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My Little Pony

My Little Pony: The Movie

Trickfilm. Kanada, USA 2017. 89 Minuten.

Regie: Jayson Thiessen

Regenbogen! Glitzer! Noch mehr Regenbogen und Glitzer!!! Die kultigen Tierchen tänzeln endlich über die große Leinwand: Flashiger als die Trolls, bunter als die Schlümpfe und mit genug positiver Message für Generationen an Weltfrieden.

Filmstart: 6. Oktober 2017

Worum geht’s?

Viele bunte Ponys! Es geht heiß her in Ponyville, der Hauptstadt von Equestria. Twilight Sparkle, eine der insgesamt vier Prinzessinnen des Landes, steckt nämlich mitten in den Vorbereitungen für ein großes Festival, das ihre kulturellen Werte ganz groß feiern soll: Freundschaft, Fantasie und Farbenkraft!

Doch leider kann man, genau wie auf der Erde, auch in der bunten Welt der Ponys selten ausgelassen feiern, ohne dass es wieder einmal irgendjemandem nicht passt. So zieht plötzlich ein dunkler Schatten über Ponyville und ein beunruhigend großes Luftschiff setzt zur Landung an. Heraus kommt der mächtige Sturmkönig – sowie seine fiese rechte Hand, die Kommandantin Tempest Shadow. Und die ist ein ganz spezielles Pony: Einst selbst in Equestria aufgewachsen, fühlte sie sich ausgestoßen, nachdem sie durch einen tragischen Unfall ihr Einhorn-Horn samt dessen magischer Kräfte verloren hat. Danach schlug sie sich auf die dunkle Seite der Macht, Schluss mit Regenbogen.

Der schirche, farblose Sturmkönig möchte im Grunde nichts lieber, als auch noch dieses herrliche Land in seine grauen Klauen zu bringen, um hernach die ganze Welt beherrschen zu können. Die Prinzessinnen des Tages, der Nacht und der Familie hat er nämlich alle schon besiegt; allerdings ist Twilight Sparkle, die Prinzessin der Freundschaft, aus weit härterem Holz geschnitzt. Zusammen mit ihren allerbesten Freundinnen – gemeinsam sind sie die „Mane 6“, ein Wortspiel aus „mane“ (Mähne) und „main“ (Haupt-) – sucht sie nach Hilfe, um ihr Reich zu retten. Mit dabei sind Rainbow Dash, das geflügelte Einhorn; Applejack, das orange Pony mit dem Cowboyhut; Fluttershy, das hellgelbe Pony mit dem Schönheitsfleck; Pinkie Pie, das hellrosa Erdpony, und Rarity, ein echtes Einhorn mit weißem Fell und violetter Mähne. Gemeinsam fliehen sie Richtung Süden. Denn dort gibt es, unter der Regentschaft von Königin Novo, das Unterwasser-Königreich Seaquestria – Stichwort: Seepferde …

Wer ist dabei?

Regie bei dieser wunderbaren 2D-Zeichentrick-Extravaganza führte Jayson Thiessen, der bereits für die TV-Zeichentrickserie My Little Pony – Freundschaft ist Magie maßgeblich verantwortlich zeichnete. Als Stimmen konnte man, neben der Stammsynchronbesetzung der Show, ein großzügiges Aufgebot von hochkarätigen Fans verpflichten: In der englischen Fassung sprechen Emily Blunt (Sicario), Liev Schreiber (Ray Donovan), Michael Penã (End Of Watch), Uzo Aduba (Orange Is The New Black), Zoe Saldana (Avatar) sowie Pop-Queen Sia, in der deutschen tun dies unter anderem Maite Kelly (genau, die aus der gleichnamigen Musikerfamilie) und Schlagerstar Beatrice Egli.

Was wird geboten?

1982 erfand die amerikanische Illustratorin und Designerin Bonnie Zacherle die quietschbunten Plastikponys, die von der Spielzeugfirma Hasbro weltweit vertrieben werden. Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich die kreuzfidelen Bunthufer seitdem nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen: als farbenfrohes Wahrzeichen der Toleranz und weltweites Symbol der LGBT-Bewegung. Also eben ganz genau als das, was sich Prinzessin Twilight Sparkle schon immer gewünscht hat: Freundschaft über alle Grenzen hinweg! 

Text:  Gini Brenner, Kurt Zechner

Credits

Titel My Little Pony
Originaltitel My Little Pony: The Movie
Genre Trickfilm
Land, Jahr Kanada/USA, 2017
Länge 89 Minuten
Regie Jayson Thiessen
Drehbuch Meghan McCarthy, Rita Hsiao, Michael Vogel , Joe Ballarini
Stimmen in der DF Beatrice Egli, Gil Ofarim, Anne Wünsche
Stimmen in der OV Emily Blunt, Tara Strong, Liev Schreiber, Michael Peña, Sia, Andrea Libman, Zoe Saldana, Maite Kelly
Verleih Tobis

1 Kommentar

Herziger Film für junge Mädchen

Im Gegensatz zu anderen Animationfilmen, sind die Figuren in diesem sehr einfach gezeichnet, was jedoch mal eine nette Abwechslung liefert zu überproduzierten Werken. Es gibt keine besonders schaurigen Szenen, es wird ab und zu gesungen, d.h. der Film wird besonders bei kleinen Mädchen auf Anklang stoßen. Man versteht die Handlung auch, ohne die entsprechende Serie zu kennen.

11. Oktober 2017
19:55 Uhr

von Screamqueen

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