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The Interview

The Interview

Komödie. USA 2014. 112 Minuten.

Regie: Evan Goldberg, Seth Rogen
Mit: James Franco, Seth Rogen

Kam Jong um? Seth Rogen und James Franco heften sich in Attentatsmission an Nordkoreas Nr. 1 - mit erwartbar ausgelassen-abgedrehten Folgen.

Filmstart: 6. Februar 2015

1000 Folgen Erfolg: Skylark Tonight nennt sich die nicht sonderlich seriöse Promi-Show, mit der es der Moderator Dave Skylark (James Franco) und sein Producer Aaron Rapaport (Seth Rogen) zu ansehnlichem Fernseh-Fame gebracht haben. Für voll genommen werden die beiden dafür in der Branche allerdings nicht - und das wurmt natürlich. Da tut sich aus heiterem Himmel die Chance auf einen Coup der Sonderklasse auf. Ausgerechnet Nordkoreas Leader Kim Jong-un (Randall Park) entpuppt sich als Fan der Sendung und wäre sogar bereit, sich in seiner Heimat interviewen zu lassen. Nicht ganz so unerwartet äußert daraufhin die CIA Interesse an dem Trip, verknüpft mit einem speziellen Anliegen: Wenn man denn mal schon so hautnah dran sei am ungeliebten Despoten, dann könne man diesen doch auch gleich über den Jordan befördern ...

Für seine nach Das ist das Ende zweite Kooperation setzt das Trio Seth Rogen, Evan Goldberg und James Franco auf Kontroverse: Schon lange vor Fertigstellung von The Interview wurde das nordkoreanische Regime protestierend bei der UNO vorstellig. Dabei hätte man in Pjöngjang eigentlich nur die fertige Fassung abwarten müssen, in der nämlich ohnehin alle Parteien ihr Fett in Pointenform gleichermaßen kübelweise abkriegen. Ein unerhörter, aber eben auch ein unerhört komischer Film.

Text:  Christoph Prenner

Credits

Titel The Interview
Originaltitel The Interview
Genre Komödie
Land, Jahr USA, 2014
Länge 112 Minuten
Regie Evan Goldberg, Seth Rogen
Drehbuch Dan Sterling
Kamera Brandon Trost
Schnitt Zene Baker, Evan Henke
Musik Henry Jackman
Produktion Evan Goldberg, Seth Rogen, James Weaver
Darsteller James Franco, Seth Rogen, Lizzy Caplan, Randall Park, Reese Alexander, Diana Bang
Verleih Sony

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

Blödeln für den Weltfrieden

Wie schlimm kann ein Film sein, der Hackerterror und fernöstliches Säbelrasseln nach sich zieht? Die Neugierde obsiegt über das echte Interesse an den Film, denn so ausgefallen und radikal kann Publicity sein. Werbung braucht der Film keine mehr, er geht ohnedies in die Filmgeschichte ein - als einer weniger Filme, der wirtschaftspolitisch einiges bewegt hat, unabhängig davon ob im positiven oder negativen Sinne. Tatsächlich aber hat die radikale, bis zuletzt konsequente Diktatorenverarsche durchaus satirisches Potenzial, leider jedoch ist Seth Rogen, der das Drehbuch schrieb, wie sein Kollege Seth McFarlane (A Million ways to die...) nie aus der kindlichen Analphase herausgekommen. Unerklärlich, wer das lustig findet.

21. April 2015
11:26 Uhr

von filmgenuss

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