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John Wick

John Wick

Action. China, Kanada, USA 2014. 101 Minuten.

Regie: Chad Stahelski, David Leitch
Mit: Keanu Reeves, Alfie Allen, Michael Nyqvist

Ultrapayback. Jemand hat sich mit John Wick (Keanu Reeves) angelegt, sein Auto gestohlen, seinen Hund ermordet - der dümmste aller möglichen Fehler. Jetzt heißt es ein Mann gegen den Rest aller Schwerstkriminellen. Oder: Matrix meets Dirty Harry.

Filmstart: 30. Januar 2015

Einzelgänger. John Wick (Keanu Reeves) mag in seiner Vorstadt-Villa mit seiner Hündin Daisy ein unauffälliges und beschauliches Leben führen. Aber wenn er in seinem 69er Ford Mustang durch die Gegend cruised wie ein Fluchtfahrer, ist unverkennbar, dass der Mann eine bewegte Vergangenheit haben muss. Junge russische Gangster erkennen sowas nicht. Die haben nur Geld, Weiber, Schießgewehre und Konkurrenzkampf im Schädel. Und wenn sie so wie Iosef Tarasov (Alfie Allen) der Sohn eines altgedienten, überaus mächtigen Russenmafia-Bosses sind, halten sie sich ohnehin für unbesiegbar. Und unsterblich. Das Schicksal will es, dass Iosef und John Wick an einer Tankstelle aufeinandertreffen. Iosef will Johns Wagen kaufen, der gibt ihn natürlich nicht her, und das endet in gewissen Unfreundlichkeiten. Später, des Nachts, bricht Iosef mit seinen Leuten in Johns Haus ein. Die Russen dreschen ihn wie einen Tanzbären, zwingen ihn, dabei zuzusehen, wie sie seinen Hund umbringen, und stehlen seinen Wagen.

Dummer Russenbub. Iosef weiß da noch nicht, dass John Wick vor einigen Jahren im Auftrag seines Vaters Viggo (Michael Nyqvist) dessen Konkurrenz aus dem Weg geräumt hat - im Alleingang ausgerottet, bis auf den letzten Mann. John ist nämlich die gefährlichste Auftragskillermaschine des dritten Jahrtausends. Sein tödliches Handwerk hat er nur sein lassen, um sich um seine kranke Frau zu kümmern. Und das letzte Geschenk, das diese ihm hinterlassen hat, war ein Welpe namens Daisy. Lange Rede, kurzer Sinn: John Wick ist zurück - wider Willen, aber ganz und gar. Weder gutes Zureden noch Millionen Dollar noch ein Heer von Auftragskillern können Iosef und Viggo jetzt noch helfen.

Der erste Pflichtfilm des jungen Jahres 2015 für Action-Fans. Und er legt die Latte ganz schön hoch. Reeves, Regisseur Chad Stahelski und Produzent David Leitch kennen sich aus den Zeiten der Matrix-Trilogie, wir haben hier somit ein Re-Teaming der Superlative. Eine entsprechende Handschrift trägt John Wick: extrem ästhetisierte Actionchoreographie, schwerkraftverachtende Schieß-Prügel-Akrobatik, ultracoole Figuren und One-Liner - wer hätte gedacht, dass der gute alte Keanu nochmal zu solch betörender Hochform aufläuft!

Text:  cz

Credits

Titel John Wick
Originaltitel John Wick
Genre Action
Land, Jahr China/Kanada/USA, 2014
Länge 101 Minuten
Regie Chad Stahelski, David Leitch
Drehbuch Derek Kolstad
Kamera Jonathan Sela
Schnitt Elísabet Ronaldsdóttir
Musik Tyler Bates, Joel J. Richard
Produktion Basil Iwanyk, David Leitch, Eva Longoria, Chad Stahelski, Mike Witherill
Darsteller Keanu Reeves, Alfie Allen, Michael Nyqvist, Bridget Moynahan, Willem Dafoe, Adrianne Palicki, Lance Reddick, Omer Barnea, John Leguizamo, Ian McShane
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

3 Kommentare

Who loves Keanu Reeves???? Wer liebt Keanu Reeves???

Keanu Reeves needs time to find the Charakter of Action. Not to worry, he is at his best time, to do in Acting. I guess he is not good in playing theatralic but no one suits every role. Who knows all faces except an actor? So if you like fights it´s good for you to see this movie. It`s not easy to find an opinion on the topic of revenge. You will love this movie if you have an idea of fighting.

Ich mag es, dass er versucht sich als Schauspieler zu verbessern. Er kann nur besser sein als er wirklich ist!

19. Januar 2015
16:57 Uhr

von LAURA7

Sterben mit Stil

Handlungsmäßig gibt der Film nicht mehr her als ein Ego-Shooter auf der Konsole, aber das ist schon in Ordnung. Die Besetzung ist großartig, stilistisch ist das ganze auch fein geworden, und Keanu schaut einfach immer noch unfassbar gut aus - 50 ist bei ihm definitiv das neue 30!

18. Februar 2015
10:56 Uhr

von Virago95

Ego Shooter

Wie einst Arnold Schwarzenegger in Phantom Kommando pflastern diesmal bei Keeanu Reeves unzählige Leichen seinen Weg. Aber nicht, um wie in den 80ern seine Tochter zu befreien, sondern einfach um Rache zu nehmen - oder um aufgestaute negative Energie loszuwerden. Wie digitale Pappfiguren in einem Ego-Shooter-Spiel kippen links und rechts vom schwarz bekleideten Wüterich die bösen Buben weg - so einen oberflächlichen Ballerfilm hätte ich Reeves gar nicht zugetraut. Obendrein rechfertigt der böse Streich der Unterwelt-Machos nicht wirklich diesen apokalyptischen, von der ersten Minute an vorhersehbaren Amoklauf. Wenn man genau danach sucht, würde man bei Steven Seagal sicherlich einen ähnlichen langweiligen Reisser finden.

19. Mai 2015
09:52 Uhr

von filmgenuss

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