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Star Trek: Nemesis

Star Trek: Nemesis

Science-Fiction. USA 2002. 116 Minuten.

Regie: Stuart Baird
Mit: Brent Spiner, Tom Hardy, Marina Sirtis, Patrick Stewart

Auf dem finsteren Schwesterplanet von Romulus treffen wir Picards Klon - und lernen zwei wichtige Tatsachen. Erstens: Nicht alle Glatzköpfe sind gut. Zweitens: Unser Traumschiff ist und bleibt die Enterprise!

Filmstart: 17. Januar 2003

Star Trek war schon Kult, als das Wort "kultig" noch gar nicht existierte. Mittlerweile ist aus den beherzten Versuchen der frühen Fernsehmacher, mit Sand bestreuten Studioboden als unerforschte Planeten und wackelnde Schaumgummi-Teile als deren bösartige Bewohner zu verkaufen, ein beeindruckendes Hightech-Universum geworden, das alle stellaren Stücke spielt. Doch der einzigartige Zauber, den Enterprise-Erfinder Gene Roddenberry vor fast einem halben Jahrhunder kreierte, ist auch in der nächsten Generation in guten Händen. Obwohl: die eigentlichen Masters of the Star Trek-Universe sind für viele ja nicht die edlen Sternenflotten-Krieger, sondern die Millionenschaften von abgrundtief bösen Alien-Völkern, die die Föderation immer wieder an den Rand der Vernichtung bringen: die hitzigen Klingonen, die eiskalten Borg - oder die hyperintelligenten, arroganten Romulaner, die im neuesten Enterprise-Kinoabeteuer Captain Picard und seiner Crew den Schlaf rauben.

Dabei fängt alles so viel versprechend an: Endlich haben sich Counsellor Deanna Troi (Marina Sirtis) und Commander William Riker (Jonathan "X-Faktor" Frakes) entschlossen, zu heiraten - dass die beiden füreinander bestimmt waren, war ja seit der ersten Das nächste Jahrhundert- Serienstaffel klar. Alle sind sie gekommen, um zu gratulieren: Worf (Michael Dorn), Geordi LaForge (LeVar Burton), Dr. Beverly Crusher (Gates McFadden), Data (Brent Spiner) und natürlich Captain Picard (Patrick Stewart). Doch die Märchenhochzeit findet ein abruptes Ende, als ein ungebetener Gast dazwischenfunkt: der düstere, geheimnisvolle Romulaner Shinzon (Tom Hardy). Picard und seine Freunde machen sich sofort auf, um dem Erscheinen des Finsterlings auf den Grund zu gehen. Als sie schließlich den Planeten Romulus erreichen und dessen unheilschwangeren Schwesterplaneten Remus entdecken, wird klar: Picard hat nicht nur den sexy Haarschnitt mit Shinzon gemeinsam. Doch je mehr er von der schrecklichen Wahrheit enthüllt, desto weniger scheint er verhindern zu können, dass die Romulaner ihr Endziel erreichen: alleinige Herrschaft über das Universum und - wir ahnen es bereits - die Vernichtung der Föderation.

Star Trek: Das nächste Jahrtausend. Auch die Enterprise-Weltraumforschung geht mit der Zeit, und so fasziniert Nemesis nicht nur mit einer dichten, griffigen Story und wunderschön stylisher Optik - sondern auch mit Special-Effects und Stunts, die auch hartgesottenen Action-Freaks den Atem rauben werden. Dazu gibt´s Cameo-Auftritte von Whoopi Goldberg als Medium Guinan, Raumschiff Voyager-Captain Kate Mulgrew - und X-Men-Regisseur Bryan Singer, der für einen Kurzauftritt in der Starfleet-Uniform auf die Enterprise-Brücke geladen wurde.

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Star Trek: Nemesis
Originaltitel Star Trek: Nemesis
Genre Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2002
Länge 116 Minuten
Regie Stuart Baird
Drehbuch John Logan, Rick Berman, Brent Spiner
Kamera Jeffrey L. Kimball
Schnitt Dallas Puett
Musik Jerry Goldsmith
Produktion Martin Hornstein, Rick Berman
Darsteller Brent Spiner, Tom Hardy, Marina Sirtis, Patrick Stewart, Whoopi Goldberg, Jonathan Frakes, Michael Dorn, LeVar Burton, Gates McFadden, Ron Perlman
Verleih UIP

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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