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Geostorm

Geostorm

Action. USA 2016. 109 Minuten.

Regie: Dean Devlin
Mit: Gerard Butler, Katheryn Winnick

Wir stehen vor der Klima-Apokalypse. Gut, dass ein paar mutige Menschen wenigstens im Kino einen Weg finden, um damit umzugehen: In diesem handfesten Katastrophenfilm von Roland Emmerichs Weggefährten Dean Devlin kämpfen Gerard Butler und seine wackeren Genossen mit allen Mitteln gegen den Wetter-Worst Case an.

Filmstart: 20. Oktober 2017

Worum geht’s?

Ein Szenario, das immer realer wird – aber zum Glück in dieser Drastik derweil nur im Kino stattfindet: Der Klimawandel ist völlig außer Kontrolle geraten, die Menschheit steht vor einer existenziellen Bedrohung. In letzter Sekunde ereilt die Regierungen der Welt jedoch ein unerwarteter Anfall von Vernunft und sie einigen sich auf die Entwicklung und Errichtung eines ausgeklügelten Satelliten-Netzwerks, das den ganzen Planeten umspannt. Dieses Netzwerk, genannt „Dutch Boy Programm“, ist mit ultramoderner Geo-Engineering-Technologie ausgestattet und kann so zahlreiche Naturkatastrophen verhindern.Uff, Menschheit gerettet. Aber halt: Der Film hat doch gerade erst angefangen! Noch gibt’s kein Happy End – dafür einen Plot Twist: Es wird alles noch viel schlimmer! Denn aus mysteriösen Gründen beginnen die Dutch-Boy-Satelliten auf einmal, Wetterkatastrophen auszulösen anstatt sie zu verhindern. Astronaut Jake Lawson (Gerard Butler) macht sich daran, herauszufinden, was die Fehlfunktionen verursacht – und muss dabei ausgerechnet mit seinem kleinen Bruder Max (Jim Sturgess) zusammenarbeiten, mit dem er eigentlich nichts mehr zu tun haben wollte. Jedenfalls stoßen Lawson und sein Team bald auf eine erschreckende Wahrheit: Hinter den diversen verrücktspielenden Wettersatelliten steht keine Falschprogrammierung und auch keine plötzlich erwachte Maschinenintelligenz, sondern ganz offensichtlich ein durchdachter böser Plan. Und der einzige Mensch, der die Codes für die Steuerung der Satelliten in der Hand hat, ist ausgerechnet Präsident Andrew Palma (Der Pate-Legende Andy Garcia) …

Was steckt dahinter?

Von Stargate bis Independence Day waren Roland Emmerichs Blockbuster in Hollywood durchaus wegweisend. Und sie hatten stets eines gemeinsam: Den Drehbuchautor und Produzenten Dean Devlin, Emmerichs langjährigen Freund und künstlerischen Weggefährten. Schließlich wagte sich Devlin, ganz ohne Emmerichs führende Hand, erstmals an ein eigenes Projekt – das nun, nach zahlreichen Überarbeitungen (und sogar einem Eingriff von Jerry „Master of Disaster“ Bruckheimer himself) endlich das Licht der Welt erblickt. Und Geostorm wurde, sehr zur Freude der Freunde des Genres, ein klassischer Katastrophenfilm: Mit groß dimensionierter und mit viel Trickserei in Szene gesetzter Menschheitsbedrohung – und exquisit besetztem Ensemble-Cast.

Was wird geboten?

Tornados zerstören Manhattan, Feuersbrünste fegen über Tokio hinweg, die Flutwelle schluckt Rio de Janeiro – und das Beste daran: Es ist alles nur großes Kino. Wer sich gern mal zwei Stunden Auszeit von den diversen ganz realen, aktuellen Katastrophenszenarien verschaffen will, um hautnah mitzuerleben, wie alles noch viel viel schlimmer sein könnte, der ist in Geostorm bestens aufgehoben: Nichts ist bekanntlich so schön wie die Apokalypse, aus der Ferne betrachtet.

Credits

Titel Geostorm
Originaltitel Geostorm
Genre Action
Land, Jahr USA, 2016
Länge 109 Minuten
Regie Dean Devlin
Drehbuch Dean Devlin, Paul Guyot
Schnitt Ron Rosen
Produktion Herb Gains
Darsteller Gerard Butler, Katheryn Winnick, Ed Harris, Abbie Cornish, Jim Sturgess, Andy Garcia, Alexandra Maria Lara, Daniel Wu, Eugenio Derbez
Verleih Warner
Altersempfehlung ab 12

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