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Jason Bourne

Jason Bourne

Action, Thriller. USA 2016. 123 Minuten.

Regie: Paul Greengrass
Mit: Matt Damon, Julia Stiles, Alicia Vikander, Tommy Lee Jones

Drei Filme lang haderte Jason Bourne (Matt Damon) mit seiner Amnesie. Doch nun, da ihm klar ist, wer er ist – gehen die Probleme erst so richtig los. Schadenfroh können wir uns also auf hochkarätige Action, rasante Verfolgungsjagden, alte Bekannte (Julia Stiles) und neue Verfolger (Tommy Lee Jones, Alicia Vikander) gefasst machen.

Filmstart: 11. August 2016

Undercover total. David Webb aka Jason Bourne (Matt Damon) fliegt seit seinem letzten öffentlichen Abenteuer weit unter dem Geheimdienst-Radar. Irgendwo in Südosteuropa verdient er seine harten Brötchen in illegalen Faustkämpfen mit der lokalen Macho-Bevölkerung – die Elite-Ausbildung, an die er sich nicht erinnern kann, hilft da ziemlich. Doch dann steht plötzlich eine alte Bekannte vor ihm, die er garantiert nicht vergessen hat: seine ehemalige Kollegin Nicky Parsons (Julia Stiles).

Uncover brutal. Die konfrontiert den Ex-Agenten mit heftigen Tatsachen: Jason hatte sich ja einst, wie wir in den vorhergehenden Filmteilen erfahren durften, für die geheimnisvolle Operation Treadstone verpflichten lassen, um den Tod seines Vaters zu rächen. Doch diese hehren Hintergründe seien eine Lüge gewesen, meint Nicky: In Wahrheit ging’s bei Treadstone um was ganz anderes, und Nicky bittet nun um Jasons Unterstützung, um die wahren Hintergründe offenzulegen – als Whistleblower, ganz im Stil von Edward Snowden oder Julian Assange.

Das alles bringt natürlich die graue Eminenz beim CIA auf den Plan: Geheimdienstboss Robert Dewey (Tommy Lee Jones) setzt sofort einen weiteren Top-Hitman aus dem CIA-Fundus auf Bourne an (Vincent Cassel setzt wieder einmal sein fieses Killergesicht auf). Doch zum Glück sind auch ein paar fähige Leute auf seiner Seite – wie die CIA-Agentin Heather Lee (Hollywoods neues Euro-Darling Alicia Vikander), die Jason dann aber doch ganz schön gefährlich wird, allerdings eher auf privater Ebene. Derweil geht Jason auch den wahren Umständen um den gewaltsamen Tod seines Vaters immer mehr auf den Grund, und was er da herausfindet, ist keineswegs beruhigend …

Allover, nocheinmal. Nachdem der vierte Teil der Jason Bourne-Franchise, Das Bourne Vermächtnis mit Jeremy Renner, nicht so wirklich durchstarten konnte, holte man statt den Schmiedls halt doch wieder die Schmiede an die Front: Regisseur Paul Greengrass, der schon Die Bourne Verschwörung und Das Bourne Ultimatum inszenierte, und Hauptdarsteller Matt Damon sorgen erneut für Profi-Action mit Tiefgang. Die Story stammt diesmal von Greengrass und Christopher Rouse, der auch den Schnittmeister macht, und spielt an zahlreichen atemberaubenden Schauplätzen rund um den Globus – bis hin zum spektakulären Finale in Las Vegas.

Text:  Kurt Zechner

Credits

Titel Jason Bourne
Originaltitel Jason Bourne
Genre Action/Thriller
Land, Jahr USA, 2016
Länge 123 Minuten
Regie Paul Greengrass
Drehbuch Paul Greengrass, Christopher Rouse
Kamera Barry Ackroyd
Schnitt Christopher Rouse
Musik David Buckley, John Powell
Produktion Gregory Goodman, Frank Marshall, Jeffrey M. Weiner, Paul Greengrass, Matt Damon
Darsteller Matt Damon, Julia Stiles, Alicia Vikander, Tommy Lee Jones, Vincent Cassel, Riz Ahmed, Ato Essandoh, Albert Finney
Verleih UPI

3 Kommentare

Nur für Action-Fans

Von Thriller ist hier nichts zu merken - hier hat man den Eindruck es geht nur darum, eine Verpackung für wilde Verfolgungs- und Kampfszenen zu produzieren. Die Bezeichnung "Profi-Action mit Tiefgang" ist schlichtweg irreführend. Die Handlung bleibt Nebensache. Selbst in der letzten Reihe des Kinos ist die Kameraführung und der Schnitt schwer zu ertragen, wirklich verfolgen kann man die Szenen kaum - ist aber auch besser so, denn so viele unzerstörbare Autos und ein Jason Bourne mit mindestens 7 Leben, der auch einen Absturz aus dem 5. Stock überlebt sind nur noch lächerlich.
Einen nächsten Teil werde ich mir mit Sicherheit nicht mehr antun.

23. August 2016
07:47 Uhr

von cipin1

Matt Damon reichts!

Ein halbwegs unterhaltsamer Thriller, der zwar nichts Neues von der Geheimdienstfront zu berichten weiß, aber Fans von reißbrettartigen Crossover-Duellen diverser guter, halbguter und böser Top-Agenten über den Abend bringt. Die ganze Kritik auf https://filmgenuss.wordpress.com/2016...

1. Dezember 2016
09:33 Uhr

von filmgenuss

Jason Bourne bleibt Jason Bourne

Hat man einen gesehen, hat man sie alle gesehen. So scheint es zumindest auch bei diesem Teil.

Wer bin ich? Warum bin ich? Man kann niemandem trauen.
-- Kennen wir schon. Haben wir schon gesehen. Kann man sich bei Gelegenheit nochmal geben.

2/5 für Einfallslosigkeit

20. Dezember 2016
00:18 Uhr

von Cornetto

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