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Happy Deathday

Happy Death Day

Horror, Mystery, Thriller. USA 2017. 96 Minuten.

Regie: Christopher Landon
Mit: Jessica Rothe, Israel Broussard

Und täglich grüßt der Sensenmann. Egal, was die junge Tree (Jessica Rothe) unternimmt: Sie wird in diesem wendungsreichen Horror-Thriller von einem maskierten Mörder über den Jordan geschickt – jeden immer wieder von vorne erlebten Geburtstag aufs Neue.

Filmstart: 16. November 2017

Worum geht’s?

So hatte sich die Studentin Tree (Jessica Rothe) den Start in ihren Geburtstag nicht vorgestellt: übelst verkatert kommt sie im speckigen Zimmer eines Typen, der sich als Carter (Israel Broussard) vorstellt, wieder zur Besinnung. Die Zelte sind schnell abgebrochen, die Laune freilich im Eimer – was sie auch absolut jeden, der ihr am Campus über den Weg läuft, unverblümt spüren lässt. Doch der ohnehin schon verpfuschte Freudentag nimmt ganz zu seinem Ende noch einmal eine besonders schlimme Wendung: Spätnachts fällt ein maskierter Unbekannter über Tree her und ermordet sie kaltblütig. Statt des Jenseits erwartet sie am nächsten Morgen jedoch das Szenario mit dem Murmeltier; es ist wieder ihr Geburtstag, sie liegt erneut in Carters Bett usw. usf. Und auch sonst geht alles von vorne los – bis hin zu ihrem fremdverschuldeten Ableben. Selbiges spielt sich zwar ganz anders ab als beim ersten Mal, hat aber, genau, die bereits bekannten Folgen: die Zeitschleife spuckt sie hernach erneut am Beginn ihres Geburts- und eben auch Todestages aus. Um diesem erbarmungslosen Kreislauf entkommen zu können, muss Tree in erster Linie mal der Identität des Slashers mit der Schweinchenmaske auf die Schliche kommen. Keine leichte Übung: Schließlich ist wegen ihrer herablassenden, gewissenlosen Art der Kreis der Verdächtigen – von der Ehefrau ihres Lovers bis zur mies behandelten Mitbewohnerin – alles andere als überschaubar.

Was steckt dahinter?

Wo Blumhouse drauf steht, ist sehr wahrscheinlich Erfolg drin: Mit Mini-Budgets, die kaum je den einstelligen Millionenbereich übersteigen, landet die kalifornische Produktionsfirma regelmäßig höchst profitable (Horror-)Kassenschlager – von Paranormal Activity über Insidious bis hin zu The Purge. Happy Death Day ist da keine Ausnahme: Der grade mal 4,5 Mio. Dollar teure Streifen konnte in seiner Startwoche Blade Runner 2049 mit Respektabstand auf Platz zwei der US-Kinocharts verweisen.

Was wird geboten?

"Und täglich grüßt das Murmeltier trifft Scream“ ist eine bestechend einfache Idee, die dennoch fast ein Jahrzehnt gebraucht hat, bis sie es auf die Leinwand schaffte. Gut, dass es geklappt hat: Das gewitzte, kurzweilige Potpourri aus Horror und SciFi-Thriller ergibt einen jener Filme, die man sich nach dem Ende am liebsten gleich noch einmal anschauen möchte – was ja auch im Sinne seiner Erfinder sein dürfte.

Text:  Christoph Prenner

Credits

Titel Happy Deathday
Originaltitel Happy Death Day
Genre Horror/Mystery/Thriller
Land, Jahr USA, 2017
Länge 96 Minuten
Regie Christopher Landon
Drehbuch Scott Lobdell
Darsteller Jessica Rothe, Israel Broussard, Ruby Modine, Charles Aitken, Laura Clifton
Verleih UPI

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