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Mona Lisas Lächeln

Mona Lisa Smile

Drama. USA 2003. 117 Minuten.

Regie: Mike Newell
Mit: Kirsten Dunst, Julia Roberts, Julia Stiles

Als aufgeschlossene Kunstgeschichte-Lehrerin bringt Julia Roberts frischen Wind in ein verzopftes Mädchen-Elite-College der 1950er Jahre. Im Klassenzimmer: Kirsten Dunst, Julia Stiles und Maggie Gyllenhaal.

Filmstart: 23. Januar 2004

Am noblen Wellesley-Mädchencollege an der US-Ostküste tritt die junge Kunstgeschichte-Lehrerin Katherine Ann Watson (Julia Roberts) im Schuljahr 1953/54 ihren Dienst an. Katherine kommt aus dem fortschrittlicheren Kalifornien, ist im Geist von Feminismus und Gleichberechtigung aufgewachsen und stößt im konservativen Wellesley auf Wertvorstellungen, die sie schon lange überwunden glaubte: Nur in Ehe und Familie kann eine Frau Erfüllung finden. Bildung ist gut, Bindung ist besser - sogar Katherine gilt hier schon als alte Jungfer, obwohl sie erst Anfang 30 ist.
Doch mit unbeirrbarer Energie macht sich Katherine daran, verkrustete Denkmuster aufzubrechen und die Schülerinnen zu lehren, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. In ihrer Klasse stößt sie damit ebenso auf Bewunderung wie auf erbitterten Widerstand: Die kluge, verschlossene Joan (Julia Stiles) etwa fasst durch Katherines Vorbild den Mut, sich für eine Laufbahn als Anwältin zu entscheiden. Die lebenslustige Giselle (Maggie Gyllenhaal) beginnt, sich nicht mehr dafür zu schämen, dass sie gleichzeitig klug und sexy sein will - während die bissige Betty (Kirsten Dunst), bereits standesgemäß verlobte Tochter aus gutem Hause, bald zu Katherines erbittertster Gegnerin im Klassenzimmer wird.
Frauenpower im Club der toten Dichter: Regisseur Mike Newell (Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Donnie Brasco) gilt als einer von Hollywoods besten Geschichtenerzählern. Mit Mona Lisas Lächeln drehte er eine bewegende Geschichte über starke Frauen, die ihren Weg finden - mit einer Message, die heute noch genau so aktuell ist wie vor 50 Jahren, und mit einem Ensemble, das seinesgleichen sucht. Julia Roberts als charmant-sturköpfiger Lehrkörper macht mit ihrem 20-Millionen-Dollar-Smile dem Filmtitel Konkurrenz, und ihre Schülerinnen rekrutieren sich aus der Creme de la Creme von Hollywoods Jungmädchenriege.
In den Jahrbüchern von Wellesley finden sich prominente Namen wie Madeleine Albright, Madame Chiang Kai-Shek oder Ali McGraw. Ein Zeitungsartikel über eine der prominentesten Abgängerinnen des prestigeträchtigen College, Hillary Rodham Clinton, inspirierte die Drehbuchautoren Lawrence Konner und Mark Rosenthal zu Mona Lisas Lächeln. "Zu Hillarys Schulzeit, den 60ern, war der Lehrplan schon sehr entstaubt. Aber bloß zehn Jahre zuvor lernten die Mädchen in Wellesley am Vormittag Französisch und Physik - und am Nachmittag, wie man dem Chef seines Ehemanns richtig Tee serviert! In einer Schulchronik fanden wir ein sehr symbolträchtiges Foto: Es zeigt eine Studentin, die in einer Hand ein Lehrbuch und in der anderen eine Bratpfanne hält."

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Mona Lisas Lächeln
Originaltitel Mona Lisa Smile
Genre Drama
Land, Jahr USA, 2003
Länge 117 Minuten
Regie Mike Newell
Drehbuch Lawrence Konner, Mark Rosenthal
Kamera Anastas N. Michos
Schnitt Mick Audsley
Musik Rachel Portman
Produktion Deborah Schindler, Elaine Goldsmith-Thomas, Paul Schiff
Darsteller Kirsten Dunst, Julia Roberts, Julia Stiles, Maggie Gyllenhaal, Dominic West, John Slattery, Marcia Gay Harden
Verleih Sony

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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