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Ruhet in Frieden - A Walk Among the Tombstones

A Walk Among the Tombstones

Krimi. USA 2014. 114 Minuten.

Regie: Scott Frank
Mit: Liam Neeson, Dan Stevens, Brian 'Astro' Bradley

Einsamer Wolf. Liam Neeson streift als Ex-Cop mit dunkler Vergangenheit durch die dreckigsten Ecken des Big Apple - einem sadistischen Serienkiller-Duo auf den Fersen.

Filmstart: 14. November 2014

Schicksalstag. Als der New Yorker Cop Scudder (Liam Neeson) im Pub seines Vertrauens gerade sein Einsermenü - Bier & Schnaps - in sich hineinschüttet, ereignet sich ausgerechnet hier und jetzt ein brutaler Raubüberfall. Scudder zögert keine Sekunde, rennt und schießt den drei Angreifern hinterher und bringt sie zur Strecke. Und damit auch gleich seine Karriere beim NYPD, denn es entstand bedauerlicher Kollateralschaden, der seither schwer auf Scudders Seele lastet. Acht Jahre später ist Scudder Stammgast bei den Anonymen Alkoholikern und als nicht lizensierter Privatdetektiv in der Stadt unterwegs. Jetzt soll er für Drogenboss Kenny (Dan Stevens, Downton Abbey) diskret jenen Abschaum aufscheuchen, der Kennys Frau erst entführt und schließlich - nach der Zahlung eines Batzens Lösegeld - in viele Teile zerstückelt retourniert hat. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Mörder haben schon dem nächsten Opfer die Klinge angesetzt ...

Der bisher eher als Drehbuchautor in Erscheinung getretene Scott Frank (Get Shorty, Out of Sight, Minority Report, Die Dolmetscherin) legt seine Verfilmung des Scudder-Romans Endstation Friedhof des US-Amerikaners Lawrence Block als dunkel-dreckiges Krimi-Drama mit wenigen Lichtblicken an. Die Rolle des harten Einzelgängers auf dem Weg zur Läuterung ist Liam Neeson wie auf den Leib geschneidert.

Text:  Dina Maestrelli

Credits

Titel Ruhet in Frieden - A Walk Among the Tombstones
Originaltitel A Walk Among the Tombstones
Genre Krimi
Land, Jahr USA, 2014
Länge 114 Minuten
Regie Scott Frank
Drehbuch Scott Frank basierend auf dem Roman von Lawrence Block
Kamera Mihai Malaimare Jr.
Schnitt Jill Savitt
Musik Carlos Rafael Rivera
Produktion Tobin Armbrust, Danny DeVito, Brian Oliver, Michael Shamberg, Stacey Sher
Darsteller Liam Neeson, Dan Stevens, Brian 'Astro' Bradley, David Harbour, Maurice Compte, Eric Nelsen, Ólafur Darri Ólafsson, Sebastian Roché
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

3 Kommentare

Film ist ganz OK und durchaus sehenswert, aber...

... ich habe schon bessere mit Liam Neeson gesehen. Taken und Taken 2 waren z.B. deutlich besser.

22. November 2014
01:59 Uhr

von Greg

Gottseidank nicht annäherend so schwachsinnig wie Taken

Ruhet in Frieden wird zwar nicht mein neuer Neeson-lieblingsfilm, aber bedeutend sinnvoller als die Taken-Reihe (Filme für die videogames-zielgruppe) ist er jedenfalls.

22. November 2014
09:24 Uhr

von Virago95

Mach mir den Clint

Das spannende Kriminaldrama unter bleiernem Himmel erinnert an die düsteren Schwedenkrimis der letzten Jahre, spart Action und Tempo fast zur Gänze aus und präsentiert einen ungewohnt bedächtigen Liam Neeson, der fast schon an den guten alten Clint Eastwood in seinen Altersrollen erinnert. So beklemmend manche Szenen auch sind - bei diesem Nägelbeisser will man dranbleiben. Bis zum Schluss, der letzten Endes leider nicht anders kann, als altbewährte Genremuster zu bedienen.

10. Februar 2015
22:04 Uhr

von filmgenuss

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