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Deepwater Horizon

Deepwater Horizon

Drama. USA 2016.

Regie: Peter Berg
Mit: Dylan O'Brien, Mark Wahlberg

Mark Wahlberg versucht als Chefelektriker einer Ölbohrplattform, die ultimative Katastrophe zu verhindern: nervenzerfetzender Thriller um die Havarie der Deepwater Horizon.

Filmstart: 25. November 2016

Im ersten Moment war es nur eine Schlagzeile. Dann kamen die Bilder der brennenden Ölplattform, die Zahlen: elf Tote, dutzende Verletzte. Die Umweltkatastrophe ist bis heute nicht bewältigt, unzählige Tiere verendeten im Ölteppich. Doch es braucht einen Film wie Deepwater Horizon, um die Katastrophe der gleichnamigen Ölbohrplattform annähernd zu begreifen, die im April 2010 die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA verursachte. Mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle als Chefelektriker Mike Williams ist Peter Berg (Lone Survivor) ein spektakulärer Film gelungen, der noch die letzten Zweifler überzeugen dürfte, dass Tiefenbohrungen im Meer zu riskant sind, um unsere gesamte Zivilisation weiterhin auf Erdöl basieren zu lassen – auch wenn das gar nicht die eigentliche Stoßrichtung des Films ist: Deepwater Horizon funktioniert genauso als Abenteuerfilm um eine eingeschworene Crew (u. a. mit Kurt Russell und, ganz großartig: Gina Rodriguez!), die sich gegen den Druck inkompetenter Auftraggeber (u. a. John Malkovic) wehren muss, als Story um amerikanisches Heldentum und tiefe Freundschaft, und als Katastrophenthriller, dem der wahre Hintergrund noch mehr Dringlichkeit verleiht. Denn gegen das, was auf der Deepwater Horizon passiert ist, wirkt Titanic wie ein verregneter Sonntagsbootsausflug.

Text:  Magdalena Miedl

Credits

Titel Deepwater Horizon
Originaltitel Deepwater Horizon
Genre Drama
Land, Jahr USA, 2016
Regie Peter Berg
Drehbuch Matthew Michael Carnahan, J.C. Chandor
Schnitt Colby Parker Jr.
Produktion Jonathan King, Lorenzo di Bonaventura, Mark Wahlberg
Darsteller Dylan O'Brien, Mark Wahlberg, Kate Hudson, Kurt Russell, Gina Rodriguez, John Malkovich
Verleih Constantin Film

1 Kommentar

MASCHINE BRENNT!

Peter Berg´s mit Sicherheit akribische Nacherzählung der chronologischen Ereignisse an Bord des freischwimmenden Ölbohrturms von Transocean ist ein reiner, schlichter Katastrophenfilm geworden. Aber so rein und schlicht, als wäre es ein Drehbuch aus der guten alten Zeit der Desasterfilme, so um die Mitte der Siebziger, lange bevor Roland Emmerich Lust am Zerstören von Großstädten bekommen hat. Ganz so, wie man es womöglich aus den Lehrbüchern übers Filmemachen gelernt hat, liefert Berg ein handwerklich fehlerfreies Schaustück ab. Doch diese gemeisterte Hausaufgabe ist längst kein ganzer Film. Die ganze Kritik auf https://filmgenuss.wordpress.com/2016...

12. Dezember 2016
19:16 Uhr

von filmgenuss

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