hirnverbrannten und zudem oft vollkommen unnötigen Verfolgungsjagden.
Dargestellt von 08/15 "Schauspielern" ohne jedes Charisma,inklusive der wenigstens einigermaßen attraktiven Nebendarstellerinnen.Wobei hübsch allein, ist auch hierbei (leider) zuwenig. Sorry!
Die Dialoge zum Teil noch schlimmer als in der gleichnahmigen Rennspiel-Serie.
Und eine absolut konstruiert wirkende Handlung mit viel Pathos noch obendrauf.
So hatte ich mir die Verfilmung der äusserst erfolgreichen Serie wahrlich nicht vorgestellt.
Fazit: nicht genügend

25. März 2014
12:43 Uhr

von filmkritik

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