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Amores Perros

Amores Perros

Thriller. Mexiko 2000. 147 Minuten.

Regie: Alejandro González Iñárritu
Mit: Goya Toledo, Gael García Bernal, Emilio Echevarría

Liebe lässt Menschen die verrücktesten Dinge tun. Amores Perros ist ein rasanter Geheimt(r)ipp zwischen Gefühl und Gewalt. Quasi die mexikanische Weiterführung von Pulp Fiction.

Filmstart: 5. April 2002

 

Liebe, Betrug, Tod, Vergeltung und Erlösung. Lärm, Wut und Zärtlichkeit. Der Film, der von der New York Times euphorisch als 'der erste Klassiker des neuen Jahrhunderts' gefeiert wurde, beginnt wie der Witz eines Wahnsinnigen. Eine hysterische Autoverfolgungsjagd in Mexiko City. Schreie, Schüsse, Schmerzen. Chaos. Der Rücksitz ist voller Blut. Todesangst liegt in der Luft. Und gerade wenn man begreift, dass es nicht der halbstarke Ghetto-Gangster ist, der hier aus allen Rohren blutet, sondern ein riesiger schwarzer Hund, gerade in diesem Moment der totalen Verwirrung kommt es zum großen Crash. Was zum Teufel ist hier los?
"Amores Perros ist ein Film, der voller Realismus und Roheit das Chaos von Mexico City widerspiegelt. Es ist aber auch ein Film, voller Emotionen über die Erlösung, die Komplexität und die Verletzlichkeit menschlicher Erfahrung", schreibt Alejandro González Iñárritu, jener mexikanische Regisseur, der das Kunststück schaffte, gleich mit seinem ersten Film für den Auslandsoscar nominiert zu werden.
Im Grunde erzählt Amores Perros drei Geschichten. Octavio (Garcia Bernal) will das Geld, das er braucht, um mit der Frau seines kriminellen Bruders ein neues Leben beginnen zu können, mit illegalen Hundekämpfen verdienen. Daniel (Alvaro Guerrero), ein erfolgreicher Verleger verlässt seine Frau und seine Töchter, um mit Valeria (Goya Toledo) zusammenzuziehen. Als das Supermodel bei einem Autounfall ein Bein verliert, wird das neue Glück auf eine harte Probe gestellt. El Chivo (Emilio Echevarría) zieht mit einem Rudel halbwilder Hunde durch die Straßen. Nur wenige wissen, dass der Obdachlose ein begehrter Auftragskiller ist.
Liebe lässt Menschen die verrücktesten Dinge tun. Amores Perros ist ein rasanter Geheimt(r)ipp zwischen Gefühl und Gewalt. Quasi die mexikanische Weiterführung von Pulp Fiction. Ein Meisterwerk, das mit den erzählerischen Ebenen spielt und zwischendurch Stil und Genre wechselt, wie man es in dieser Form noch nie zu sehen kriegte.

SKIP-Tipp

Alejandro González Iñarrítu ist aufgrund des Erfolgs von Amores Perros ein weltweit gefragter Regisseure geworden: Als BMW fünf Filmemacher suchte, die Online-Spots für sie drehen sollten, wurde der Mexikaner neben so namhaften Kollegen wie John Frankenheimer, Guy Ritchie, Ang Lee und Wong Kar-wai ausgesucht. Sein Kurzfilm (sowie die vier anderen) ist unter www.bmwfilms.com im Internet zu sehen.

SKIP-Tipp von Peter Krobath

Credits

Titel Amores Perros
Originaltitel Amores Perros
Genre Thriller
Land, Jahr Mexiko, 2000
Länge 147 Minuten
Regie Alejandro González Iñárritu
Drehbuch Guillermo Arriaga Jordan
Kamera Rodrigo Prieto
Schnitt Alejandro González Iñárritu, Luis Carballar
Musik Gustavo Santaolalla
Produktion Alejandro González Iñárritu
Darsteller Goya Toledo, Gael García Bernal, Emilio Echevarría, Jorge Salinas, Vanessa Bauche, Álvaro Guerrero
Verleih Polyfilm

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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