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Everest

Everest

Abenteuer, Drama. GB, USA 2014. 121 Minuten.

Regie: Baltasar Kormákur
Mit: Jake Gyllenhaal, Josh Brolin

Up where we don’t belong. Überwältigend bebilderte 3D-Verfilmung des dramatischen Unglücks vom Mount Everest von 1996, bei dem 8 Menschen ums Leben kamen. Mit am Berg: Jake Gyllenhaal, Sam Worthington, Jason Clarke und Josh Brolin.

Filmstart: 17. September 2015

Der Berg ruft. Hoch hinaus wollen die meisten, und der Mount Everest ist mit 8848 Metern der höchste Berg der Welt – kein Wunder, dass eine Besteigung bei vielen Menschen auf der Wunschliste steht. Einmal auf dem Gipfel der Welt stehen! Und wie so oft reagiert der freie Markt mit Angebot auf Nachfrage: Was noch vor wenigen Jahrzehnten nur wenigen Profis möglich war, ist mitttlerweile fast schon „Breitensport“: Ende der 1980er Jahre entstanden kommerzielle Agenturen für Everest-Besteigungen, die für ihre Kunden zum Paketpreis den kompletten Trip organisieren: von Visum über Ausrüstung, Führer, Sherpas, Lager Logistik bis zur Müllentsorgung. Der gewaltige Berg als All-inclusive-Erlebnisreise.

Gipfel für alle. Profit steht hier natürlich im Vordergrund – und so wird immer öfter bei der Sicherheit gespart, wenn man dafür noch ein paar zahlende Kunden mehr auf den Gipfel schafft. Und an mancher Gletscherspalte entsteht bei guten Wetterbedingungen mittlerweile gar regelrechter Climber-Stau. Die schwerwiegenden Risiken der Aufstiegs, allen voran die Kälte, die unberechenbaren Wetterkapriolen und die großen gesundheitlichen Gefahren eines Aufenthalts  in Gegenden über ca. 7000 Metern Seehöhe, treten in den Hintergrund, Zwischenfälle werden heruntergespielt. Bis es schließlich im Jahr 1996 zu der Tragödie kommt, die schlicht als „Unglück vom Mount Everest“ in die Geschiche eingeht: Anfang Mai werden mehr als 30 Bergsteiger aus zwei verschiedenen Expeditionsteams beim Aufstieg von einem Wetterumschwung überrascht. Unter höchst dramatischen Umständen konnte sich zwar die Mehrzahl von ihnen retten bzw. wurde gerettet, aber acht Menschen verloren ihr Leben, darunter auch erfahrene Bergführer.

Magic Mountain. Der isländische Regisser Baltasar Kormákur (Contraband, 2 Guns) hat die damaligen Ereignisse nun als bildgewaltiges 3D-Epos verfilmt. Stars wie Jake Gyllenhaal, Jason Clarke, Sam Worthington und Josh Brolin kämpfen am Berg ums Überleben, während ihre Ehefrauen (u. a. Keira Knightley, Robin Wright) versuchen, von fern die Rettung zu organisieren. Der wirkliche Star aber war natürlich der Berg selbst: Gedreht wurde so weit wie möglich an den Originalschauplätzen. Und  während der Dreharbeiten mussten die Schauspieler am eigenen Leib erleben, wie gnadenlos der mächtige Mount Everest sein kann – dem packenden Filmvergnügen kam das allerdings ausgesprochen zugute. 

Text:  Kurt Zechner

Credits

Titel Everest
Originaltitel Everest
Genre Abenteuer/Drama
Land, Jahr GB/USA, 2014
Länge 121 Minuten
Regie Baltasar Kormákur
Drehbuch Simon Beaufoy, Lem Dobbs
Kamera Salvatore Totino
Schnitt Mick Audsley
Musik Dario Marianelli
Produktion Nicky Kentish Barnes, Tim Bevan, Tyler Thompson
Darsteller Jake Gyllenhaal, Josh Brolin, Jason Clarke, John Hawkes, Sam Worthington, Elizabeth Debicki, Keira Knightley, Emily Watson
Verleih UPI

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

Uahhh

Viel Schnee und viel Berg!

2. Oktober 2015
16:11 Uhr

von Alice Gerlach

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