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Halloween: Resurrection

Halloween: Resurrection

Horror. USA 2002. 94 Minuten.

Regie: Rick Rosenthal
Mit: Tyra Banks, Sean Patrick Thomas, Jamie Lee Curtis, Busta Rhymes

Horror-Kult mit scharfen Schnitten: Sehr zur Freude von Grusel, Graus und Gänsehaut feiert Michael Myers seine unfröhliche Wiederauferstehung von den Toten.

Filmstart: 7. November 2002

Der amerikanische Filmregisseur John Carpenter war 30 Jahre alt, als er ein Schreckgespenst seiner Kindheit in die Gegenwart hinüber retten wollte. Halloween - der Horrorfilm, den er gerade in Arbeit hatte - sollte nichts anderes werden als die spielfilmlange Weiterführung der legendären Duschszene aus Alfred Hitchcocks Psycho. Gänsehaut, Gemetzel, Nervenkitzel, ein verrückter Mörder, ein scharfes Messer, ein Schrei, der noch auf der Straße vorm Kino zu hören war - mehr brauchte Carpenter nicht, um ein billiges B-Picture in einen der populärsten Horrorfilme aller Zeiten zu verwandeln. Jamie Lee Curtis, die Tochter von Psycho-Duschopfer Janet Leigh, war 19 Jahre alt, als sie als Laurie Strode in Halloween erstmals das Messer von Michael Myers sah. Der Schrei war nicht von schlechten Eltern. Seitdem ist sie berühmt. Die Scream Queen des modernen Horrorfilms.
Auch Michael Myers wurde ein Star. Wenn auch einer von der Sorte, der man nächtens lieber nicht begegnet. Trotzdem ist die Freude bei Jen (Katee Sackhoff) groß, als Freddie Harris (verkörpert vom Rapper Busta Rhymes), der kreative Kopf der brandneuen Reality-Show Dangertainment, sie und ihre Freundin Sara (Bianca Kajlich) auswählt, um gemeinsam mit vier anderen Studenten eine Nacht im Geburtshaus des legendenumwobenen Serienkillers zu verbringen - natürlich an Halloween, weil Markenzeichen bleibt Markenzeichen. Per Internet-Liveschaltung sollen die Erlebnisse der gruselfreundlichen Teenager in die amerikanischen Haushalte übertragen werden. Ein makabrer Spaß, versichert Jen, aber völlig ungefährlich, denn Michael Myers ist tot und lebt nur noch in unseren Köpfen weiter. Wenn sich der Mann da nur nicht irrt ...
Derweil in einer geschlossenen Anstalt. Laurie Strode, die sich hier in der Psychiatrie von den Folgen ihrer Angstattacken erholt, schreckt aus unruhigem Schlaf auf. Zuerst glaubt sie, das Mondlicht hätte sie geweckt. Dann schaut sie in die Augen des Mannes, der sie seit über zwanzig Jahren verfolgt. Mister Myers ist zurückgekehrt ... und diesmal werden seine Bluttaten sogar im Internet übertragen. Denn auch Monster gehen mit der Zeit.
"Abgesehen von Helen Tasker in True Lies war Laurie Strode in Halloween die einzige kompakte Filmfigur in meiner gesamten Laufbahn. Ich bin ungeheuer stolz auf diese Rolle", sagt Jamie Lee Curtis. Übrigens: Unter amerikanischen Grusel-Gourmets wird Rick Rosenthals Halloween: Resurrection (neben den schon erwähnten Stars sorgen Sean Patrick Thomas, Tyra Banks und Thomas Ian Nicholas für frischen Schwung auf der Geisterbahn) bereits als das mit Abstand beste aller Halloween-Remakes gehandelt. Und wer das nicht glaubt, den holt Michael Myers!

Text:  Peter Krobath

Credits

Titel Halloween: Resurrection
Originaltitel Halloween: Resurrection
Genre Horror
Land, Jahr USA, 2002
Länge 94 Minuten
Regie Rick Rosenthal
Drehbuch Larry Brand, Sean Hood
Kamera David Geddes
Schnitt Robert A. Ferretti
Musik John Carpenter, Marco Beltrami
Produktion Paul Freeman, Malek Akkad
Darsteller Tyra Banks, Sean Patrick Thomas, Jamie Lee Curtis, Busta Rhymes, Thomas Ian Nicholas, Katee Sackhoff, Bianca Kajlich
Verleih Einhorn Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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